Das faltbare Premium-Smartphone von Samsung hat in diesem Jahr einen ähnlichen Nachfolger erhalten, weshalb es zu einer leichten Namensänderung kam. Das neue Modell trägt daher den Namen Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra. Wie zu erwarten war, katapultiert seine Ausstattung es in die Riege der derzeit besten Smartphones. Was wurde gegenüber dem Vorgängermodell verbessert? Tritt es auf der Stelle? Womit will es Interessenten beeindrucken, die erneut tief in die Tasche greifen müssen?
Die diesjährige Produktvorstellung von Samsung im August stand erstmals ganz im Zeichen der Präsentation von mehr als einem Smartphone im Buchformat. Wer bisher mit dem fast quadratischen Seitenverhältnis des faltbaren Fold nicht zufrieden war, kann sich ab sofort für das eher tabletorientierte Samsung Galaxy Z Fold8 entscheiden. Im geschlossenen Zustand ist es deutlich kleiner geworden, was beim Aufklappen sofort seine Stärke in Form eines breiteren Seitenverhältnisses ähnlich wie bei einem Computerbildschirm oder Tablet zeigt. Ansonsten muss man sich jedoch mit nur zwei Kameras begnügen.
Um diese modifizierte Bauweise vom Spitzenmodell der Fold-Reihe abzugrenzen, hat Samsung dem neuen Modell der 8er-Serie den Zusatz „Ultra“ am Ende des Namens hinzugefügt. Natürlich hat Samsung auch das Klapphandy-Modell Galaxy Z Flip8 im Sortiment belassen. Dieses Modell eignet sich gut für alle, die ein kompaktes Smartphone suchen, das im aufgeklappten Zustand ein recht normales Seitenverhältnis bietet, jedoch eine maximale Bildschirmdiagonale von 6,9 Zoll aufweist.
Wer das Vorgängermodell Galaxy Z Fold7 in der Hand gehalten hat, wird nicht mehr so sehr davon fasziniert sein, wie dünn das neue Fold8 Ultra ist. Nach dem Aufklappen hat es in diesem Jahr zudem noch ein Zehntel Millimeter auf 4,1 mm eingespart. Diese Angabe gilt natürlich nur ohne den spürbaren Vorsprung auf der Rückseite. Solange Samsung die Stromversorgung über einen USB-C-Anschluss nutzt, wird es nicht möglich sein, eine noch geringere Dicke zu erreichen. Auch wenn es sich also wirklich um ein dünnes Gerät handelt, wirkt das Galaxy Z Fold8 Ultra nicht wie ein Spielzeug. Alles passt präzise zusammen, um die Haltbarkeit der Konstruktion hatte ich keine Bedenken. Gorilla Glass Victus schützt beide Seiten, und das Scharnier hat nach all den Jahren der Tests mein volles Vertrauen gewonnen.
Samsung erwähnt beim Fold8 Ultra, dass das Scharnier zudem weiter verbessert wurde. Es handelt sich um das „Armor FlexHinge“, das ein sanfteres Öffnen ermöglicht. Außerdem wurde der Innenabstand vergrößert, wodurch sich die beiden Hälften leichter voneinander trennen lassen sollen. Meiner Meinung nach hat sich im Vergleich zur Vorgängergeneration jedoch keine wesentliche Veränderung ergeben. Ich benutze zum Öffnen nach wie vor meine Fingernägel, und ich habe nicht den Eindruck, dass hier Fortschritte erzielt wurden. Das Telefon lässt sich natürlich weiterhin nicht mit einer Hand öffnen.
Seit dem letzten Mal haben sich die Farbtöne geändert. Während es im letzten Jahr einen relativ geringen Kontrast zwischen Grau, Schwarz und Dunkelblau gab, ist das diesjährige Angebot bereits etwas abwechslungsreicher. Zur Auswahl stehen nämlich reines Weiß, dann Dunkelgrau und als ikonische Farbe für dieses Jahr hat sich Dunkelviolett etabliert. Diese Farbe habe ich zum Testen erhalten und muss zugeben, dass der Farbton gut gewählt wurde. Es ist sicherlich kein auffälliges Violett, andererseits ist es etwas interessanter als bloßes Dunkelgrau. Leider ist die Staub- und Wasserfestigkeit des Fold8 Ultra seit dem letzten Mal unverändert geblieben. Die vorhandene Schutzklasse IP48 spricht nach wie vor für die Konkurrenz, wie zum Beispiel das HONOR Magic V6.
Die Verpackung des Handys hält keine Überraschungen bereit. Es handelt sich wieder um einen schmalen Karton, in dem sich lediglich ein USB-C-Ladekabel und die Bedienungsanleitungen befinden.
