NFC-Zahlungen mit dem Smartphone oder der Smartwatch (ANLEITUNG)

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Aktualisiert • Autor: Redaktion

In Deutschland und Österreich gehört kontaktloses Bezahlen längst zu den gängigen Zahlungsmethoden. Nach kontaktlosen Bankkarten und Bezahlaufklebern sind Zahlungen mit dem Smartphone (NFC) ein weiterer Schritt, um sich den Einkauf zu erleichtern. Das Bezahlen mit dem Handy ist denkbar einfach: Sie nehmen Ihr Smartphone, halten es wie eine gewöhnliche kontaktlose Bankkarte an das Terminal und schon ist der Einkauf bezahlt. Besonders ausgereift sind umfassende Lösungen wie Google Pay (über die Google Wallet App) oder Apple Pay, die beide in Deutschland und Österreich verfügbar sind. Daneben können Sie auch mit kompatiblen Smartwatches von Garmin, ausgewählten Fitbit-Geräten mit Google Wallet oder unterstützten Geräten von Xiaomi bezahlen. Wie funktionieren NFC-Zahlungen genau? Welche Banken ermöglichen das Bezahlen mit dem Smartphone? Und wie können Sie mit dem Handy auch ohne NFC bezahlen? In diesem Artikel beantworten wir diese Fragen und erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie das mobile Bezahlen funktioniert.

Bezahlen mit dem Smartphone

Bezahlen mit dem Smartphone – INHALT

  1. Übersicht der Banken, die NFC-Zahlungen unterstützen
  2. Wie funktioniert kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone per NFC?
  3. Vorteile des Bezahlens mit dem Smartphone
  4. Auch beim Bezahlen per NFC gibt es Einschränkungen
  5. Was tun, wenn die NFC-Zahlung mit dem Smartphone nicht funktioniert?
  6. Google Wallet und Bezahlen mit Android-Smartphones in Deutschland und Österreich
  7. Apple Pay: Bezahlen mit iPhone und Apple Watch in Deutschland und Österreich
  8. Bezahlen mit Garmin Pay
  9. Mit Google Wallet auf Fitbit-Geräten bezahlen
  10. Bezahlen mit Xiaomi Pay
  11. Samsung Wallet und Bezahlen mit Samsung-Geräten in Deutschland und Österreich

Übersicht der Banken, die NFC-Zahlungen unterstützen

In Deutschland und Österreich bezahlen immer mehr Menschen, ohne ihre herkömmliche Bankkarte hervorzuholen. Das Smartphone ist für viele Kunden beim Einkaufen längst zu einem selbstverständlichen Zahlungsmittel geworden. Neben dem Handy gewinnen auch neue Technologien zunehmend an Bedeutung, darunter etwa Smart-Ringe und Fitnessarmbänder. Je größer die Auswahl moderner Bezahlmöglichkeiten wird, desto weniger sind Verbraucher auf physische Plastikkarten angewiesen.

Bevor wir uns mit den Vorteilen des mobilen Bezahlens beschäftigen, sehen wir uns an, welche Banken in Deutschland und Österreich die jeweiligen Dienste unterstützen. Viele große Geldinstitute in beiden Ländern bieten inzwischen mindestens eine Form des kontaktlosen Bezahlens mit dem Smartphone an. Allerdings hängt die Unterstützung teilweise vom Kartentyp, dem Kartennetzwerk oder dem verwendeten Gerät ab. Da Banken ihre Angebote laufend erweitern, sollten Sie die Kompatibilität Ihrer konkreten Karte immer auch auf der Website Ihres Kreditinstituts überprüfen.

Banken (Land) Google Wallet (Google Pay) Apple Pay Garmin Pay
Commerzbank (DE) ✓ ✓ ✓
Deutsche Bank (DE) ✓ ✓ ?
DKB (DE) ✓ ✓ ?
N26 (DE) ✓ ✓ ✓
Sparkassen (DE) — ✓ ?
Volksbanken Raiffeisenbanken (DE) — ✓ ✓
Erste Bank und Sparkassen (AT) ✓ ✓ ✓
Raiffeisenbanken (AT) ✓ ✓ ✓
N26 (AT) ✓ ✓ ✓
BAWAG (AT) ✓ ✓ ?
Revolut (DE/AT) ✓ ✓ ✓
Bank Austria (AT) ✓ ✓ ?

