
Das neue Samsung Galaxy Z Fold8 ist zusammen mit der Galaxy Watch9 bei mir eingetroffen, deren Test wir bereits hinter uns haben. Hier genügte es, das Smartphone in die Hand zu nehmen, und der Unterschied war sofort spürbar. Das Fold ist deutlich schlanker geworden, hat angenehmere Proportionen erhalten und wirkt im geschlossenen Zustand ganz anders als seine Vorgänger. In der heutigen Flut von praktisch gleich aussehenden Flachgeräten sticht es hervor wie ein bunter Papagei bei einem Taubentreffen – man kann es einfach nicht übersehen.
Das neue Format ist zudem nicht nur reine Show. Das Smartphone liegt besser in der Hand und bietet im aufgeklappten Zustand ein 7,6-Zoll-AMOLED-Display, einen Snapdragon 8 Elite Gen 5 und Galaxy AI. Ist es Samsung endlich gelungen, die Kompromisse zu beseitigen, die das Fold von Anfang an begleitet haben? Schauen wir uns das gemeinsam in diesem Testbericht an.
Bei einem Smartphone, dessen Preis in wirklich hohen Sphären liegt, erwartet man eine Verpackung, die an eine Schatzkiste erinnert. Samsung wird Sie von solchen Vorstellungen befreien, noch bevor Sie den Deckel abnehmen. Die Verpackung des Galaxy Z Fold8 ist schlank, schlicht und im Falle des getesteten Modells in Graphite auch angemessen unauffällig. Es gibt keine Fanfaren, kein Konfetti und auch keine Überraschungen, die in einer zweiten Ebene versteckt sind.
Nach dem Auspacken liegt das Fold8 ausgeklappt auf einem Bett aus Papier. Und genau hier hatte ich meinen ersten kleinen „Aha“-Moment. Schon beim Herausnehmen aus der Verpackung wirkt es nämlich deutlich filigraner als die Vorgängergeneration. Kein klobiger Klotz, den man im Notfall als Briefbeschwerer für Verträge verwenden könnte.
Der Lieferumfang ist nicht besonders interessant. Neben dem Smartphone erhalten Sie ein USB-C-Kabel und die grundlegende Dokumentation. Ein Ladegerät fehlt, sodass Sie, wenn Sie die kabelgebundene Ladeleistung von bis zu 45 W nutzen möchten, bereits ein passendes zu Hause haben oder eines zusätzlich kaufen müssen. Bei einem Smartphone dieser Preisklasse hätte ich mir durchaus noch ein kleines Extra gewünscht. Samsung vertritt jedoch offenbar die Ansicht, dass das Fold selbst das größte Geschenk in der Verpackung ist.
Wenn ich nach den ersten Tagen einen Bereich nennen müsste, in dem mich das Galaxy Z Fold8 am meisten überrascht hat, dann wären das weder die Leistung noch das Display. Es ist einfach das Gefühl, es in der Hand zu halten. Die Dicke von 4,5 mm im aufgeklappten Zustand und das Gewicht von 201 Gramm sind nämlich nicht nur zwei schöne Zahlen in einer Tabelle. Das Fold8 fühlt sich in der Hand wie ein ganz anderes Smartphone an, und den Unterschied merkt man schon, bevor man es überhaupt einschaltet.
Die bisherigen Fold-Modelle waren großartige Geräte, doch wenn man sie zuklappte, war einem immer bewusst, dass man kein gewöhnliches Smartphone in der Tasche trug. Das Fold8 lässt dieses Gefühl deutlich in den Hintergrund treten. Es ist breiter, liegt besser in der Hand und wirkt vor allem nicht mehr wie zwei Handys, die jemand aneinandergeklappt hat, in der Hoffnung, dass es niemand bemerkt.
Im aufgeklappten Zustand ist das Gehäuse zudem so dünn, dass ich mich mehrmals gefragt habe, wo Samsung eigentlich alle Bauteile versteckt hat. Am besten lässt sich das am USB-C-Anschluss an der Unterkante erkennen – um ihn herum ist wirklich nicht mehr viel Material übrig.
Die getestete Variante des Z Fold8 Graphite hat mir gut gefallen. Die matte Rückseite sieht dezent aus und ist vor allem praktisch, da darauf nicht bei jeder Berührung Fingerabdrücke zu sehen sind. Wer schon einmal ein glänzendes Smartphone besessen hat, kennt den endlosen Kreislauf aus Abwischen, Anfassen und erneuten Abwischen nur zu gut. Hier musste ich das Tuch deutlich seltener zur Hand nehmen.
Die Bedienelemente befinden sich weiterhin an der rechten Seite des Handys. Die Lautstärketasten sind gut erreichbar, und der Ein-/Aus-Schalter verbirgt gleichzeitig einen Fingerabdrucksensor. Dieser funktionierte während des Tests schnell und zuverlässig, sodass ich den klassischen Fingerabdrucksensor im Display keineswegs vermisst habe.
Außerdem hat Samsung bei den Materialien nicht gespart. Das Gehäuse wird von einem Rahmen aus „Armor Aluminum“ umgeben, die Vorderseite wird durch Gorilla Glass Ceramic 3 und die Rückseite durch Gorilla Glass Victus 2 geschützt. Unter dem biegsamen Display befinden sich zwei Schichten aus „Flex Titanium“, deren Aufgabe es ist, das dünne Panel zu verstärken.
Weniger unauffällig ist das Kameramodul des Z Fold8. Die Objektive ragen aus dem extrem schlanken Gehäuse ziemlich deutlich heraus, und wenn man das Smartphone auf den Tisch legt, wackelt es ein wenig, wenn man auf das Display tippt. Wenn man das Smartphone fast so flach wie eine Rasierklinge macht, lassen sich die Kameras nicht einfach wie durch Zauberhand darin versenken. Bei normalem Gebrauch hat mich das nicht wesentlich gestört, doch wenn ich mit dem auf dem Tisch liegenden Smartphone arbeite, macht sich das Modul doch bemerkbar.
Auch beim Scharnier des Fold8 hat Samsung ganze Arbeit geleistet. Das neue Armor FlexHinge ist dünner und lässt sich angenehm flüssig öffnen. Die Konstruktion knarzt nirgendwo und das Smartphone liegt nach dem vollständigen Aufklappen schön gerade. Samsung hat zudem den Innenrahmen so angepasst, dass sich die beiden Hälften beim Aufklappen leichter voneinander trennen lassen. Auf den ersten Blick eine Kleinigkeit, im täglichen Gebrauch jedoch sehr angenehm.
Allerdings hat gerade das Scharnier eine Eigenschaft, an die ich mich erst gewöhnen musste. Als ich das Fold8 wie ein kleines Notebook auf den Tisch stellen wollte, begann die Suche nach dem richtigen Winkel. Öffnet man es nur wenig, ist die Position nicht ideal; öffnet man es etwas mehr, neigt das Smartphone dazu, sich bis zum vollständigen Aufklappen weiter zu bewegen. Es ist ein bisschen so, als würde man die richtige Position einer Strandliege suchen. In den ersten Tagen hatte ich damit zu kämpfen, später lief es schon besser. Ob sich das Scharnier etwas eingespielt hat oder ich einfach gelernt habe, damit umzugehen, lässt sich schwer sagen. Ich würde eher auf die zweite Möglichkeit tippen.