Über das neue Galaxy Fold8 habe ich bereits gesprochen. Bei diesem gäbe es mehr zu beschreiben. Das Fold8 Ultra experimentiert nämlich nicht und verändert die Displays nicht. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn ich kann mich über beide Bildschirme nicht beschweren. Es stimmt allerdings, dass mir das Seitenverhältnis des inneren Displays angesichts des Galaxy Z Fold8 mittlerweile etwas unpraktisch erscheint. Das äußere AMOLED-Display wurde zu einem schmaleren Streifen mit einer Diagonale von 6,5" gestreckt, wobei die Ränder nach wie vor gleich breit sind. Genau dieses Display ist mit widerstandsfähigem Glas abgedeckt. Samsung hat die Helligkeit des Displays im Vergleich zum Vorgängermodell um 15 % erhöht, was zwar nicht unbedingt notwendig war, aber dennoch erfreulich ist.
Das innere Display erweist sich erneut als das leistungsstärkere, dessen Bild man umso mehr genießen kann. Ich muss wirklich meinen Hut vor der kaum noch wahrnehmbaren Wölbung in der Mitte ziehen. Sie ist zwar immer noch da, aber weniger auffällig als je zuvor. In puncto Schärfe zieht es mit dem äußeren Panel gleich, sodass es an gut lesbarem Text nicht mangelt. Die Farben sind präzise, und die maximale Helligkeit im Dunkeln stellt die Augen auf eine harte Probe. Auf der rechten Seite befindet sich wieder die integrierte Selfie-Kamera. Dank der 8-Zoll-Diagonale und des gewählten Seitenverhältnisses lassen sich zwei Apps in derselben Größe nebeneinander anzeigen, als wären sie auf dem Außendisplay zu sehen. Alternativ kann man weiter mit den Fenstern experimentieren und weitere Apps auf der gesamten Fläche anordnen. Das Scharnier hält das Smartphone in verschiedenen Winkeln offen, sodass auch eine Anzeige im Laptop-Stil möglich ist.
Da die faltbaren Smartphones im Samsung-Sortiment der Galaxy-S-Reihe mindestens ebenbürtig sind, ist es kein Wunder, dass sie in Sachen Leistung so gut abschneiden. Im Inneren des Z Fold8 Ultra befindet sich der Snapdragon 8 Elite Gen 5 für Galaxy von Qualcomm. Abgesehen von einem leichten Sprung bei der Rechenleistung und der Grafik kann er Aufgaben im Bereich der künstlichen Intelligenz besser bewältigen. Der Chip ist in 3-nm-Technologie gefertigt und wird mit 12 oder 16 GB Arbeitsspeicher kombiniert. Dies hängt von der Speichervariante ab. 12 GB gibt es bei den Modellen mit 256 und 512 GB, 16 GB sind dann mit der 1-TB-Variante kombiniert. Der Fingerabdrucksensor an der Seite des Smartphones ist sehr schnell, und obwohl die Taste sehr schmal ist, funktioniert die Erkennung gut.
Auf dem Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra ist bereits von Anfang an das neueste Betriebssystem zu sehen. Die große Stärke von Samsung bei seinen Smartphones gilt natürlich auch voll und ganz für dieses Spitzenmodell unter den faltbaren Smartphones. Android 17 mit der Aussicht auf schnelle weitere Updates und garantierter Update-Unterstützung für die nächsten 7 Jahre. One UI 9 ist Samsung-Nutzern bestens bekannt. Sie werden sich nicht verlaufen. Möchten Sie gerne 5 Apps gleichzeitig in Fenstern auf dem Startbildschirm anordnen? Kein Problem.
Das System wirkt tatsächlich schon perfekt auf das große Display abgestimmt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das System auf dem inneren Display für Nutzer ohne allzu spezifische Anforderungen völlig ausreichen wird und sie damit auch vollwertig arbeiten können. Sie können zwei Apps nebeneinander anzeigen, zwischen denen sie problemlos Daten übertragen können, oder sie behalten den Überblick über eine Informationsquelle, während sie sich Notizen in einer anderen App machen. Ehrlich gesagt habe ich ziemlich oft zum Fold8 Ultra gegriffen, wenn ich zwar kein „vollwertiges“ Computersystem benötigte, aber mehr Pixel auf einer größeren Bildschirmdiagonale und die Möglichkeit zu echtem Multitasking brauchte.
Nach Jahren legt das faltbare Fold bei der Akkukapazität wieder zu. Der Wert von 5.000 mAh ist zwar nicht gerade umwerfend, aber man muss das schmale Profil des gesamten Smartphones berücksichtigen. Zudem reichte dies dennoch aus, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Laut Samsung stieg die Videowiedergabezeit von 24 auf 27 Stunden. In der Praxis scheint mir die Akkulaufzeit jedoch auf einem ähnlichen Niveau wie im letzten Jahr zu liegen. Das Fold8 Ultra lässt sich auch bei häufiger Nutzung des inneren Displays problemlos den ganzen Tag lang verwenden. Erfreulich ist auch die Erhöhung der Leistung beim kabelgebundenen Laden auf 45 W. Beim kabellosen Laden wurde die Unterstützung für Qi2.2 mit 20 W Leistung hinzugefügt. Kabelgebunden ist das Handy in etwa einer Stunde vollständig aufgeladen.
