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Sony weiß weiterhin nicht, wann und zu welchem Preis die PlayStation 6 erscheinen wird.

• News 

• Autor: Filip Němec

Spekulationen über die Ankunft der Next-Gen-PlayStation im Jahr 2027 bekommen Risse. Sony-Präsident Hiroki Totoki bestätigte in einem Interview mit dem Wall Street Journal, dass Sony bisher weder ein Veröffentlichungsdatum noch einen Preis für die neue Konsole festgelegt hat.

PlayStation; Screenshot: Cover

Quelle: Sony (Illustrationsbild, PlayStation 5 Pro)

Bisher weder Datum noch Preis

Der Präsident und CEO von Sony, Hiroki Totoki, gab dem Wall Street Journal ein ausführliches Interview (der Inhalt befindet sich hinter einer Paywall, wurde aber z. B. von den Magazinen PushSquare und VGC aufbereitet), in dem neben der Strategie der gesamten Gruppe auch das Thema angesprochen wurde, das die Spieler wohl am meisten interessiert. Als Journalisten nach den Plänen für die Einführung der PS6 fragten, erklärte Totoki, dass das Unternehmen bisher weder ein Veröffentlichungsdatum für die neue Konsole noch deren Preis festgelegt hat.

Dies ist nicht die erste derartige Nachricht. Bereits während der Konferenz zu den Geschäftsergebnissen im Mai erklärte Totoki, dass Sony noch nicht entschieden habe, wann und zu welchem Preis die neue Konsole auf den Markt kommen werde, und dass man die Situation zunächst aufmerksam beobachten wolle. Dass sich seitdem nichts geändert hat, ist an sich schon ziemlich vielsagend.

Andererseits muss hinzugefügt werden, dass Totokis Aussage keine Ankündigung einer Verschiebung ist. Wie die Website GameRant anmerkt, würde der Firmenchef den Termin ohnehin nicht bestätigen, bevor Sony bereit ist, eine Marketingkampagne zu starten, und das wäre im Falle einer Veröffentlichung im Jahr 2027 frühestens zum Jahreswechsel der Fall. Dennoch erfreuen diese Informationen die Konsolenspieler keineswegs, zumal in den letzten Monaten spekuliert wurde, dass sich die Veröffentlichung der PS6 bis ins Jahr 2029 verzögern könnte.

Wie zudem der Server VGC schreibt, wäre eine Verschiebung auf 2028 oder sogar 2029 laut Analysten kein größeres Problem. So erklärte beispielsweise David Gibson von MST Financial bereits Anfang dieses Jahres, dass Sony mit einer Verlängerung des Lebenszyklus der PS5 rechnet und sich die Ankunft der PS6 wahrscheinlich stärker verzögern wird als erwartet.

PlayStation; Screenshot: Lebenszyklus

Quelle: PlayStation

In den meisten Fällen, mit Ausnahme der PS4, erschien die neue Generation der PlayStation-Konsolen 6 Jahre nach der vorherigen.

Die Speicherkrise verändert alles

Der Grund für all dies ist keine Überraschung. Das Wall Street Journal berichtet, dass viele Analysten tatsächlich schon im nächsten Jahr mit einer neuen PlayStation-Konsole gerechnet hatten, diese Erwartungen jedoch aufgrund des weltweiten Mangels, insbesondere an RAM-Speichern und SSD-Laufwerken, der durch die unersättliche Nachfrage nach KI verursacht wird, weiter in die Zukunft verschoben wurden.

Laut Totoki hat sich Sony die benötigten Komponentenmengen für den Rest des Jahres 2026 gesichert und dafür bis zu einem gewissen Grad Preise vereinbart, erwartet jedoch für 2027 aufgrund der anhaltenden Lieferengpässe weiterhin sehr hohe Speicherpreise. Unter dieser Voraussetzung müsse das Unternehmen sorgfältig abwägen, wie es weiter vorgeht.

Sony erwägt auch eine Änderung des Geschäftsmodells

Interessant ist aber auch, wie Sony auf die Situation reagieren möchte. Totoki sprach darüber, dass das Unternehmen verschiedene Ansätze und Reaktionen, einschließlich einer Änderung der Geschäftsmodelle, in Betracht zieht, um die beste Lösung und Strategie zu finden. Über ähnliche Änderungen als Reaktion auf den anhaltenden Mangel an RAM-Speichern und SSD-Laufwerken denkt auch Microsoft offen nach, und zwar genau aus dem Grund, um die kommende Xbox Helix zu einem wettbewerbsfähigen Preis anbieten zu können.

Was genau eine Änderung des Geschäftsmodells bedeuten würde, wissen wir noch nicht. In der Praxis bietet sich alles an, von subventionierter Hardware, die an ein Abonnement gebunden ist, über einen stärkeren Fokus auf die Cloud bis hin zu einem „modularen“ oder mehrstufigen Ansatz für die neue Generation. Sony hat sich dazu jedoch noch nicht konkret geäußert, und jegliche Szenarien sind derzeit reine Spekulation. 

• Quelle: pushsquare.com, videogameschronicle.com, gamingbible.com

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