Hinweis: Ein Häkchen bedeutet, dass der jeweilige Dienst mindestens für ausgewählte Zahlungskarten angeboten wird. Die Übersicht zeigt Beispiele aus Deutschland (DE) und Österreich (AT), keine vollständige Bankenliste. Ein Fragezeichen steht für eine nicht eindeutig bestätigte Unterstützung; ein Strich kennzeichnet einen Dienst, der für die Bank nicht als reguläre Google-Wallet-Lösung ausgewiesen ist. In Deutschland nutzen Sparkassen und Volksbanken Raiffeisenbanken auf Android-Geräten unter anderem eigene Bezahl-Apps. Auch bei teilnehmenden Banken können einzelne Debit- oder Kreditkarten ausgeschlossen sein. „Nicht bestätigt“ bedeutet nicht automatisch „nicht unterstützt“. Prüfen Sie die konkrete Karte deshalb immer beim Kartenherausgeber und beim jeweiligen Bezahldienst.

Wie funktioniert kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone per NFC?

NFC-Zahlungen, also kontaktlose Zahlungen mit dem Smartphone, funktionieren ausgesprochen einfach. Im Idealfall unterstützt Ihre Bank Google Wallet oder Apple Pay beziehungsweise einen der Dienste zum Bezahlen mit einer Smartwatch. Dann müssen Sie nur noch Ihre Bankkarte in der entsprechenden App hinterlegen und die Einrichtung abschließen – im Grunde sind Sie damit bereits startklar.

Bezahlen mit dem Smartphone, Quelle: KI, ChatGPT
Bezahlen mit dem Smartphone, Quelle: KI, ChatGPT.

An der Ladenkasse entsperren Sie Ihr Smartphone oder aktivieren die Zahlung auf die vom jeweiligen Dienst vorgesehene Weise. Anschließend halten Sie das Gerät an das Bezahlterminal und hören normalerweise innerhalb weniger Augenblicke den Bestätigungston. Je nach Gerät lässt sich die Zahlung mit dem Fingerabdruck, einer ausreichend sicheren Gesichtserkennung, der PIN, einem Passwort oder einem Muster bestätigen. Danach kann auf dem Display eine Benachrichtigung über die ausgeführte Transaktion erscheinen. Das ist bereits alles: Das Verfahren ist nicht komplizierter als der Einsatz einer kontaktlosen Bankkarte.

Um mit Google Wallet zu bezahlen, benötigen Sie ein Smartphone mit NFC, eine unterstützte Zahlungskarte und eine eingerichtete Bildschirmsperre. Für eine biometrische Zahlungsbestätigung verlangt Google eine Authentifizierung der Sicherheitsklasse 3. Daher eignet sich nicht jede Form der Gesichtserkennung für das kontaktlose Bezahlen.

Genauso können Sie Ihre Einkäufe in unterstützten Onlineshops oder mobilen Anwendungen bezahlen, bei denen das Smartphone die physische Bankkarte vollständig ersetzt. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine NFC-Zahlung am Terminal, sondern um eine Onlinezahlung über Apple Pay oder Google Pay.

Auch ohne NFC ist das Bezahlen mit dem Smartphone möglich

Vielleicht fragen Sie sich, ob Sie auch ohne NFC mit dem Smartphone bezahlen können. Die Antwort lautet: Ja, das ist möglich, und einige solcher Verfahren gehören sogar zu den ältesten mobilen Bezahlmethoden. An gewöhnlichen Kassenterminals ist inzwischen jedoch eindeutig die NFC-Technologie vorherrschend.

Ohne NFC können Sie beispielsweise über einen QR-Code bezahlen. Solche Codes begegnen Ihnen insbesondere auf Rechnungen oder Zahlungsaufforderungen. Nach dem Scannen werden die Zahlungsdaten in der Banking-App automatisch übernommen und Sie müssen die Überweisung nur noch bestätigen.

Auch manche Handelsketten oder Kundenbindungs-Apps nutzen QR-Codes für Bezahlvorgänge. Das Verfahren stellt allerdings keinen universellen Ersatz für kontaktlose Kartenzahlungen dar. Wie es im Einzelnen funktioniert, hängt vom jeweiligen Händler und seinem Bezahlsystem ab.