Für hochwertige Aufnahmen muss man keine Kompromisse eingehen und die Samsung Galaxy Z-Serie nicht durch eine Spiegelreflexkamera ergänzen. So hatte es Samsung ursprünglich geplant, und daran hält das Unternehmen auch weiterhin fest. Das neue Z Fold8 Ultra ist daher ebenfalls mit fortschrittlichen Kameras ausgestattet, die es vom letztjährigen Z Fold7 übernommen hat, wobei bei einer davon sogar eine sichtbare Verbesserung erzielt wurde.
Die Hauptkamera fotografiert mit einer maximalen Auflösung von 200 Mpx, verfügt über optische Bildstabilisierung und bietet sehr vielversprechende Nachtaufnahmen. Die zuvor eher schwache 12-Mpx-Weitwinkelkamera erreicht nun eine Auflösung von 50 Mpx für eine bessere Detailwiedergabe, und ihre Lichtstärke liegt nun bei f/1,9. Was das dritte Modell angeht, gibt es keine Überraschungen: Das Teleobjektiv liefert Bilder mit maximal 10 Mpx, verfügt über OIS und ermöglicht eine 3-fache Vergrößerung ohne Qualitätsverlust. Beide Selfie-Kameras haben 10 Mpx.
Die Aufnahmen der Hauptkamera bieten einen großen Dynamikumfang; ich schätze auch den hervorragenden Kontrast, und sie liefern bereits sehr gute Ergebnisse bei der Farbwiedergabe. Systemseitige Bildkorrekturen greifen automatisch ein, verhalten sich jedoch beim normalen Fotografieren mit Standardzoom im Rahmen der Objektivleistung zweckmäßig und neigen nicht dazu, Details nach eigenem Ermessen nachzubessern. Man kann zwar auf 50 oder 200 Mpx umschalten, ich empfehle dies jedoch nur, wenn das Foto später stark vergrößert werden muss.
Eine deutliche Verbesserung ist definitiv die Weitwinkelkamera. Beim Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra wurde die Auflösung auf 50 Mpx erhöht, was die Kamera voll ausnutzen kann. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich liefert sie sehr gelungene Aufnahmen mit vielen Details. Die Farben stimmen, es werden keine neuen Farbtöne erfunden. Natürlich können Sie sie auch für Makroaufnahmen nutzen, bei denen man schon recht nah an das Motiv herankommen kann. Eine gute Alternative zum optischen Zoom.
Der optische Zoom des Teleobjektivs steht leider nach wie vor etwas im Schatten der Galaxy S Ultra Reihe. Die Auflösung liegt bei eher bescheidenen 10 MP und der maximale Zoom beträgt das 3-Fache. Diese Kombination schmälert das Ergebnis ein wenig, was sich an den Details bemerkbar macht. Gelegentlich kommt es zu einer seltsamen Darstellung feinerer Elemente im Foto, die dadurch an Schärfe verlieren. Hinter dem optischen Zoom befinden sich außerdem Schaltflächen für den Hybridzoom in den Stufen 10-, 20- und 30-fach.
Trotz einer geringeren Auflösung als bei heutigen Smartphones eignen sich die Selfie-Kameras sehr gut für helle Aufnahmen mit gutem Dynamikumfang und überzeugen zudem durch ihren weiten Bildwinkel. Wer jedoch wirklich die bestmöglichen Ergebnisse ohne Kompromisse erzielen möchte, muss lediglich das Smartphone öffnen, es zu sich hin drehen und den Sucher auf das Außendisplay verschieben. Auf diese Weise werden Sie vom Hauptsensor fotografiert.
Besonders begeistert hat mich der Nachtmodus, der auch Belichtungszeiten von mehreren Sekunden ermöglicht. So lässt sich eine hervorragend beleuchtete Szene einfangen, die sonst vollständig in Dunkelheit getaucht wäre. Natürlich eignet sich das auch für beeindruckende Aufnahmen des Nachthimmels. Das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra nimmt Videos in einer Auflösung von bis zu 8K auf und schlägt sich dabei gar nicht schlecht. Der Dynamikumfang erschien mir ausreichend, und auch die Bildstabilisierung leistet gute Arbeit.