Zum Anschauen von Videos habe ich daher die Zelt-Position zu schätzen gelernt. Auch deren Aktivierung ist nicht ganz intuitiv. Zunächst startet man das Video auf dem großen Display, klappt das Handy zu, weckt den Außenbildschirm auf, öffnet das Video dort erneut und klappt das Handy im Querformat in eine umgekehrte V-Form auf. Fertig.
Das Gerät, das im aufgeklappten Zustand nur 4,5 mm dick ist, wirkt das Galaxy Z Fold8 überraschend robust. Nirgendwo knarzt oder verbiegt sich etwas, und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich damit wie mit einem Porzellanservice meiner Großmutter umgehen müsste. Armor Aluminum, widerstandsfähiges Glas, Titanbeschichtungen unter dem Display und ein überarbeitetes Scharnier ergeben zusammen eine Konstruktion, die wesentlich selbstbewusster wirkt, als es ihre Dicke vermuten lässt.
Dazu kommt bei Samsung noch die IP48-Zertifizierung, doch gerade hier würde ich meine Erwartungen etwas dämpfen. Die 8 steht für einen hohen Schutzgrad gegen Wasser, während die erste Ziffer keineswegs bedeutet, dass das Smartphone staubdicht ist. Die 4 garantiert Schutz vor festen Partikeln, die größer als 1 mm sind, nicht jedoch vor feinem Staub oder Sand. Am Strand würde ich das Fold8 daher auf keinen Fall neben dem Handtuch vergraben und den Sand so weit wie möglich vom Gelenk fernhalten.
Regen oder ein unglücklicherweise umgestoßenes Glas machen mir also keine allzu großen Sorgen, bei feinen Verunreinigungen wäre ich jedoch wesentlich vorsichtiger. Bei einem Handy für Tausende von Euro ist es ohnehin angenehmer, in der Zertifizierung über seine Widerstandsfähigkeit zu lesen, als dies persönlich auf eigene Kosten zu überprüfen.
Bei den bisherigen Fold-Modellen war das Außendisplay für mich eher eine Art „Wartezimmer“ vor dem Hauptdisplay. Galaxy Z Fold8 – das ändert sich hier vielleicht mehr, als ich erwartet hatte. Das äußere 5,5" Dynamic AMOLED 2X-Display mit einer Auflösung von 1.972 × 1.248 Pixeln und einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz ist kurz, breit und für heutige Verhältnisse eigentlich recht klein. Nach etwa 14 Tagen Nutzung stelle ich jedoch fest, dass ich gerade auf diesem Display den Großteil meiner Aktivitäten erledige – Nachrichten, E-Mails, soziale Netzwerke und das normale Surfen im Internet.
Das Fold8 lässt sich bequem mit einer Hand bedienen, und das große Display klappe ich erst dann auf, wenn ich die Fläche tatsächlich brauche. Ich würde mir sogar wünschen, dass andere Hersteller ein ähnliches Format auch bei ganz normalen Handys ohne Faltkonstruktion anbieten würden. Ein kleines, breiteres Smartphone, das gut in die Hand passt und nicht versucht, ein Tablet zu ersetzen – so etwas würde ich ohne zu zögern haben wollen.
Die kompakten Abmessungen haben natürlich auch ihre Nachteile. Auf dem Außendisplay passt weniger Inhalt hinein, sodass man mehr scrollen muss, was vor allem beim Surfen im Internet oder beim Aufrufen der Tastatur auffällt. Diese lässt sich zumindest verkleinern oder durch eine andere ersetzen.
Wenn ich eine größere Arbeitsfläche benötige, muss ich das Fold8 nur aufklappen und erhalte ein 7,6-Zoll-Dynamic-AMOLED-2X-Display mit einer Auflösung von 2.448 × 1.848 Pixeln, bis zu 120 Hz und einer Helligkeit von bis zu 3.000 Nit. Am häufigsten nutze ich es zum Lesen längerer Texte, zum Betrachten von Fotos oder zum Arbeiten mit mehreren Apps. Genau hier macht die faltbare Konstruktion Sinn – statt eines kleinen Displays habe ich im Handumdrehen etwas in der Hand, das in der Nutzung schon fast einem Tablet nahekommt. Allerdings nutzen nicht alle Apps die ungewöhnlichen Seitenverhältnisse gleichermaßen gut, und manchmal stößt man auf weniger gelungene Skalierung, Beschnitt oder ungenutzte Fläche.
Ähnlich verhält es sich mit Videos. Die gesamten 7,6 Zoll werden bei Breitbildinhalten meist nicht ausgenutzt, und schwarze Balken lassen sich nicht vermeiden. Wenn ich das Smartphone quer halte, verdecke ich zudem relativ leicht einen der Lautsprecher, sodass sich bei längerem Anschauen die bereits bei der Konstruktion beschriebene Zeltposition bewährt hat.
Und natürlich ist da noch die Rille in der Mitte. Sie ist nicht verschwunden – bei ausgeschaltetem Display, aus einem bestimmten Blickwinkel oder beim Wischen mit dem Finger nehme ich sie immer noch wahr. Im normalen Gebrauch habe ich sie jedoch nach zwei Wochen praktisch nicht mehr wahrgenommen. Und vielleicht ist genau das das größte Lob für das Innendisplay.
Im Inneren des Samsung Galaxy Z Fold8 arbeitet der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy, also einer der derzeit leistungsstärksten Mobil-Chipsätze. In der getesteten Variante wird er durch 12 GB RAM und 256 GB Speicher ergänzt, eine Speicherkarte lässt sich jedoch nicht mehr hinzufügen. Beim normalen Gebrauch habe ich an der Leistung praktisch nichts auszusetzen. Apps starten sofort, der Wechsel zwischen ihnen erfolgt flüssig und auch die gleichzeitige Nutzung mehrerer Apps stellt kein Problem dar. Warten auf das Smartphone gibt es hier einfach nicht – eher wartet das Smartphone manchmal auf mich.
Die Leistungsreserve macht sich auch bei anspruchsvolleren Aufgaben und natürlich beim Gaming bemerkbar. Das große interne Display lädt geradezu dazu ein, und der Snapdragon hat genug Leistung auch für grafisch anspruchsvolle Spiele. Eine hohe Leistung ist einfach einer der Bereiche, in denen das Fold8 keine Kompromisse zulässt. Bis sich die Temperatur bemerkbar macht.