Eine weitere Möglichkeit, mit dem Handy ohne NFC zu bezahlen, sollten wir ebenfalls nicht vergessen: die Zahlung per SMS. Dabei versenden Sie einen bestimmten Code oder einen anderen vorgegebenen Text an eine spezielle Rufnummer. Je nach regionalem Angebot lassen sich so beispielsweise Parkgebühren, Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr oder Spenden per SMS bezahlen. Welche Dienste verfügbar sind, unterscheidet sich zwischen Deutschland und Österreich sowie von Stadt zu Stadt.

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Banking-App oder universelle Bezahl-App?

Inzwischen betreiben nur noch einige Banken eine eigene Lösung für das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone. Viele Geldinstitute in Deutschland und Österreich unterstützen die universellen Dienste Google Wallet und Apple Pay. Allerdings gibt es regionale Besonderheiten: Deutsche Sparkassen und Volksbanken Raiffeisenbanken verwenden für Android unter anderem eigene Bezahl-Apps, während in Österreich beispielsweise Raiffeisen zusätzlich den Dienst RaiPay anbietet.

Dabei muss die mobile Banking-App der Bank nicht zugleich als digitale Geldbörse dienen. Häufig wird sie hauptsächlich zur Kontoverwaltung oder zum Hinzufügen der Bankkarte zu Google Wallet beziehungsweise Apple Pay verwendet, während der eigentliche kontaktlose Bezahlvorgang über einen dieser Dienste abgewickelt wird.

Ein Beispiel für eine zusätzliche bankeninterne Lösung ist Raiffeisen in Österreich: Neben Apple Pay und Google Pay wird dort auch die eigene App RaiPay für das kontaktlose Bezahlen mit Android-Smartphones angeboten. In Deutschland setzen beispielsweise die Sparkassen auf die App „Mobiles Bezahlen“.

Bezahlen mit dem Smartphone, Quelle: KI, ChatGPT
Bezahlen mit dem Smartphone, Quelle: KI, ChatGPT.

Vorteile des Bezahlens mit dem Smartphone

Mit dem Smartphone zu bezahlen ist nicht nur einfach, sondern bietet gegenüber einer gewöhnlichen kontaktlosen Bankkarte auch mehrere Vorteile, insbesondere bei Komfort und Sicherheit. Die Geldbörse haben Sie vielleicht nicht immer dabei, Ihr Mobiltelefon dagegen tragen die meisten Menschen fast überall mit sich. Außerdem benötigen NFC-Zahlungen normalerweise weder aktive mobile Daten noch eine Verbindung zum WLAN. Überall dort, wo ein kompatibles Bezahlterminal vorhanden ist, können Sie daher auch ohne Geldbörse einkaufen. Wenn Sie nur schnell etwas besorgen möchten, nimmt das Portemonnaie somit keinen zusätzlichen Platz mehr in Ihrer Tasche ein.

Weitere Vorteile ergeben sich aus der jeweiligen Bezahl-App. Dort können Sie mehrere Bankkarten hinterlegen, etwa Debitkarten, Kreditkarten sowie verschiedene Treue- und Kundenkarten. Darüber hinaus lassen sich in Google Wallet und Apple Wallet beispielsweise Kundenkarten, Bordkarten und Eintrittskarten für ausgewählte Veranstaltungen speichern. So haben Sie viele wichtige Dinge bequem an einem zentralen Ort verfügbar.

Bezahlen mit dem Smartphone, Quelle: KI, ChatGPT
Bezahlen mit dem Smartphone, Quelle: KI, ChatGPT.

Beim mobilen Bezahlen schützen mehrere Sicherheitsmechanismen die sensiblen Daten Ihrer Zahlungskarte. Apple Pay und Google Pay verwenden die sogenannte Tokenisierung. Dadurch erhalten weder der Händler noch das Bezahlterminal bei einer normalen Transaktion die tatsächliche Nummer Ihrer Bankkarte. Stattdessen wird eine dem jeweiligen Gerät zugeordnete digitale Kartenkennung eingesetzt. Jede Transaktion ist zusätzlich durch individuelle Sicherheitsinformationen geschützt. Abhängig von Gerät und Dienst können Sie eine Zahlung mit dem Fingerabdruck, einer unterstützten sicheren Gesichtserkennung, einer PIN, einem Passwort oder einem Entsperrmuster autorisieren. Dadurch ist das Bezahlen per Smartphone eine sichere Zahlungsmethode. Trotzdem sollten Sie auf betrügerische Nachrichten, gefälschte Zahlungsaufforderungen und unberechtigte Anfragen zur Zahlungsfreigabe achten.