Das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra ist ein Premium-Smartphone und zeichnet sich als solches auch durch einen hohen Preis aus. Mit einer Speicherkapazität von 12 / 256 GB liegt der empfohlene Verkaufspreis bei 2.229 €. Das sind ganze 230 € mehr, als das Samsung Galaxy S26 Ultra in der Top-Ausführung mit 16 GB / 1 TB kostet. Die gleiche Speicherkonfiguration beim Fold8 Ultra kostet dann 2.869 €. Wer jedoch argumentieren kann, dass ihm dieses Gerät im Vergleich zu Smartphone und Tablet Platz spart und gleichzeitig eine ordentliche Kamera sowie eine Spielekonsole ersetzt, für den kann die Investition gerechtfertigt sein. Wie sieht es bei den anderen aus?
Nicht unerwähnt bleiben darf das Samsung Galaxy Z Fold8. Dieses verfügt „nur“ über eine 50-MP-Kamera in Kombination mit einem Weitwinkelobjektiv, also ohne Teleobjektiv. Ansonsten büßt es jedoch in keiner wesentlichen Hinsicht Punkte ein und hat zudem ein ansprechenderes Seitenverhältnis. Samsung startet mit einem Preis von 1.799 EUR
Ich möchte noch anmerken, dass einer der Hauptkonkurrenten erst noch auf den Markt kommt. Es wird erwartet, dass es sich dabei um das neue faltbare iPhone Ultra / Fold handelt. Ob es überhaupt erscheinen wird und ob es mit den unten genannten Modellen konkurrieren kann, wird sich bei der Apple-Keynote im September zeigen.
Es gibt immer mehr faltbare Smartphones, und der Wettbewerb ist bereits sehr hart. Das beweist das gelungene Honor Magic V6. Es überrascht durch seine sensationelle Robustheit und die Zertifizierung nach IP68 / IP69. In das ähnlich schlanke Gehäuse hat der Hersteller einen größeren Akku mit deutlich besserer Ladeleistung eingebaut. Das Teleobjektiv des Honor hat definitiv viel Material, aus dem es Daten beziehen kann – seine Auflösung von 64 MP hebt es deutlich über die 10 MP des Samsung-Modells hinaus. Das Fold8 Ultra hingegen bietet eine längere Software-Unterstützung, aber auch mehr internen Speicher. Es geht auch um die Vorliebe für die grafische Benutzeroberfläche von Android.
Das Motorola Razr Fold ist einzigartig. Dem Hersteller ist es gelungen, ein vielseitiges Falt-Smartphone zu entwickeln, das sich bereits einen Platz in der Riege der besten Fotohandys gesichert hat. Das Razr Fold verfügt über die größten Displays, wobei das äußere eine Bildwiederholfrequenz von 165 Hz bietet, die für unterstützte Handyspiele ausgelegt ist. Zwar wurde nicht der derzeit beste Chip verbaut, doch der Snapdragon 8 Gen 5 sollte alles auf einem ähnlichen Niveau bewältigen können wie das Elite-Modell. Auch bei der Ladeleistung übertrifft Motorola Samsung. Die Rückkameras verfügen beide über 50 MP, und wie bereits erwähnt, können die Ergebnisse sogar mit denen von Smartphones herkömmlicher Bauart mithalten.
| Parameter/Modell | Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra | Honor Magic V6 | Motorola Razr Fold |
|---|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,5" a 8,0" | Diagonale: 6,52" a 7,95" | Diagonale: 6,6" a 8,1" |
| Auflösung: 2 520 × 1 080 px, 422 ppi 2 504 × 2 256 px, 422 ppi |
Auflösung: 2 420 × 1 080 px, 406 ppi 2 352 × 2 172 px, 403 ppi |
Auflösung: 2 520 × 1 080 px, 415 ppi 2 484 × 2 232 px, 410 ppi |
|
| Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | Bildwiederholfrequenz bis zu: 165 Hz (äußeres) und 120 Hz (inneres) | |
| Schutz: Gorilla Glass Ceramic 3 | Schutz: NanoCrystal Shield | Schutz: Gorilla Glass Ceramic 3 | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 200 Mpx, f/1,7, OIS | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,6, OIS | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,6, OIS |
| Weitwinkelkamera: 50 Mpx, f/1,9 | Weitwinkelkamera: 50 Mpx, f/2,2 | Weitwinkelkamera: 50 Mpx, f/2,0 | |
| Teleobjektiv: 10 Mpx, f/2,4, OIS | Teleobjektiv: 64 Mpx, f/2,5, OIS | Teleobjektiv: 50 Mpx, f/2,4, OIS | |
| Frontkamera | 10 Mpx, f/2,2 (beide) | 20 Mpx, f/2,2 | 32 Mpx, f/2,4 (innen), 20 Mpx, f/2,4 (außen) |