Leistung hat nämlich ihren Preis, und beim Fold8 spürt man das schon recht schnell beim Anfassen. Das Smartphone wurde schon bei längeren Fotosessions spürbar warm, vor allem im Bereich um die Kameras herum. Man muss weder einen Benchmark-Test starten noch eine halbe Stunde lang spielen – es reicht schon, die Kamera ein wenig zu beanspruchen, und das schlanke Gehäuse wird spürbar warm. Das ist zwar noch kein Grund, das Smartphone aus der Hand zu legen, aber man merkt es auf jeden Fall.
Bei anspruchsvollen Spielen sieht die Situation schon deutlich schlechter aus. Dort erwärmt sich das Fold8 wirklich stark, und nach längerer Zeit ist die Wärme nicht mehr nur etwas, das man bemerkt – es wird in der Hand einfach unangenehm. Am stärksten spüre ich die Wärme wieder im Bereich um die Kameras herum. Die extrem dünne Bauweise ist also im täglichen Gebrauch ein riesiger Vorteil, fordert aber bei längerer hoher Belastung ihren Tribut.
Das Fold8 versucht natürlich, sich bei hohen Temperaturen selbst zu schützen. Bei längerer Belastung kann es daher zu einer Drosselung kommen, d. h. zu einer schrittweisen Leistungsreduzierung, um die Temperatur unter Kontrolle zu halten. Nach dem Aufheizen kann das Smartphone daher nicht mehr über einen längeren Zeitraum die gleiche Spitzenleistung wie zu Beginn aufrechterhalten. Bei wirklich hohen Temperaturen kann das System auch die Helligkeit des Displays verringern.
Ich halte das nicht für einen Grund, das Fold8 abzuschreiben. Bei normaler Nutzung ist die Leistung fantastisch, und ich habe keinerlei Verlangsamungen bemerkt. Wenn Sie das Smartphone jedoch in erster Linie für lange Gaming-Sessions kaufen, wird ihm sein extrem schlankes Design zum Verhängnis. Der Snapdragon hat Leistung im Überfluss, doch das Fold8 kann diese bei längerer Beanspruchung nicht uneingeschränkt aufrechterhalten. Und gerade die Erwärmung ist bislang einer der wenigen Punkte, bei denen mir das Streben nach einem möglichst dünnen Gehäuse als zu großer Kompromiss erscheint.
Das Samsung Galaxy Z Fold8 kommt mit Android 17 und One UI 9 auf den Markt, und es ist deutlich zu erkennen, dass das System beide Bildschirme einbezieht. Auf dem Außenbildschirm verhält es sich wie ein gewöhnliches Smartphone. Nach dem Aufklappen vergrößert sich jedoch nicht nur das Bild, sondern ändert sich auch die Art der Bedienung. One UI nutzt die größere Fläche für umfangreichere Menüs, mehr Inhalte sowie mehrere Apps nebeneinander, und der Übergang zwischen den beiden Bildschirmen wirkt ganz natürlich.
Auf dem 7,6-Zoll-Bildschirm kann ich die Größe der Fenster anpassen, Inhalte zwischen ihnen hin- und herziehen und mithilfe der unteren Leiste schnell zwischen Apps wechseln. Zum Beispiel ist es wesentlich bequemer, den Webbrowser und Notizen nebeneinander zu haben, als ständig hin und her zu wechseln. So ähnelt das Fold8 nach dem Aufklappen in seiner Bedienung einem kleinen Tablet, ohne dass ich jedes Mal den großen Bildschirm nutzen muss.
Der große Bildschirm eignet sich auch hervorragend für Galaxy AI. Textbearbeitung, Übersetzungen, die Suche nach Bildschirminhalten sowie generative Bildbearbeitung stehen ebenfalls zur Verfügung. Mit Letzterem habe ich am meisten herumgespielt – auf einem Foto einer Wiese habe ich in den Foto-Assistenten „Flugzeug hinzufügen“ eingegeben, und kurz darauf tauchte tatsächlich ein Verkehrsflugzeug am Himmel auf. Das Ergebnis wird vom System korrekt als mit KI erstellt gekennzeichnet und wirkt überraschend glaubwürdig. Solche Bearbeitungen werde ich wohl nicht jeden Tag brauchen, aber ich gebe zu, dass es mir vielleicht mehr Spaß gemacht hat, Dinge hinzuzufügen, die auf dem Originalfoto nie zu sehen waren, als es eigentlich sollte.
Samsung ist es gelungen, einen Akku mit einer Kapazität von 4.800 mAh in das extrem schlanke Gehäuse des Fold8 unterzubringen. Der Hersteller gibt eine Videowiedergabezeit von bis zu 26 Stunden an, doch in der Praxis hängt die Akkulaufzeit stark von der Art der Nutzung ab und davon, welches der beiden Displays ich häufiger verwende. Bei längeren Fotosessions, beim Spielen oder bei der Arbeit auf dem großen 7,6-Zoll-Bildschirm steigen die Anforderungen verständlicherweise.
Eine erfreuliche Verbesserung ist das 45-W-Kabel-Laden im Vergleich zu 25 W bei den Vorgängermodellen der Fold-Reihe. Das ist zwar kein Rekord, und der entsprechende Adapter ist nicht im Lieferumfang enthalten, doch die schnellere Ladegeschwindigkeit ist erfreulich. Auch das kabellose Laden mit 20 W und das Aufladen kompatibler Zubehörteile über das Smartphone fehlen nicht. Angesichts der Dicke des Fold8 ist der Akku mit einer Kapazität von 4.800 mAh somit ein vernünftiger Kompromiss.
Bei der Zusammenstellung der Kameraausstattung des Galaxy Z Fold8 hat Samsung auf zwei verschiedene Quellen zurückgegriffen. Die Hauptkamera mit 50 MP und einer Blende von f/1,8 nutzt eine Lösung, die bereits vom Einstiegsmodell Galaxy S26 bekannt ist. Hier gibt es keine Revolution – Samsung hält bei seiner klassischen Serie bereits seit mehreren Generationen an einer ähnlichen Basis fest, sodass es sich eher um einen bewährten Veteranen als um eine brandneue Innovation handelt. Wesentlich interessanter ist die 50-MP-Ultraweitwinkelkamera aus dem S26 Ultra mit einer Blende von f/1,9, die über einen Autofokus und einen Bildwinkel von 120° verfügt.
Leider fehlt ein separates Teleobjektiv, was bei einem so teuren Smartphone schade ist. Samsung bietet einen 2-fachen Zoom über den Hauptsensor und einen maximalen 10-fachen Digitalzoom. Auf dem Papier wirkt die Kameraausstattung also nicht so vielseitig wie bei klassischen Flaggschiff-Modellen. Wie sich jedoch nach zwei Wochen Fotografieren gezeigt hat, bedeutet ältere Hardware nicht automatisch schlechte Fotos.