Auch verbreitete Schauergeschichten über Diebe, die mit einem versteckten Bezahlterminal in ihrer Tasche aus der Entfernung Ihr Konto „leerräumen“ möchten, sollten Sie kritisch betrachten. Damit eine gewöhnliche NFC-Zahlung zustande kommt, muss sich das Smartphone in unmittelbarer Nähe des Terminals befinden, normalerweise nur wenige Zentimeter entfernt. Moderne digitale Geldbörsen verwenden außerdem weitere Sicherheitsmechanismen, die das Risiko unberechtigter Zahlungen deutlich verringern.

Ein weiterer großer Vorteil ist die Möglichkeit, ein Gerät aus der Ferne zu sperren oder seine Daten zu löschen. Smartphones mit Android können Sie über Googles Funktion „Mein Gerät finden“ verwalten. Bei Apple-Geräten steht dafür „Wo ist?“ zur Verfügung. Wenn Sie Ihr Telefon verlieren, lässt es sich gegebenenfalls aus der Ferne sichern oder löschen. Dennoch sollten Sie den Verlust möglichst schnell auch Ihrer Bank melden und die digitale Zahlungskarte gegebenenfalls sperren lassen.

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Auch beim Bezahlen per NFC gibt es Einschränkungen

Das Bezahlen mit dem Smartphone über NFC bringt allerdings auch einige Einschränkungen mit sich. Zunächst unterstützt nicht jedes Mobiltelefon diese Technologie. Für Google Wallet benötigen Sie darüber hinaus ein kompatibles Gerät mit mindestens Android 9, eine unterstützte Zahlungskarte und eine eingerichtete Bildschirmsperre. Für Apple Pay ist entsprechend ein kompatibles iPhone beziehungsweise eine geeignete Apple Watch erforderlich.

Nachteilig kann außerdem sein, wenn das Smartphone keinen Akku mehr hat oder beschädigt ist und sich nicht mehr entsperren lässt. In diesem Fall benötigen Sie normalerweise eine physische Bankkarte oder ein anderes Zahlungsmittel. Auch manche Kassenterminals beziehungsweise Geldautomaten unterstützen nicht sämtliche Funktionen digitaler Geldbörsen, obwohl kontaktloses Bezahlen inzwischen praktisch überall möglich ist, wo entsprechende Bankkarten akzeptiert werden.

i Die Google Wallet App (früher unter der Bezeichnung Google Pay bekannt) beseitigt einige der zuvor genannten Einschränkungen. Für mobile Zahlungen gilt in Deutschland und Österreich nicht pauschal, dass Beträge bis 50 € immer ohne erneute Authentifizierung möglich sind. Google Wallet kann abhängig vom Sicherheitsstatus des Geräts eine erneute Bestätigung Ihrer Identität verlangen, ganz unabhängig von der Höhe des Betrags. In derselben App können Sie außerdem auch Ihre Kunden- und Treuekarten hinterlegen.

Die meisten aktuellen Smartphones ermöglichen eine biometrische Bestätigung der Zahlung, beispielsweise per Fingerabdruck oder mit ausreichend sicherer Gesichtserkennung. Alternativ können je nach Gerät PIN, Passwort oder Entsperrmuster verwendet werden. Bei Google Wallet muss die biometrische Entsperrung die Sicherheitsklasse 3 erfüllen. Deshalb ist die Eingabe einer Karten-PIN direkt am Bezahlterminal bei mobilen Zahlungen eher die Ausnahme. Darüber hinaus lassen sich in Google Wallet nicht nur Zahlungskarten speichern, sondern auch Kundenkarten, Bordkarten, Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen oder digitale Schlüssel. Damit kann die App einen Teil der klassischen Geldbörse ersetzen.

Bezahlen mit einer Smartwatch, Quelle: KI, ChatGPT
Bezahlen mit der Smartwatch, Quelle: KI, ChatGPT.