| Chipsatz | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 für Galaxy | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 | Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 |
| GPU | Adreno 840 | Adreno 840 | Adreno 829 |
| RAM | 12 / 16 GB | 16 GB | 16 GB |
| Interner Speicher | 256 / 512 GB / 1 TB | 512 GB | 512 GB |
| Betriebssystem | Android 17 | Android 16 | Android 16 |
| Unterstützung der 5G Netze | ✓ | ✓ | ✓ |
| 3,5mm Klinke | ✕ | ✕ | ✕ |
| Schutzart | IP48 | IP68 / IP69 | IP48 / IP49 |
| Akku | 5.000 mAh | 6.660 mAh | 6.000 mAh |
| Schnellladung / kabelloses Laden: 45 W / 20 W | Schnellladung / kabelloses Laden: 80 W / 66 W | Schnellladung / kabelloses Laden: 80 W / 50 W | |
| Abmessungen | 158,4 × 72,8 × 8,9 mm 158,4 × 143,2 × 4,1 mm |
156,7 × 74,5 × 8,8 mm 156,7 × 145,6 × 4,1 mm |
160,1 × 73,6 × 10,1 mm 160,1 × 144,5 × 4,7 mm |
| Gewicht | 215 g | 219 g | 243 g |
| Packungsinhalt | Smartphone, USB-C-Kabel, Werkzeug zum Herausnehmen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch | Smartphone, USB-C-Kabel, Schutzhülle, Werkzeug zum Herausnehmen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch | Smartphone, USB-C-Kabel, Schutzhülle, Werkzeug zum Herausnehmen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch |
| Preis | ab 1.999 EUR | ab 2.289 EUR | 1.889 EUR |
Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra
SmartphonesLangjährige Erfahrung, wirklich langjährige. Dennoch hat Samsung auch nach all den Jahren mit seinem faltbaren Smartphone keinen entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Gut, das Betriebssystem wird zwar wirklich lange unterstützt, aber bis dahin könnten die Konkurrenzmodelle bereits einen großen Schritt voraus sein. Bislang bestätigt sich das. Wenn Sie das One UI-System oder Samsung-Smartphones im Allgemeinen mögen, ist das Galaxy Z Fold8 Ultra ein hervorragendes Smartphone. Es ist das Spitzenmodell des Herstellers und gleichzeitig ein hervorragendes faltbares Smartphone im Allgemeinen. Es verfügt über ein besseres Scharnier und eine fast nicht wahrnehmbare Falz, ein ausgereiftes Betriebssystem, eine bessere Kamera und schnelleres Laden. Ansonsten weigert es sich jedoch, größere Fortschritte zu machen (in den Bereichen Akku, Teleobjektiv oder Robustheit), die andere Marken erzielen – und das sogar mit Erfolg
Vorteile
Nachteile

Ondřej Chabr
Ein Fan moderner Technologien und von Unternehmen, die die Welt verändern. Ich schreibe und lese gern über Technik. Außerdem liebe ich das Reisen mit meiner Familie – und schaue mit Vorliebe britische Sitcoms.
• Autor: Jan Vavřík
Faltbare Smartphones sind längst mehr als nur eine technologische Kuriosität. Jede neue Generation erweitert ihre Möglichkeiten ein Stück weiter, und Samsung will mit dem Modell Galaxy Z Fold8 Ultra erneut unter Beweis stellen, dass es in diesem Segment die Richtung vorgibt. Das neue Modell verfügt über ein überarbeitetes Design, leistungsstärkere Hardware und eine Reihe weiterer Verbesserungen. Doch es gibt noch viel mehr Neuerungen. Was hat Samsung alles verbessert, welche Neuerungen hat das Unternehmen vorbereitet und lohnt es sich, sich auf das Galaxy Z Fold8 Ultra zu freuen? Schauen wir es uns genauer an.
Samsung hat sich in diesem Jahr vor allem auf die Optimierung des Designs und der Alltagstauglichkeit konzentriert. Das Galaxy Z Fold8 Ultra hat im zusammengeklappten Zustand Abmessungen von 158,4 × 72,8 × 8,9 mm, im aufgeklappten Zustand 158,4 × 143,2 × 4,1 mm. Das Gewicht beträgt 214 Gramm. Abgerundet wird die Konstruktion durch das Schutzglas Corning Gorilla Glass Victus 2 und die IP48-Zertifizierung, die Wasserfestigkeit und einen begrenzten Schutz vor Staub gewährleistet. Der Hersteller weist zudem auf ein überarbeitetes Scharnier hin, das zu einer höheren Strapazierfähigkeit sowie zu einer weniger sichtbaren Falzlinie des Hauptdisplays beitragen soll.