Die 50-Megapixel-Hauptkamera des Fold 8 ist genau das Objektiv, zu dem ich während des Tests am häufigsten gegriffen habe, und bei guten Lichtverhältnissen kann ich daran kaum etwas bemängeln. Die Fotos sind auf den ersten Blick ansprechend, weisen einen sehr guten Kontrast, einen großen Dynamikumfang und reichlich feine Details auf. Das lässt sich beispielsweise gut an einem alten Holzgebäude erkennen, bei dem die abgeblätterte Farbe, die einzelnen Bretter, die Struktur des Daches und die umgebende Vegetation deutlich zu erkennen sind, während der helle Himmel dennoch seine Struktur behält. Ähnlich gut schlägt sich das Fold8 im Wald, also in einer Szene, die der Kamera durch die Kombination aus tiefen Schatten und deutlich helleren Stellen zwischen den Bäumen einiges abverlangt.
Samsung gibt seinen typischen Stil jedoch auch dieses Mal nicht ganz auf. Das Grün ist stellenweise grüner, als ich es aus eigener Erinnerung wahrnehme, und die Fotos wirken insgesamt etwas farbenfroher. Auf dem Display des Smartphones sehen sie beeindruckend aus, bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, dass die Software gelegentlich den Kontrast erhöht und lokale Schärfung vornimmt. Am deutlichsten lässt sich dies an komplexen Strukturen wie Blättern, Gras oder weiter entfernten Ästen erkennen. Solange man das Foto als Ganzes betrachtet, ist das Ergebnis sehr gut. Bei starker Vergrößerung beginnen jedoch selbst die feinsten Details zu verschwimmen, und die softwarebasierte Bearbeitung wird deutlicher sichtbar. Das Fold8 fotografiert also lieber schön als vollkommen neutral – und bei einem Smartphone macht dieser Ansatz für mich Sinn.
Die Ultraweitwinkelkamera ist bei Smartphones oft das Objektiv, auf das man nur dann zurückgreift, wenn etwas nicht ins Bild passt. Beim Galaxy Z Fold8 habe ich ihn jedoch auch aus einem anderen Grund gerne verwendet – seine Qualität kommt der der Hauptkamera näher, als es bei Ultraweitwinkelobjektiven üblicherweise der Fall ist. Die Auflösung von 50 MP ist definitiv mehr als nur eine Zahl in den technischen Daten. Bei guten Lichtverhältnissen ist die Bildschärfe sehr ordentlich, Bäume, Gras und Gebäudestrukturen weisen ausreichend Details auf, und die Fotos wirken neben den Aufnahmen der Hauptkamera nicht wie ein ärmerer Verwandter, den Samsung nur aus Höflichkeit an den Tisch gesetzt hat.
Am besten gefällt mir die farbliche Übereinstimmung mit der Hauptkamera. Die Farbwiedergabe bleibt ähnlich ausdrucksstark, und der Übergang zwischen den Objektiven wirkt nicht so, als würde ich plötzlich mit einem anderen Smartphone fotografieren. Auch HDR funktioniert gut. Zu den Rändern hin gehen natürlich die feinen Details etwas verloren, und an manchen Stellen ist eine Verzerrung der Objekte erkennbar, doch die Software korrigiert die Geometrie relativ gut.
Das Galaxy Z Fold8 verfügt über kein separates Makroobjektiv, was mich beim Fotografieren aus nächster Nähe jedoch nicht sonderlich gestört hat. Bei guten Lichtverhältnissen zaubert die Kamera sehr detailreiche und optisch beeindruckende Fotos. Am besten lässt sich das an Blumen erkennen, bei denen sie die feine Struktur der Blütenblätter, kleine Unvollkommenheiten und einzelne Adern einfängt. Gleichzeitig wird der Hintergrund bei kurzer Entfernung auf natürliche Weise unscharf, sodass das fotografierte Motiv schön aus dem Bild hervorsticht, ohne dass der Porträtmodus aktiviert werden muss.
Auch hier scheut sich Samsung nicht vor kräftigen Farben. Die Rot- und Rosatöne können wirklich sehr satte Farben annehmen, dennoch verschmelzen die einzelnen Strukturen meist nicht zu einer einheitlichen Farbfläche. Bei den weißen Blüten schätze ich wiederum die Belichtungsführung – selbst in der direkten Sonne bleibt die Struktur auf einem Großteil der Blütenblätter erhalten. Bei Aufnahmen aus sehr großer Nähe muss man den Fokuspunkt genau im Auge behalten, da ein Teil des Motivs perfekt scharf sein kann, während ein anderer Teil schnell aus dem Schärfebereich herausfällt.
Das Fehlen eines separaten Teleobjektivs macht sich beim Galaxy Z Fold8 vor allem dann bemerkbar, wenn man zu zoomen beginnt. Die 2-fache Vergrößerung ist noch sehr gut nutzbar, und bei normalen Aufnahmen hätte ich keine Bedenken, sie zu verwenden. Das Smartphone nutzt einen Ausschnitt aus dem 50-MP-Hauptsensor, sodass die Fotos weiterhin eine ordentliche Detailfülle aufweisen. Gut zu sehen ist dies beispielsweise auf den Aufnahmen des Tors unter den Bäumen, wo auch feinere Strukturen des Metallgitters und der Äste erkennbar bleiben. Sobald die Vergrößerung jedoch weiter zunimmt, wird die Bildschärfe allmählich weicher, und die Software muss immer stärker eingreifen.
Auf den maximalen 10-fachen Digitalzoom würde ich mich nur dann verlassen, wenn ich ein entferntes Motiv eher erfassen als fotografisch inszenieren möchte. Bei Motiven mit vielen kleinen Details sind bei stärkerer Vergrößerung Glättungseffekte und deutliche Schärfungsanpassungen gut zu erkennen. Auf dem Display des Smartphones mag das Bild noch brauchbar aussehen, doch nach dem Vergrößern lassen sich die Tricks der digitalen Bildbearbeitung leicht erkennen. Das Fold8 meistert den Zoom also, aber ohne Teleobjektiv wird es kein Fernglas..
Nach Einbruch der Dunkelheit wird deutlich, dass die Kamera des Galaxy Z Fold8 nicht zur absoluten Spitzenklasse gehört. Auf dem ersten Foto hat sie den blauen Himmel noch schön eingefangen und den Kontrast zwischen dem dunklen Garten und den beleuchteten Bereichen der Szene recht gut bewältigt. Bei genauerem Hinsehen gehen jedoch schnell Details in den Schatten verloren, die Vegetation verschmilzt und das Bild wirkt stellenweise fast zu geglättet. Das Smartphone versucht, das Bild zu bereinigen, was jedoch zu einem Verlust feiner Details führt. Auf dem Display des Smartphones wirkt das Foto gut, beim Vergrößern werden seine Grenzen jedoch deutlich sichtbarer.