Früher erforderten bestimmte mobile Bezahlverfahren spezielle SIM-Karten des jeweiligen Mobilfunkanbieters. Solche SIM-Karten werden bei den heutigen Standarddiensten Apple Pay und Google Pay jedoch nicht mehr benötigt. Es genügen ein kompatibles Smartphone mit NFC, eine unterstützte Zahlungskarte und einer der verfügbaren Bezahldienste.

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Was tun, wenn die NFC-Zahlung mit dem Smartphone nicht funktioniert?

Wenn Ihr Smartphone am Bezahlterminal nicht reagiert oder eine Transaktion abgelehnt wird, liegt die Ursache nicht zwangsläufig bei Ihrer Bank. Häufig ist NFC ausgeschaltet, die falsche Bezahl-App eingestellt oder die erforderliche Identitätsbestätigung fehlt. Bevor Sie einen Defekt beim Händler vermuten, sollten Sie einige einfache Schritte zur Fehlerbehebung ausprobieren.

  1. Überprüfen Sie NFC. Kontrollieren Sie in den Einstellungen Ihres Android-Smartphones, ob die Nahfeldkommunikation aktiviert ist. Bei kompatiblen iPhones wird NFC für Apple Pay normalerweise nicht separat eingeschaltet.
  2. Kontrollieren Sie die Standard-Wallet. Prüfen Sie unter Android, ob Google Wallet oder der von Ihnen gewünschte andere Dienst als Standard-App für kontaktlose Zahlungen eingerichtet ist.
  3. Entsperren Sie das Smartphone und bestätigen Sie Ihre Identität. Google Wallet kann eine PIN, ein Passwort, ein Entsperrmuster oder eine biometrische Authentifizierung verlangen, die den vorgegebenen Sicherheitsanforderungen entspricht.
  4. Überprüfen Sie Ihre Zahlungskarte. Vergewissern Sie sich, dass die Karte in Ihrer Wallet aktiv und nicht gesperrt ist und dass Ihre Bank die gewählte Bezahlmethode für diese Karte unterstützt.
  5. Halten Sie das Smartphone anders an das Terminal. Die Position der NFC-Antenne unterscheidet sich je nach Modell. Halten Sie das Telefon einige Sekunden unmittelbar an das Bezahlterminal und verändern Sie bei Bedarf seine Ausrichtung.
  6. Aktualisieren Sie die App und das Betriebssystem. Falls das Problem weiterhin besteht, starten Sie Ihr Smartphone neu und prüfen Sie, ob Updates für die Anwendung oder das System verfügbar sind.

Wenn die Zahlung weiterhin nicht funktioniert, kommen auch ein fehlerhaftes Bezahlterminal, Einschränkungen für die jeweilige Karte oder eine vorübergehende Störung bei Ihrer Bank infrage. Ausführliche Hinweise bietet die Hilfe zu Google Wallet. Für Apple Pay können Sie den offiziellen Apple Support nutzen.

Google Wallet und Bezahlen mit Android-Smartphones in Deutschland und Österreich

Google Wallet, die digitale Geldbörse von Google, enthält auch den Bezahldienst Google Pay und zählt zu den meistgenutzten Lösungen für kontaktlose Zahlungen mit Android-Smartphones. Das System funktioniert schnell und sicher. Neben Bankkarten können Sie darin auch Kundenkarten, Bordkarten und Eintrittskarten für verschiedene Veranstaltungen hinterlegen.

Google Pay
Google Wallet steht unter anderem in Deutschland und Österreich zur Verfügung. Quelle: Google.

Wie richten Sie NFC-Zahlungen mit Google Wallet auf einem Android-Smartphone ein?

Google Wallet einzurichten dauert nur wenige Minuten. Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Smartphone NFC unterstützt, mindestens mit Android 9 ausgestattet ist und über eine geeignete Bildschirmsperre verfügt. Außerdem muss Ihre Bank beziehungsweise Ihre Zahlungskarte den Dienst in Deutschland oder Österreich unterstützen.

  1. Öffnen Sie die App Google Wallet.
  2. Tippen Sie auf „Zu Wallet hinzufügen“ oder auf das Pluszeichen (+).
  3. Wählen Sie die Option „Zahlungskarte“.
  4. Fotografieren beziehungsweise scannen Sie Ihre Karte oder geben Sie die Kartendaten manuell ein.
  5. Anschließend führt Ihre Bank die notwendige Prüfung durch, beispielsweise per SMS, Banking-App oder Onlinebanking.
  6. Sobald die Verifizierung abgeschlossen ist, können Sie mit dem Smartphone bezahlen.