Das Smartphone verfügt über ein 6,5-Zoll-Außen- und ein 8-Zoll-Innen-Display vom Typ Dynamic AMOLED 2X mit einer adaptiven Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz. Dank des breiteren Seitenverhältnisses des Außenbildschirms soll die Bedienung auch im geschlossenen Zustand komfortabler sein, während das Gerät im aufgeklappten Zustand viel Platz für Multitasking, Arbeit und das Ansehen von Multimedia-Inhalten bietet.
Das neue Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra verfügt über zwei Dynamic-AMOLED-2X-Displays mit einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz. Das Außendisplay mit einer Diagonale von 6,5 Zoll und einer Auflösung von 2.520 × 1.080 Pixeln ist für die normale Bedienung des Smartphones vorgesehen, ohne dass es aufgeklappt werden muss. Das faltbare Hauptdisplay bietet eine Diagonale von 8 Zoll, eine Auflösung von 2.504 × 2.256 Pixel und eine maximale Helligkeit von bis zu 3.000 Nit, wodurch auch bei hellem Sonnenlicht eine gute Lesbarkeit gewährleistet sein soll.
Beide Displays unterstützen die HDR10+ Technologie und eine hohe Bildwiederholfrequenz, was zu einer flüssigeren Darstellung beim Navigieren durch das System, beim Spielen und beim Ansehen von Videos beiträgt. Das innere Display ist zudem für die gleichzeitige Nutzung mehrerer Anwendungen optimiert, was einer der Hauptvorteile der faltbaren Galaxy Z Fold-Reihe ist.
Für die Leistung des Galaxy Z Fold8 Ultra sorgt der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5-Prozessor. Es sind Varianten mit 12 oder 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB, 512 GB oder 1 TB Speicherplatz erhältlich. Das Smartphone soll ausreichend Leistung für anspruchsvolles Multitasking, das Arbeiten in mehreren Fenstern, Videobearbeitung sowie moderne Handyspiele bieten. Zur Ausstattung gehört außerdem Android 17 mit der Benutzeroberfläche One UI, die eine Reihe von Funktionen bietet, die für das große, faltbare Display optimiert sind.
Ein wichtiger Bestandteil der Ausstattung ist auch Galaxy AI. Zu den unterstützten Funktionen gehören beispielsweise Echtzeit-Übersetzungen, die Arbeit mit Notizen, die Bearbeitung von Fotos oder die Suche nach Informationen direkt auf dem Bildschirm. Dank des großen internen Displays sollen diese Tools bei der Arbeit mit Dokumenten, der Bearbeitung von Inhalten sowie im alltäglichen Gebrauch praktischer sein. Wie sich die neuen Funktionen in der Praxis bewähren, wird erst ein ausführlicher Redaktionsbericht zeigen.
Das Galaxy Z Fold8 Ultra ist mit einem Akku mit einer Kapazität von 5.000 mAh ausgestattet, was eine Steigerung gegenüber dem Vorgängermodell darstellt. Für eine längere Laufzeit sollen neben dem größeren Akku auch der neue Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor, ein effizienteres Energiemanagement unter Android 17 mit der One UI Oberfläche sowie weitere Software-Optimierungen sorgen. Das Smartphone unterstützt 54-W-Laden über Kabel und 10-W-Laden per Induktion.
Auf dem Papier bietet das Galaxy Z Fold8 Ultra somit eine spürbare Verbesserung der Akkulaufzeit gegenüber der Vorgängergeneration. Wie groß der Unterschied durch die Kombination aus größerem Akku, neuem Prozessor und Software-Optimierungen im täglichen Gebrauch tatsächlich sein wird, wird erst ein ausführlicher Redaktionstest zeigen.
Das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra ist mit drei Rückkameras ausgestattet. Die Hauptrolle spielt ein 200-MP-Sensor mit einer Blende von f/1,7 und optischer Bildstabilisierung (OIS), ergänzt durch eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera mit einer Blende von f/1,9 und ein 10-MP-Teleobjektiv mit 3-fachem optischen Zoom. Auf der Vorderseite des Smartphones befindet sich eine 10-MP-Selfie-Kamera. Das Kamerasystem unterstützt zudem Videoaufnahmen mit einer Auflösung von bis zu 8K bei 30 Bildern pro Sekunde.
Der Hersteller weist zudem auf eine verbesserte Bildverarbeitung hin, zu der sowohl der neue Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor als auch die Galaxy-AI-Funktionen beitragen. Diese sollen beispielsweise bei der Rauschunterdrückung bei Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, einer präziseren Szenenerkennung oder der nachträglichen Bildbearbeitung helfen. Wie sich das neue Kamerasystem in der Praxis bewährt, wird erst ein ausführlicher Redaktionstest zeigen.