Das zweite Bild verdeutlicht dies noch besser. Mit der starken Lichtquelle auf der rechten Seite kommt die Kamera nicht mehr optimal zurecht: Um die Lampe herum entsteht ein deutlicher Lichtschein, und ein Teil der Bilddetails geht verloren. Gleichzeitig sind die dunkelsten Bereiche der Vegetation im Vordergrund stark unterbelichtet. Die Farben bleiben ansprechend, und das Fold8 schafft es, ein eindrucksvolles Abendfoto zu erstellen; angesichts des Preises des Smartphones hätte ich jedoch mehr Details, einen besseren Umgang mit dem Licht und insgesamt ein klareres Ergebnis erwartet. Nachts fotografiert das Fold8 zwar ordentlich, doch mit diesen Ergebnissen gehört es nicht zu den besten Fotohandys.
Insgesamt macht die Kameraausstattung des Galaxy Z Fold8 auf mich einen besseren Eindruck, als es der bloße Blick auf die Spezifikationstabelle vermuten lässt. Die Hauptkamera bringt zwar keine revolutionäre Hardware mit sich, doch Samsung schafft es, damit sehr gute Tageslichtfotos zu erzielen. Die Ultraweitwinkelkamera ist diesmal ein wirklich brauchbares zweites Objektiv, und auch die Nahaufnahmen sind gelungen. Meine größte Kritik gilt dem Fehlen eines separaten Teleobjektivs, und auch bei Nacht macht sich der größere Abstand zur fotografischen Spitzenklasse bemerkbar.
| Parameter | Samsung Galaxy Z Fold8 | Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra |
|---|---|---|
| Inneres Display | 7,6" Dynamic AMOLED 2X | 8" Dynamic AMOLED 2X |
| Auflösung des inneren Displays | 2 448 × 1 848 px | 2 504 × 2 256 px |
| Bildwiederholrate | 120 Hz | 120 Hz |
| Maximale Helligkeit | 3.000 Nits | 3.000 Nits |
| Äußeres Display | 5,5", 1 972 × 1 248 px | 6,5", 2 520 × 1 080 px |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy |
| RAM / Speicher | 12 GB / 256 nebo 512 GB; 16 GB / 1 TB | 12 GB / 256 nebo 512 GB; 16 GB / 1 TB |
| Hauptkamera | 50 Mpx, f/1,8, OIS | 200 Mpx, f/1,7, OIS |
| Ultraweitwinkelkamera | 50 Mpx, f/1,9 | 50 Mpx, f/1,9 |
| Teleobjektiv | – | 10 Mpx, f/2,4, 3× optischer Zoom |
| Frontkamera | 10 Mpx, f/2,2 | 10 Mpx, f/2,2 |
| Akku | 4.800 mAh | 5.000 mAh |
| Kabelgebundenes Laden | 45 W | 45 W |
| Kabelloses Laden | 20 W | 20 W |
| Schutzart | IP48 | IP48 |
| Dicke im aufgeklappten Zustand | 4,5 mm | 4,1 mm |
| Gewicht | 201 g | 215 g |
| System | Android 17, One UI 9 | Android 17, One UI 9 |
| Alza-Preis ab | Ab 1.799 EUR | Ab 2.199 EUR |
Der engste Konkurrent des Galaxy Z Fold8 stammt paradoxerweise aus demselben Haus. Das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra ist genau das Smartphone, das Sinn macht, sobald Ihnen beim Basis-Fold etwas fehlt. Das Innendisplay wächst von 7,6 auf 8 Zoll, der Akku von 4.800 auf 5.000 mAh und die 50-MP-Hauptkamera wird direkt durch einen 200-MP-Sensor ersetzt. Vor allem aber kommt ein 10-MP-Teleobjektiv mit 3-facher optischer Vergrößerung hinzu, dessen Fehlen mich beim Fold8 angesichts des Preises wohl am meisten stört. In puncto Leistung stehen sich beide Smartphones in nichts nach, da sie denselben Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy verwenden. Das Ultra ist im aufgeklappten Zustand sogar noch dünner – es misst nur 4,1 mm. Das Gewicht ist jedoch von angenehmen 201 auf 215 Gramm gestiegen.
Doch nach zwei Wochen mit dem Fold8 bin ich mir nicht sicher, ob ich gerade deshalb bereit wäre, für das Ultra-Modell einen Aufpreis zu zahlen. Denn am Basismodell gefällt mir genau das am besten, worauf das Ultra teilweise verzichtet – die Kompaktheit und die etwas ungewöhnlichen Proportionen. Das kleine Außendisplay lässt sich bequem mit einer Hand bedienen, das Smartphone ist leicht und den großen Innenbildschirm klappe ich erst dann auf, wenn ich ihn wirklich brauche. Das Ultra geht in die entgegengesetzte Richtung: Es bietet eine größere Arbeitsfläche und vor allem eine deutlich vielseitigere Kamera, sodass es für jemanden, der das technisch beste Fold-Modell haben möchte, die logische Wahl ist. Ich persönlich würde nach meiner Erfahrung mit dem Basis-Fold8 jedoch nicht automatisch zu einem höheren Modell greifen. Das Ultra ist zweifellos besser ausgestattet, aber das Fold8 erscheint mir ausgewogener. Und vielleicht ist das diesmal wichtiger als ein paar Zehntel Zoll mehr und ein paar Megapixel mehr.
Samsung Galaxy Z Fold8
HandysDas Modell Samsung Galaxy Z Fold8 hat sich während des Tests als gelungenes faltbares Smartphone erwiesen, das vor allem durch sein extrem dünnes und leichtes Gehäuse, das angenehme Außendisplay und die große Arbeitsfläche im aufgeklappten Zustand überzeugt. Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy bietet Leistung im Überfluss, bei höherer Auslastung erwärmt sich das dünne Gehäuse jedoch spürbar. Beide 50-MP-Kameras haben überzeugt, schade ist das Fehlen eines Teleobjektivs und die schwächeren Ergebnisse bei Nacht. Am meisten hat mich das Fold8 jedoch dadurch überzeugt, wie natürlich es sich im Alltag nutzen lässt – die meisten Dinge habe ich auf dem Außendisplay erledigt und das große Display erst dann aufgeklappt, wenn ich seine Fläche tatsächlich brauchte.
| Verpackung: ★★★★★ 95 % | Design, Konstruktion: ★★★★★ 100 % |
| Displays: ★★★★★ 100 % | Leistung: ★★★★★ 95 % (Erwärmung) |
| Aufladen und Laufzeit: ★★★★★ 98 % (45 W gehört nicht zu den schnellsten) | System: ★★★★★ 100 % |
| Kameras: ★★★★★ 95 % | KI-Funktionen: ★★★★★ 100 % |
| Gesamtbewertung: ★★★★★ 98 % | |
Vorteile
Nachteile
Jan Vavřík
In meiner Freizeit beschäftige ich mich nicht nur mit aktuellen Neuheiten, sondern auch mit nostalgischen Rückblicken in die Welt der Mobiltelefone. Ich bin sowohl mit Apple-Technologie als auch mit dem „grünen Androiden“ vertraut – besonders mit dem aus südkoreanischer Produktion. Außerdem bin ich aktiver Schriftsteller und ein großer Fan von deutschen Boxern, Stephen King, J. R. R. Tolkien, Karel Čapek, Karl May und allem, was mit Griechenland zu tun hat – insbesondere mit der Insel Korfu.