Wie bezahlen Sie mit Google Wallet?

  1. Vergewissern Sie sich, dass NFC auf Ihrem Smartphone eingeschaltet ist.
  2. Entsperren Sie Ihr Smartphone oder bestätigen Sie Ihre Identität auf die für das Gerät eingerichtete Weise.
  3. Halten Sie die Rückseite Ihres Smartphones an das Bezahlterminal.
  4. Falls eine weitere Authentifizierung erforderlich ist, bestätigen Sie die Zahlung mit Fingerabdruck, unterstützter Gesichtserkennung, PIN, Passwort oder Entsperrmuster.
  5. Fertig – die Zahlung ist abgeschlossen.

Hinweis: Für Google Wallet benötigen Sie keine separate Google-Pay-App mehr. Die Bezahlfunktionen sind inzwischen Bestandteil der Google Wallet App.

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Welche Banken unterstützen Google Wallet?

Wenn Sie die Vorteile des mobilen Bezahlens nutzen möchten, sollten Sie zunächst prüfen, ob Ihre Bank und Ihre Zahlungskarte den Dienst unterstützen. Eine Auswahl wichtiger Geldinstitute aus Deutschland und Österreich finden Sie in der Tabelle zu Beginn dieses Artikels.

Viele bedeutende Banken in Deutschland und Österreich unterstützen Google Wallet bereits. Allerdings ist nicht jede Debit- oder Kreditkarte automatisch geeignet; die Kompatibilität hängt vom konkreten Kartenprodukt ab. Die offiziellen Google-Übersichten können Sie nach Deutschland beziehungsweise Österreich filtern. Der folgende Link zeigt zur Google-Hilfe.

Apple Pay: Bezahlen mit iPhone und Apple Watch in Deutschland und Österreich

Apple Pay ist einer der bekanntesten Dienste für das kontaktlose Bezahlen mit Geräten von Apple. In Deutschland ist der Dienst seit 2018 und in Österreich seit 2019 verfügbar. Inzwischen unterstützen ihn zahlreiche Banken in beiden Ländern. Sie können damit nicht nur per iPhone, sondern auch mit einer Apple Watch, iPad bei Einkäufen innerhalb von Apps oder im Internet sowie an kompatiblen Mac-Computern bei unterstützten Onlinezahlungen bezahlen.

Ein großer Vorteil von Apple Pay ist die einfache Bedienung. Auf dem iPhone bestätigen Sie Ihre Identität mit Face ID, Touch ID oder dem Gerätecode und halten es anschließend an das Bezahlterminal. Bei der Apple Watch drücken Sie zweimal auf die Seitentaste und halten die Uhr an das Terminal. Wenn sie am Handgelenk getragen wird und entsperrt ist, müssen Sie bei einer gewöhnlichen Zahlung nicht jedes Mal erneut den Code eingeben.

Wie Google Pay verwendet auch Apple Pay die Tokenisierung. Daher erhalten der Händler und sein Kassenterminal bei normalen Zahlungen nicht die tatsächliche Kartennummer. Stattdessen kommt eine eindeutige digitale Kennung zum Einsatz, die dem jeweiligen Gerät zugeordnet ist.

Wie richten Sie NFC-Zahlungen mit Apple Pay auf dem iPhone ein?

Wie können Sie mit dem iPhone bezahlen? Ganz einfach! Die Einrichtung von Apple Pay dauert auf einem kompatiblen iPhone nur wenige Augenblicke. Vergewissern Sie sich vorher, dass die aktuellen iOS-Updates installiert sind und Ihre Bank beziehungsweise Ihre Karte Apple Pay unterstützt.

  1. Öffnen Sie die App „Wallet“ auf Ihrem iPhone.
  2. Tippen Sie auf das Pluszeichen (+).
  3. Fotografieren beziehungsweise scannen Sie Ihre Zahlungskarte oder geben Sie deren Daten manuell ein.
  4. Ihre Bank prüft anschließend Ihre Angaben, beispielsweise durch eine SMS oder in ihrer Banking-App.
  5. Nach erfolgreicher Freigabe können Sie sofort mit Apple Pay bezahlen.

