The Witcher 3 Remastered hat die finalen HW-Anforderungen enthüllt

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• Autor: Filip Němec

Ohne Raytracing ist das Remaster kein besonders anspruchsvolles Spiel, für Pathtracing in 4K werden wir jedoch eine RTX 5080 benötigen.

The Witcher 3 Remastered; Screenshot: Cover

Quelle: CD Projekt RED

Das Remaster von The Witcher 3 erscheint bereits heute und CD Projekt RED hat in letzter Minute die kompletten Hardwareanforderungen veröffentlicht. Während wir im Mai die Minimalkonfiguration und später im August auch die empfohlene erfahren haben, hat das polnische Studio nun auch die Anforderungen für Ultra-Einstellungen, Raytracing und vor allem vollwertiges Pathtracing hinzugefügt.  

Die gute Nachricht ist, dass The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered ohne Raytracing ein relativ anspruchsloses Spiel bleibt. Für das Spielen in 1080p bei 30 fps auf niedrigen Details soll beispielsweise eine GeForce GTX 1660 (die zudem bei gleicher Konfiguration auch 60 und mehr fps schafft) oder eine Radeon RX 5500 XT zusammen mit einem Core i5-8400 oder Ryzen 5 2600 und 12 GB RAM ausreichen. Das empfohlene System, das auf hohe Details, 1080p und 60 fps abzielt, rechnet bereits mit einer RTX 2060 Super, Radeon RX 6600 XT oder Intel Arc B580.  

Deutlich interessanter sind jedoch die Anforderungen der neuen Grafikmodi. Ultra-Einstellungen ohne Raytracing zielen auf 1440p und 60 fps ab, hier empfehlen die Autoren beispielsweise eine Grafikkarte wie die RTX 3070 Ti oder RX 6800 XT und relativ hohe 24 GB Arbeitsspeicher. In all diesen Fällen handelt es sich dabei um native Werte und die Entwickler beziehen die Nutzung von Upscalern oder Frame-Generation-Technologien nicht mit ein. In höheren Konfigurationen mit aktiviertem Raytracing oder Pathtracing geben sie diese Technologien jedoch bereits an. 

Gerade Raytracing hat zwei separate Konfigurationen. Für 1080p und 30 fps mit Upscaling soll eine RTX 2060 Super, RX 6600 XT oder Arc B580 ausreichen. Wenn Sie jedoch Raytracing in 1440p bei 60 fps möchten, steigen die Anforderungen sprunghaft auf eine GeForce RTX 4080 oder Radeon RX 9070 XT, ergänzt durch einen Core i7-13700K oder Ryzen 7 7700X und 24 GB RAM. In diesem Modus rechnet CD Projekt RED bereits mit der Nutzung von DLSS oder FSR.  

Pathtracing verlangt nach einer RTX 5080 

Die größte Hardware-Herausforderung ist natürlich Pathtracing. Für das Spielen in 4K und 60 fps gibt das Studio eine GeForce RTX 5080 oder eine andere entsprechende Karte mit mindestens 16 GB VRAM, einen Core i9-13900K oder Ryzen 7 9800X3D Prozessor und 24 GB RAM an. Aber selbst dann handelt es sich nicht um natives 4K, die angegebene Leistung soll mithilfe von DLSS und Frame Generation erreicht werden. 

The Witcher 3 Remastered; Screenshot: HW-Anforderungen

Quelle: CD Projekt RED

Das Spiel erfordert nun eine SSD und das offiziell unterstützte Betriebssystem ist Windows 11. Auf Windows 10 muss das Spiel nach dem Update zwar nicht aufhören zu funktionieren, CD Projekt RED testet diese Variante jedoch nicht mehr und garantiert keine Kompatibilität. Die kompletten Anforderungen rechnen zudem in allen Fällen mit 60 GB freiem Speicherplatz auf der SSD, beziehungsweise 95 GB beim Herunterladen des Spiels aus dem Epic Games Store. Interessant ist auch, dass Besitzer schwächerer Systeme nicht gezwungen sein werden, auf das technisch anspruchsvollere Remaster umzusteigen. Nach dessen Veröffentlichung wird es möglich sein, nicht nur zur alten „Classic“-Version 1.32, sondern auch zur bisherigen Version 4.04 zurückzukehren. 

The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered erscheint heute, am 29. September, für PC (Steam, Epic Games Store, GOG, Battle.net), PS5, Xbox Series X/S und Switch 2 und in Tschechien wurde die digitale Version pünktlich um 12:00 Uhr freigeschaltet. Es handelt sich zudem um ein kostenloses Upgrade, Besitzer des ursprünglichen Spiels erhalten das Remaster also gratis.

• Quelle: support.cdprojektred.com,  tweaktown.com

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