Samsung hat heute auf dem Unpacked-Event in London das Galaxy Z Fold8 in einem völlig neuen, breiteren „Passport“-Format vorgestellt. Biegbares 7,6-Zoll-AMOLED-Display mit Flex-Titanium-Technologie, Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy Chip, 5.000-mAh-Akku und duale 50-MP-Kamera. Auf Lager ab Anfang August 2026.
Samsung hat heute in London auf dem Galaxy Unpacked-Event ein Trio von faltbaren Neuheiten enthüllt – das Galaxy Z Fold8, das Z Fold8 Ultra und das Z Flip8. Die auffälligste Änderung der diesjährigen Generation ist das neue, breitere Format des Basis-Folds – Samsung nennt es intern „Wide“. Es handelt sich um ein faltbares Telefon im Passport-Stil, bei dem das geöffnete Display kürzer, dafür aber wesentlich breiter ist. Für das Ansehen von Videos und das Lesen ist dies deutlich praktischer als das traditionelle schmale Format, das beim Schwestermodell Z Fold8 Ultra erhalten bleibt. Schauen wir uns an, was die neue Generation alles mit sich bringt.
Das Galaxy Z Fold8 unterscheidet sich in seinen Abmessungen von all seinen Vorgängern. Geöffnet hat es ein Seitenverhältnis von 4:3, was bedeutet, dass es im aufgeklappten Zustand kürzer und breiter ist als jedes bisherige Fold. Das innere Display hat eine Diagonale von 7,6 Zoll und nutzt die Flex-Titanium-Technologie – eine neue Schichtkonstruktion, die für eine flachere Oberfläche an der Biegestelle und eine höhere Verschleißfestigkeit sorgt. Das Titan-Scharnier soll härter und gleichzeitig dünner sein als bei der vorherigen Generation.
Das äußere Display (Cover) misst 5,5 Zoll und ist ebenfalls im Wide-Format – schmaler als bei einem herkömmlichen Format, aber breiter als bei den vorherigen Folds. Das bedeutet, dass die Tastatur komfortabler ist und das Lesen von Texten mit einer Hand weniger Kompromisse erfordert. Die Gesamtdicke des Telefons beträgt im aufgeklappten Zustand nur 4,57 mm, was das Fold8 zu einem der dünnsten faltbaren Telefone überhaupt macht.
Farbvarianten für den deutschen Markt: Jetblack, Blueshadow und Silvershadow. Der Rahmen besteht aus Aluminium, die Rückseite aus Glas mit mattem Finish.
Unter der Haube arbeitet derselbe Chipsatz wie im Galaxy S26 Ultra – der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy. Es handelt sich um eine speziell übertaktete Variante des Qualcomm-Chips, gefertigt im 2-nm-Verfahren, mit einer verbesserten NPU-Einheit für On-Device-KI-Aufgaben. Samsung verspricht eine um 30 % schnellere GPU und eine um 25 % bessere Energieeffizienz im Vergleich zur vorherigen Generation.
Die Basisvariante verfügt über 12 GB LPDDR5X RAM und 256 GB Speicher, die mittlere über 12/512 GB, die Top-Version über 16 GB RAM + 1 TB. Auch die Standardkompatibilität mit dem S Pen-Stylus ist vorhanden, allerdings muss dieser weiterhin separat erworben werden – der S Pen ist nicht im Lieferumfang enthalten.
Die Software läuft auf One UI 8, basierend auf Android 16 – mit einer ganzen Reihe neuer KI-Funktionen von Galaxy AI, darunter ein verbessertes Circle to Search, generative Fotobearbeitung, Echtzeit-Übersetzung von Anrufen und ein erweiterter Bixby. Samsung garantiert 7 Jahre große Android-Updates und Sicherheitspatches, also Unterstützung bis Sommer 2033.
Das Galaxy Z Fold8 trägt auf der Rückseite ein duales Kamera-Setup – einen 50-MP-Hauptsensor mit f/1.7-Blende und OIS, plus einen 50-MP-Ultraweitwinkel-Sensor (ersetzt die 12-MP-Ultraweitwinkelkamera der vorherigen Generation). Ein Teleobjektiv fehlt – dieses finden Sie erst bei der Premium-Variante Z Fold8 Ultra, die zusätzlich ein 10-MP-Teleobjektiv mit 3-fachem optischem Zoom bietet.
Die Selfie-Kamera ist zweimal vorhanden – 10 MP auf dem Cover-Display und 4 MP unter dem Display im Inneren. Videos werden mit bis zu 8K/30fps auf dem Hauptsensor und 4K/60fps auf beiden Selfie-Kameras aufgenommen. Das Samsung Log-Profil für die Farb-Postproduktion fehlt ebenfalls nicht.
Eine der größten Änderungen der Generation – der Akku ist von 4.400 mAh auf 5.000 mAh angewachsen. Das ist dieselbe Kapazität wie beim Galaxy S26 Ultra und eine solide Reserve für einen ganzen Tag intensiver Nutzung. Samsung gibt eine Videowiedergabezeit von bis zu 27 Stunden mit einer einzigen Ladung an.
Das kabelgebundene Laden erreicht 45 W (zuvor 25 W), eine vollständige Ladung dauert etwa 55 Minuten. Das kabellose Qi2-Laden läuft mit 15 W, das reverse kabellose Laden mit 4,5 W zum Aufladen von Kopfhörern oder Samsung Smartwatches. Ein Ladegerät fehlt weiterhin im Lieferumfang.
Das Samsung Galaxy Z Fold8 wird in Deutschland ab Anfang August 2026 in den Verkauf gehen. Vorbestellungen starten heute, am 22. Juli. Preise je nach Konfiguration:
12 GB / 256 GB: 1.937 €
12 GB / 512 GB: 2.134 €
16 GB / 1 TB: 2.530 €
Im Rahmen der Vorbestelleraktion bis zum 6. August 2026 bietet Samsung einen Trade-In-Bonus von 198 € für den Rückkauf eines beliebigen funktionierenden älteren Telefons an, beziehungsweise bis zu 395 €, wenn Sie ein älteres Fold oder Flip in Zahlung geben. Dazu gibt es bei Vorbestellungen ein kostenloses Speicher-Upgrade – statt der 256-GB- erhalten Sie die 512-GB-Variante zum gleichen Preis.