Wie bezahlen Sie auf dem iPhone mit Apple Pay?

Wie die Zahlung mit Apple Pay abläuft, hängt ein wenig davon ab, welches iPhone-Modell Sie besitzen. In beiden Fällen ist der Bezahlvorgang jedoch sehr einfach.

Bezahlen mit einem iPhone mit Face ID

  1. Drücken Sie auf Ihrem iPhone zweimal auf die Seitentaste.
  2. Schauen Sie auf das Display, um sich mit Face ID zu authentifizieren.
  3. Halten Sie den oberen Teil Ihres iPhones wie eine Bankkarte an das Bezahlterminal. Sie müssen das Display dafür nicht nach unten drehen.
  4. Die Zahlung ist abgeschlossen.

Bezahlen mit einem iPhone mit Touch ID

  1. Legen Sie Ihren Finger auf die Home-Taste mit Touch ID.
  2. Halten Sie den oberen Teil Ihres iPhones wie eine Bankkarte an das Bezahlterminal. Das Display muss dabei nicht nach unten zeigen.
  3. Die Zahlung ist abgeschlossen.

Wie richten Sie Apple Pay auf der Apple Watch ein?

Wenn Sie eine Apple Watch verwenden, werden Sie das Bezahlen mit Ihrer Smartwatch wahrscheinlich schnell zu schätzen wissen. Sie müssen dafür weder Ihr iPhone mitnehmen noch während des Bezahlvorgangs mit dem Internet verbunden sein. Sie können also problemlos ohne Telefon joggen gehen und auf dem Rückweg noch einkaufen. Vor dem ersten Einsatz sind die folgenden Schritte erforderlich:

  1. Öffnen Sie auf Ihrem iPhone die Watch-App, wechseln Sie zum Bereich „Meine Watch“ und wählen Sie „Wallet & Apple Pay“.
  2. Tippen Sie auf „Karte hinzufügen“, um den Einrichtungsassistenten zu starten.
  3. Fotografieren beziehungsweise scannen Sie Ihre Karte und kontrollieren Sie die erfassten Daten.
  4. Ihre Bank verifiziert die Karte anschließend beispielsweise per SMS oder über ihre Banking-App.
  5. Danach ist die Einrichtung erledigt und Sie können Ihre erste Zahlung mit der Apple Watch ausprobieren.

Wie bezahlen Sie mit der Apple Watch?

  1. Drücken Sie auf Ihrer Apple Watch zweimal auf die Seitentaste.
  2. Halten Sie die Uhr an das Bezahlterminal.
  3. Die Zahlung ist abgeschlossen.

Welche Banken unterstützen Apple Pay?

Eine Auswahl unterstützter Banken finden Sie in der Tabelle am Anfang des Artikels. Apple Pay wird inzwischen von vielen Kreditinstituten in Deutschland und Österreich unterstützt. Dennoch können einzelne Kartentypen oder Bankprodukte ausgeschlossen sein. Prüfen Sie deshalb die aktuellen Angaben direkt bei Ihrer Bank beziehungsweise in der offiziellen Bankenübersicht von Apple.

Bezahlen mit Garmin Pay

Ausgewählte Smartwatches von Garmin ermöglichen kontaktlose Zahlungen über Garmin Pay. Diese Funktion bieten unter anderem bestimmte Modelle der Serien Fenix, Forerunner, Venu, vívoactive, Instinct und Epix. Ob sie verfügbar ist, müssen Sie beim jeweiligen Modell überprüfen. Garmin Pay lässt sich auch auf kompatiblen Fahrradcomputern wie dem Garmin Edge 850 und Edge 1050 nutzen. Sie hinterlegen die Zahlungskarte in Garmin Connect und können nach der erforderlichen Verifizierung durch einfaches Heranhalten der Uhr oder des Fahrradcomputers an das Terminal bezahlen.

Garmin Pay schützt Ihre Kartendaten durch Tokenisierung. Für die Einrichtung benötigen Sie ein kompatibles Gerät, die Garmin Connect App und eine vom jeweiligen Kartenherausgeber zugelassene Zahlungskarte. Nicht jede Karte einer teilnehmenden Bank funktioniert automatisch. Kontrollieren Sie deshalb die Unterstützung in der Bankenübersicht von Garmin und bei Ihrem Kreditinstitut.