| Parameter | Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra |
|---|---|
| Display (außen) | Diagonale: 6,5" |
| Auflösung: 2 520 × 1 080 px | |
| Typ: Dynamic AMOLED 2X | |
| Bildwiederholfrequenz: 120 Hz | |
| HDR10+, Helligkeit bis zu 3.000 Nits | |
| Display (innen) | Diagonale: 8,0" |
| Diagonale: 2 504 × 2 256 px | |
| Typ: Dynamic AMOLED 2X | |
| Bildwiederholfrequenz: 120 Hz | |
| HDR10+, Helligkeit bis zu 3.000 Nits | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 200 Mpx, f/1,7, OIS |
| Ultraweitwinkelkamera: 50 Mpx, f/1,9 | |
| Teleobjektiv: 10 Mpx, 3× optischer Zoom | |
| Frontkamera | 10 Mpx |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 |
| Arbeitsspeicher | 12 GB RAM |
| Interner Speicher | 256 GB / 512 GB / 1 TB |
| Abmessungen | Geöffnet: 158,4 × 143,2 × 4,1 mm |
| Geschlossen: 158,4 × 72,8 × 8,9 mm | |
| Gewicht | 214 g |
| Schutzart | IP48 |
| Unterstützung der 5G Netze | ✓ |
| Akku | 5.000 mAh |
| Kabelgebundenes Laden: 54 W | |
| Kabelloses Laden: 10 W | |
| Betriebssystem | Android 17 mit One UI |
| Konnektivität | 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, USB-C, Dual SIM + eSIM |
| Preis | ab 2.099 EUR (12/256GB) |
Das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra kann bei Alza in drei Speichervarianten vorbestellt werden. Die Basisversion mit 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Speicher kostet 2.099 EUR. Für die Variante mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher zahlen Sie 2.299 EUR, während die Top-Konfiguration mit 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB Speicher 2.699 EUR kostet.
Das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra bewegt sich damit in der höchsten Preisklasse der faltbaren Smartphones. Für den höheren Preis soll es eine außergewöhnlich dünne Konstruktion, ein großes 8-Zoll-Faltdisplay, eine 200-Megapixel-Hauptkamera, einen leistungsstarken Snapdragon 8 Elite Gen 5-Prozessor und einen Akku mit einer Kapazität von 5.000 mAh bieten. Ob das neue Modell mit seiner Ausstattung und im täglichen Gebrauch dem festgelegten Preis gerecht wird, wird erst ein ausführlicher Redaktionstest zeigen.
• Autor: Jan Vavřík
Samsung hat die nächste Generation seiner faltbaren Smartphones der Galaxy-Z-Fold-Reihe zwar noch nicht offiziell vorgestellt, doch schon seit einigen Monaten überschwemmen erste Leaks und CAD-Renderings das Internet. Gerade die Bezeichnung „Ultra“ gehört dabei zu den am meisten diskutierten Neuheiten. Laut dem bekannten Leaker Ice Universe ändert Samsung angeblich die Bezeichnung der kommenden Modelle. Das Smartphone, über das zuvor als „Galaxy Z Fold8 Wide“ spekuliert wurde, soll nun die Bezeichnung „Galaxy Z Fold8“ tragen, während der Nachfolger des aktuellen Galaxy Z Fold7 möglicherweise als „Galaxy Z Fold8 Ultra“ auf den Markt kommen könnte. Ob sich diese Informationen bei der offiziellen Vorstellung bestätigen werden, ist bislang unklar. Bisherige Leaks deuten jedoch auf ein dünneres Gehäuse, einen größeren Akku sowie weitere ergonomische Verbesserungen hin. Was ist also bisher durchgesickert?
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Dieser Artikel basiert auf Spekulationen; das endgültige Produkt, das Samsung Galaxy Z Fold8, kann davon abweichen. Hier stellen wir nach und nach ein Puzzle aus den verfügbaren Leaks und Spekulationen zusammen, die hinter den Kulissen auftauchen. Sobald neue Informationen bekannt werden, werden wir sie ergänzen – denn in der Welt der Technik ist nur eines sicher: dass sich morgen alles ändern kann.
Bis zur Premiere ist es nur noch eine Woche, und Samsung scheint es offenbar nicht zu gelingen, weitere Marketingmaterialien unter Verschluss zu halten. Im Internet sind neue Renderings des kommenden Galaxy Z Fold8 Ultra aufgetaucht, die das Smartphone aus verschiedenen Blickwinkeln und in verschiedenen Farbvarianten zeigen. Sollten die Bilder echt sein, wird es wohl keine großen Überraschungen beim Design mehr geben. Das neue Modell knüpft an das Design an, das bereits frühere Leaks angedeutet hatten, und bestätigt, dass Samsung in diesem Jahr eher auf Evolution als auf Revolution setzt.