In der folgenden Tabelle können Sie sich die kompletten Spezifikationen des Samsung Galaxy Z Fold8 ansehen.
| Parameter/Modell | Samsung Galaxy Z Fold8 |
|---|---|
| Inneres Display | 7,6" QXGA+ Dynamic AMOLED, 120 Hz |
| Flex Titanium, Verhältnis 4:3 | |
| Äußeres Display | 5,5" AMOLED, 120 Hz |
| Gorilla Glass Ceramic 3 | |
| Prozessor | Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy (2 nm) |
| Speicher | 12 GB / 16 GB LPDDR5X + 256 GB / 512 GB / 1 TB |
| Kamera | 50 MP Hauptkamera (f/1.7, OIS) + 50 MP Ultraweitwinkel |
| Video 8K/30 fps, Samsung Log | |
| Selfie | 10 MP (Cover) + 4 MP unter dem Display (innen) |
| Akku | 5.000 mAh |
| 45 W kabelgebunden / 15 W Qi2 kabellos / 4,5 W reversibel | |
| Widerstandsfähigkeit | IP48 |
| Konnektivität | 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, UWB |
| Software | One UI 8 (Android 16), 7 Jahre Updates |
| Farbvarianten | Jetblack, Blueshadow, Silvershadow |
| Preis (DE) | ab 1.937 € (12/256 GB) |
• Autor: Ondřej Chabr
Um den Kunden die Entscheidung zu erleichtern, ob sie für ihre Bedürfnisse zusätzlich zum Telefon noch ein Tablet kaufen sollten oder nicht, sind die Hersteller in letzter Zeit dazu übergegangen, das Seitenverhältnis der Geräte zu überarbeiten. Faltbare Telefone waren bisher schmale Geräte mit einem fast quadratischen inneren Display. In diesem Jahr wird darauf voraussichtlich unter anderem auch Samsung reagieren, das plant, seine Galaxy Z-Reihe um eine Neuheit zu bereichern. Diese ändert letztendlich den ursprünglich angedachten Namen Samsung Galaxy Z Fold8 Wide einfach in Galaxy Z Fold8. Was sollte es erfüllen und welche Bedeutung wird es haben?
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Dieser Artikel ist rein spekulativ und basiert auf Vermutungen, Leaks und Annahmen. Das endgültige Erscheinungsbild und der Name des Geräts können letztendlich abweichen. Die neuesten Informationen finden Sie im Kapitel Update 10.07.2026: Datum für Galaxy Unpacked bestätigt und wir haben Bilder der Farbvarianten.
Der Juli ist da, und Samsung hat daher das Galaxy Unpacked-Event bestätigt, auf dem das Unternehmen neue faltbare Telefone und möglicherweise auch Uhren präsentieren wird. Das Event findet online am 22. Juli ab 15:00 Uhr statt. Samsung kündigt dies auf seiner Website an. Dort wird es auch möglich sein, das gesamte Event zum genannten Datum und Zeitpunkt zu verfolgen.
Wie die Verfügbarkeit der Farbvarianten in Deutschland sein wird, bleibt abzuwarten. Nun sind jedoch Bilder von 3 Farbversionen des Samsung Galaxy Fold8 an die Öffentlichkeit gelangt. Diese sind Weiß, Schwarz und Violett. Die Renderings stammen von der Website AndroidHeadlines.com und eigentlich sehen wir darauf keine Überraschungen. Das breitere Format ist erkennbar, die sichtbaren Ränder um das Display ebenfalls.
Laut der Seite gsmarena.com ist die Information aufgetaucht, dass beide kommenden Samsung Galaxy Z Fold8-Modelle eine sogenannte UTG-Schicht (Ultra Thin Glass) in den faltbaren AMOLED-Displays erhalten werden. Diese Schicht minimiert die spürbare Falte in der Mitte des Bildschirms und erhöht gleichzeitig die Sturzfestigkeit. Gerade das Fold8 (früher als Wide bezeichnet) soll diese Schicht noch dicker haben, als es beim Galaxy Fold8 Ultra der Fall sein wird.
Eine weitere Nachricht betrifft ebenfalls das Display. Der Nutzer Ice Universe hat auf x.com eine Infografik präsentiert, die die Bildschärfe des kommenden faltbaren Modells zeigt. Zwar wird es kein gravierender Unterschied sein, für die meisten Nutzer wahrscheinlich sogar unmerklich, aber das neue Galaxy Z Fold8 wird mit Werten von 432 ppi beim äußeren und 403 ppi beim inneren Display das Modell mit den schärfsten Displays in der Geschichte der faltbaren Samsungs. Dicht auf den Fersen ist ihm das letztjährige Galaxy Z Fold7, dessen Werte der Hersteller beim diesjährigen Fold8 Ultra offenbar wiederholen wird.
Wenn Sie sich dafür interessieren, welche Proportionen das neue, breitere faltbare Samsung im Vergleich zum Ultra-Modell haben wird, hat Ice Universe auf seinem Profil erneut Fotos von Dummys veröffentlicht (Quelle). Das langgestreckte Profil, an das wir bisher gewöhnt waren, hatte zur Folge, dass die Arbeitsfläche nach dem Öffnen des Telefons nicht sehr breitbildformatig war. Das wird die Neuheit ändern, und wir werden sehen, ob dies den Nutzern besser gefallen wird.
Die Premiere von Samsungs breiterem Falttelefon rückt näher. In den letzten Wochen gab es daher einige wesentliche neue Informationen. Gleich zu Beginn müssen wir die Tatsache erwähnen, dass Samsung sich laut einem Beitrag des Nutzers @UniverseIce im sozialen Netzwerk X.com in letzter Minute dazu entschieden hat, die Bezeichnung der beiden kommenden Z Fold8-Modelle wie folgt anzupassen:
Die Website techradar.com hat zudem Fotos geteilt, die einen Samsung-Mitarbeiter zeigen sollen, der ein in eine dicke Hülle gepacktes Telefon hält. Dies könnte darauf hindeuten, dass er etwas testet, das vor fremden Blicken verborgen bleiben soll. Zudem ähnelt es stark den vermuteten Proportionen des neuen Galaxy Z Fold8.
Eine positive Nachricht bringt gsmarena.com, die eine Information erneut von @UniverseIce aufgreift, nämlich dass das neue Z Fold8 überraschend leicht sein soll. Trotz der komplexeren und größeren Konstruktion soll die Neuheit auf nur 201 Gramm kommen. Damit würde es weniger wiegen als das Flaggschiff in klassischer Bauweise – das Samsung Galaxy S26 Ultra (214 Gramm). Zusätzlich wird noch erwähnt, dass der Akku eine Kapazität von „nur“ 4.800 mAh erreichen wird.
Und wann werden wir das neue Format des Falt-Smartphones und weitere faltbare Modelle aus der Werkstatt des südkoreanischen Unternehmens zu sehen bekommen? Laut notebookcheck.net werden wir die Präsentation bereits am 22. Juli 2026 in London erleben.
Es folgt der ursprüngliche Artikel.
Samsung hat sich nach einigen Jahren endlich dazu entschlossen, die Flaggschiff-Reihe seiner faltbaren Geräte in das Standardmodell Galaxy Z Fold8 und die neue Variante Wide aufzuteilen. Dies ist eine durchdachte Reaktion auf die Kritik, die die Fold-Reihe seit ihrer Entstehung begleitet hat. Das traditionelle „Buch“-Format, wie Samsung es definiert hat, zeichnete sich durch ein hohes und schmales Profil aus, was zu einem unverhältnismäßig schmalen äußeren Display führte. Dieses wurde von den Nutzern oft als unpraktisch für alltägliche Aufgaben wie das Schreiben von Nachrichten oder die vollwertige Nutzung von Apps im geschlossenen Zustand empfunden.