Mit Google Wallet auf Fitbit-Geräten bezahlen

Google hat den eigenständigen Bezahldienst Fitbit Pay am 29. Juli 2024 eingestellt. Auf unterstützten Fitbit-Smartwatches und -Fitnessarmbändern wurde er durch Google Wallet ersetzt. Auf diesen kompatiblen Fitbit-Geräten richten Sie Google Wallet über die Fitbit-App auf Ihrem Smartphone ein. Dabei müssen Sie eine geeignete Zahlungskarte hinterlegen. Welche Banken und Karten unterstützt werden, kann sich von den Bedingungen für Google Wallet auf einem Smartphone unterscheiden. Das gilt auch für Karten deutscher und österreichischer Banken.

Wie bei anderen digitalen Bezahldiensten werden die Daten Ihrer Zahlungskarte durch Tokenisierung geschützt und dem Händler beim üblichen Bezahlvorgang nicht offengelegt.

Bezahlen mit Xiaomi Pay

Xiaomi Pay ermöglicht kontaktloses Bezahlen mit ausgewählten Smartwatches und Fitnessarmbändern von Xiaomi. Beispiele für Geräte mit entsprechender Unterstützung sind das Xiaomi Smart Band 6 NFC, Smart Band 7 NFC und die Xiaomi Watch S1. Die Verfügbarkeit hängt jedoch von der regionalen Geräteversion und dem konkreten Modell ab. Auf Xiaomi-Smartphones werden gewöhnliche NFC-Zahlungen in der Regel über Google Wallet abgewickelt.

Zur Aktivierung koppeln Sie Ihre Smartwatch oder Ihr Fitnessarmband mit der jeweils kompatiblen App Mi Fitness oder Zepp Life. Öffnen Sie dort die Kartenverwaltung, fügen Sie eine geeignete Karte hinzu und schließen Sie die Bestätigung durch die Bank ab. Welche Banking-App Sie dafür benötigen, hängt vom Kartenherausgeber in Deutschland beziehungsweise Österreich ab. Anschließend bezahlen Sie durch Heranhalten des Armbands oder der Uhr an das Terminal.

Die unterstützten Banken, Kartentypen und Geräte können sich jederzeit ändern. Ein NFC-Chip in der Uhr allein garantiert daher noch nicht, dass Xiaomi Pay funktioniert. Prüfen Sie die Kompatibilität Ihres Modells und Ihrer konkreten Karte immer beim Hersteller und bei Ihrer Bank in Deutschland beziehungsweise Österreich.

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Samsung Wallet und Bezahlen mit Samsung-Geräten in Deutschland und Österreich

Der Hersteller Samsung bietet die App Samsung Wallet an, in der je nach Land unter anderem Zahlungskarten, Kundenkarten, digitale Schlüssel, Bordkarten und Ausweisdokumente zusammengefasst werden. In Deutschland ist darüber auch Samsung Pay für kontaktloses Bezahlen mit kompatiblen Galaxy-Geräten verfügbar. Im März 2026 wurde die direkte Einbindung unterstützter Kredit- und Debitkarten der Deutschen Bank angekündigt; seit September 2026 können auch Karten teilnehmender Volksbanken Raiffeisenbanken und weiterer genossenschaftlicher Institute hinzugefügt werden. In Österreich unterscheidet sich der Funktionsumfang von Samsung Wallet: Das Vorhandensein der App beweist nicht, dass Samsung Pay mit österreichischen Bankkarten nutzbar ist. Österreich wird in der offiziellen Samsung-Pay-Länderliste weiterhin nicht als unterstützter Markt geführt. Prüfen Sie daher vor der Einrichtung die regionale Verfügbarkeit und den jeweiligen Kartenanbieter.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Besitzer von Samsung-Smartphones oder Galaxy Watches in Deutschland und Österreich auf kontaktloses Bezahlen verzichten müssen. Viele aktuelle Galaxy-Smartphones können NFC-Zahlungen über Google Wallet nutzen, sofern die hinterlegte Bankkarte unterstützt wird. Auf neueren Galaxy Watches mit Wear OS steht Google Wallet ebenfalls zur Verfügung. In Deutschland ist je nach Modell und unterstützter Karte zusätzlich Samsung Pay möglich, während in Österreich die Unterstützung der jeweiligen Alternativen geprüft werden sollte.

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