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Sony wird seine Einzelspieler-Exklusivtitel nicht mehr für den PC veröffentlichen

• Neuheit;

• Autor: Filip Němec

Der Chef von PlayStation Studios, Hermen Hulst, soll dies bei einer internen Besprechung gesagt haben, berichtet das Magazin Bloomberg.

Sony; screenshot: cover

Quelle: PlayStation

Noch vor wenigen Jahren hat Sony von einer ehrgeizigen Expansion auf PC- und mobile Plattformen gesprochen, doch nun ändert das Unternehmen angeblich seine Strategie. Der angesehene Spielejournalist Jason Schreier von Bloomberg schrieb auf dem sozialen Netzwerk Bluesky, dass der Geschäftsführer von PlayStation Studios, Hermen Hulst, bei einer internen Besprechung angekündigt habe, dass große storybasierte Einzelspieler-Exklusivtitel für PlayStation nicht mehr auf dem PC erscheinen werden

Obwohl es sich nicht um eine direkte offizielle Stellungnahme von Sony handelt, kann man angesichts des Rufs von Jason Schreier wohl kaum daran zweifeln, dass dies tatsächlich geschehen ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es zudem keine offizielle Ankündigung geben; Sony wird wahrscheinlich einfach aufhören, PC-Ports seiner Spiele zu entwickeln.

Auf dem PC werden künftig also nur noch Multiplayer- und Live-Service-Titel erscheinen, wie zum Beispiel Helldivers 2, Marathon oder Marvel Tokon. Dagegen bleiben Einzelspieler-Titel wie Ghost of Yotei oder Saros ausschließlich auf PlayStation-Konsolen. 

Diese Wende ist zudem keineswegs überraschend, denn Schreier hatte bereits im März dieses Jahres darüber berichtet. Bereits zuvor wurde spekuliert, dass gerade die zuletzt veröffentlichten PlayStation-Exklusivtitel Ghost of Yotei und Saros sowie das im September erscheinende Wolverine von Insomniac Games die ersten Spiele sein werden, die keine PC-Version mehr erhalten werden.

Warum ändert Sony seinen Kurs?

PC-Ports waren für Sony eine weitere Einnahmequelle, wobei Vertreter von Sony die Veröffentlichung auf anderen Plattformen oft mit den ständig steigenden Entwicklungskosten für Spiele begründeten; laut Schreier blieben die Verkaufszahlen jedoch hinter den Erwartungen von Sony zurück. Laut seinem Artikel vom März machen PC-Ports weniger als zwei Prozent des Gesamtjahresumsatzes von Sony aus. PlayStation-Exklusivtitel sind auf dem PC also nicht so erfolgreich wie umgekehrt die auf der PlayStation veröffentlichten Spiele von Microsoft.

Es muss hinzugefügt werden, dass den PC-Ports der oft schlechtere technische Zustand im Vergleich zu den ursprünglichen PlayStation-Versionen nicht gerade geholfen hat. The Last of Us Part I auf dem PC war bei seiner Veröffentlichung für viele Spieler sogar unspielbar, und Spider-Man musste ebenfalls einige Monate lang auf eine bessere Optimierung warten, wobei ähnliche Probleme auch andere Titel begleiteten. Ein weiterer Faktor könnten somit Bedenken hinsichtlich einer Schädigung der Marke und einer Beeinträchtigung der PlayStation-Identität sein, da Spieler Premium-Titel außerhalb des PlayStation-Ökosystems spielen konnten.

Interessant sind diese Änderungen auch im Zusammenhang mit den jüngsten Spekulationen darüber, dass auch Xbox trotz der erwähnten guten Verkaufszahlen seiner Spiele auf konkurrierenden Konsolen unter der neuen Führung über eine Strategieänderung nachdenkt. Es ist also möglich, dass auch Microsoft zu Exklusivtiteln zurückkehrt.

• Quelle: insider-gaming.com, bsky.app

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