Das neue Samsung Galaxy Z Fold8 Wide wird wahrscheinlich zu einem Format übergehen, das im aufgeklappten Zustand wesentlich breiter ist und so an die Proportionen eines Tablets erinnert. Damit reagiert es beispielsweise auf das Huawei Pura X Max oder auf Leaks bezüglich eines faltbaren iPhone Fold, das ebenfalls auf breitere Proportionen ähnlich dem iPad mini setzen soll. Die Formatänderung ermöglicht beispielsweise die Anzeige von Videoinhalten mit kleineren schwarzen Balken und bietet natürlich ein komfortableres Multitasking.
Bei der Konstruktion des kommenden Samsungs werden als Gehäusematerialien Glas und Aluminium wie beim Samsung Galaxy Z Fold7 erwartet. Sollte es sich auch bei der Dicke inspirieren lassen, können wir im aufgeklappten Zustand wieder etwas mehr als 4 mm erwarten. Natürlich ohne Einberechnung des Kamerabuckels.
Während das innere Panel des Standardmodells Fold7 ein fast quadratisches Seitenverhältnis aufwies, tendiert das kommende Fold8 Wide zu einem Verhältnis von 4:3. Das äußere wird eine Diagonale von etwa 5,4 Zoll erhalten, das innere dann etwa 7,6 Zoll. Zudem minimiert es die Sichtbarkeit der Falte in der Mitte. Samsung hat diese Technologie bereits in der Vergangenheit vorgestellt. Darüber hinaus weist ein solches Panel eine höhere Rissbeständigkeit auf. Beide Displays sollten also eine hohe Widerstandsfähigkeit aufweisen, wobei sich der Hersteller beim äußeren natürlich die Integration eines Gorilla Glass-Panels leisten kann.
Bei den AMOLED-Panels erwarten wir eine hohe Helligkeit, wobei Samsung jedoch nicht unnötig übertrieben hohe Zahlen wie die Konkurrenz verspricht. Eine adaptive Bildwiederholrate im Bereich von 1-120 Hz wird sicherlich vorhanden sein, ebenso wie eine feine Auflösung mit einer Pixeldichte von über 400 ppi. Der Verlust der S Pen-Unterstützung traf bereits das letztjährige Galaxy Z Fold7. Das Fehlen ermöglicht es nämlich, das Display so weit zu verdünnen, dass es die physischen Abmessungen des gesamten Telefons nicht vergrößert. Ob die Neuheit diesen Weg ebenfalls einschlagen wird, bleibt abzuwarten.
Das Herzstück des Galaxy Z Fold8 Wide wird der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy Prozessor sein, der im fortschrittlichen 3-nm-Verfahren gefertigt wird. Bei diesem Smartphone wird der derzeit beste 8-Kern-Chip keine Überraschung sein. Hier wird er zudem die Aufgabe haben, zusammen mit dem Arbeitsspeicher in den Größen 12 und 16 GB für eine flinke Reaktion aller Apps zu sorgen, und das auch bei deren Ausführung im Rahmen von Multitasking. Dies wird beim Verschieben von Objekten zwischen ihnen helfen, beispielsweise beim Kopieren eines Fotos in ein Dokument oder eine E-Mail durch einfaches Drag-and-Drop. Dem Chip wird zudem die Adreno 840-Grafik mit hardwarebeschleunigtem Raytracing zur Seite stehen.
Das System wird mit der One UI-Benutzeroberfläche laufen. Zu diesem Zeitpunkt können wir bereits die neue Generation One UI 9.0 erwarten. Diese wird mit speziellen Funktionen für faltbare Displays verbunden sein, wodurch das System besser an die größere Displayfläche angepasst wird, vor allem für eine bessere Nutzung der größeren Fläche. Dann dürfen die KI-Funktionen des Android 16-Systems nicht vergessen werden, bei denen neben der Foto- oder Videobearbeitung auch der Gemini-Assistent oder die personalisierten Inhalte von Now Brief vorhanden sein werden. Für Inhalte könnten Kapazitäten von 256 GB, 512 GB und 1 TB vorgesehen sein.
Für den Akku wird in der Neuheit nicht mehr Platz sein. Aufgrund der Änderung des Seitenverhältnisses könnte Samsung zudem mit der Anpassung seiner Position oder Anordnung zu kämpfen haben. Eine größere Kapazität als 5.000 mAh ist sicherlich nicht zu erwarten, obwohl im Vergleich zum aktuellen Fold7 eine höhere Ladeleistung, idealerweise 45 W, angebracht wäre. Kabelloses Laden wird natürlich ebenfalls erwartet, und hier tauchte in einigen Leaks sogar auf, dass die neuen Samsungs einen Magnetring nach dem Vorbild von MagSafe erhalten könnten. Damit könnte die Leistung von derzeit 15 auf 25 W steigen.
Während das Standard-Galaxy Z Fold8 weiterhin als Kamera-Smartphone mit einem Dreifach-Kamerasystem präsentiert wird, hat sich Samsung beim Wide-Modell für einen pragmatischeren Ansatz entschieden. Das Hauptelement bei beiden Modellen bleibt der erstklassige 200-MP-Sensor, das Wide-Modell wird jedoch laut geleakten Dummys und Spezifikationen wahrscheinlich auf das dedizierte 10-MP-Teleobjektiv zugunsten eines Dual-Setups verzichten. Die Entscheidung, die 200-MP-Hauptkamera und die 50-MP-Weitwinkelkamera beizubehalten, aber das Teleobjektiv wegzulassen, spiegelt das Bestreben nach einer möglichst geringen Gerätedicke wider.
Samsung setzt aber sicherlich darauf, dass dank der hohen Auflösung der Hauptkamera verlustfreie Ausschnitte möglich sein werden, die in alltäglichen Situationen den dedizierten optischen Zoom ersetzen. Die Selfie-Kameras könnten ein kleineres Punch-Hole erhalten, sodass sie das Display weniger stören, qualitativ scheint es jedoch vorerst so, als würden sie weiterhin eine 10-MP-Auflösung bieten. Die Rückkamera nimmt 8K-Videos mit 30 fps oder flüssige 60 fps in 4K-Qualität auf. Bilder und Videos werden auf dem breiteren Display größer angezeigt, sollten sich also komfortabler bearbeiten lassen.
Das neu konzipierte faltbare Samsung Galaxy Z Fold8 werden wir bereits am 22. Juli an der Seite der faltbaren Modelle Galaxy Z Fold8 Ultra und Z Flip8 zu sehen bekommen. Preislich sollte das breitere Modell besser dastehen als das reguläre Fold8 Ultra. Der Wegfall des Teleobjektivs muss schließlich etwas einsparen.