Die neuen Renderbilder bieten zudem noch eine weitere Besonderheit. Das Fold8 Ultra ist darauf nicht allein zu sehen, sondern erscheint neben anderen erwarteten Neuheiten des diesjährigen Galaxy Unpacked. Zu sehen sind außerdem das Basis-Modell Galaxy Z Fold8, das Klapphandy Galaxy Z Flip8 sowie die neuen Smartwatches Galaxy Watch9 und Galaxy Watch Ultra2. Samsung gibt damit indirekt einen Hinweis darauf, wie das diesjährige Produktportfolio aussehen wird, auch wenn endgültige Antworten natürlich erst bei der offiziellen Vorstellung am 22. Juli gegeben werden.
Es folgt der ursprüngliche Artikel.
Mit Beginn des Juli wird es rund um das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra richtig lebhaft. Samsung hat offiziell bestätigt, dass das nächste Galaxy Unpacked am 22. Juli 2026 in London stattfinden wird. Obwohl der Hersteller bislang noch keine konkrete Liste der vorgestellten Geräte veröffentlicht hat, wird insbesondere die Premiere der neuen Generation von Falt-Smartphones erwartet. Neben dem Termin der Vorstellung sind inzwischen auch Informationen über mögliche europäische Preise und Farbvarianten des geplanten neuen Modells aufgetaucht.
Aktuellen Leaks zufolge soll das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra in Europa bei 2.199 Euro für die Variante mit 256 GB Speicher beginnen. Die Version mit 512 GB soll angeblich 2.399 Euro kosten, die Top-Ausführung mit 1 TB sogar 2.799 Euro. Es handelt sich natürlich weiterhin um inoffizielle Informationen, sodass die endgültigen Preise abweichen können. Sollte sich die Indiskretion jedoch bestätigen, wäre die Bezeichnung „Ultra“ nicht nur eine Zierde im Namen – auch der Preis könnte diesmal richtig „ultra“ sein.
Allmählich zeichnet sich auch das Farbangebot ab. Das Galaxy Z Fold8 Ultra soll nach bisherigen Informationen in den vier Farbtönen „Cream“, „Graphite“, „Green Shadow“ und „Violet Shadow“ erscheinen. Neben den eher konservativen Varianten in Creme und Graphit könnte Samsung somit auch auffälligere Ausführungen in Grün und Violett anbieten. Auch in diesem Fall handelt es sich bislang nicht um eine offiziell bestätigte Liste, doch bereits am 22. Juli sollten wir mehr Klarheit haben.
Aktuellen Spekulationen zufolge bereitet Samsung in diesem Jahr neben dem Modell Galaxy Z Fold8 auch eine Top-Variante namens Galaxy Z Fold8 Ultra vor, der sich dieser Artikel widmet. Sollten sich diese Informationen bestätigen, wäre dies die größte Änderung bei der Bezeichnung der faltbaren Smartphones der Fold-Reihe in den letzten Jahren.
Falls Sie erwartet haben, dass das Galaxy Z Fold8 Ultra mit einem futuristischen Design-Schock aufwarten wird, sieht es bislang eher nach der Strategie „Was funktioniert, sollte man nicht großartig verändern“ aus. Die durchgesickerten Renderings zeigen nämlich ein Gerät, das dem aktuellen Galaxy Z Fold7 sehr ähnlich sieht. Es gibt nach wie vor ein schmales Außendisplay, eine untereinander angeordnete Dreifachkamera sowie eine schlichte Rückseite ohne unnötige Experimente. Auf den ersten Blick könnte das kommende Modell daher fast so wirken, als hätte es den Tag seiner Premiere mit dem des Vorjahres verwechselt.
Samsung nimmt jedoch angeblich vor allem Änderungen vor, die auf den Renderbildern nicht so deutlich zu erkennen sind. Es ist von einer leichteren Konstruktion, einem überarbeiteten Scharnier und einer insgesamt besseren Gewichtsverteilung die Rede. Mit anderen Worten: Vielleicht ist es kein Smartphone, das Sie durch sein Aussehen umhaut, sondern eher dadurch, dass Ihre Handgelenke nach einer Stunde Nutzung nicht schmerzen.
Die heutigen faltbaren Handys können schon fast alles, nur ein Detail verrät sie immer noch auf den ersten Blick – die Falte in der Mitte des Displays. Und genau darauf soll sich Samsung dieses Jahr am meisten konzentrieren. Laut Leaks erhält das Fold8 eine neue Scharniergeneration sowie modifiziertes Ultra Thin Glass, wodurch der Übergang zwischen den beiden Displayhälften weniger sichtbar und unter den Fingern weniger spürbar sein soll.
Samsung ist sich offenbar bewusst, dass Nutzer bei einem Smartphone, das so viel kostet wie ein kleiner Urlaub, nicht mehr den Satz hören wollen: „Das fällt einem nach einer Woche gar nicht mehr auf.“
Im Inneren des Smartphones soll angeblich der Snapdragon 8 Elite Gen5 for Galaxy arbeiten, also ein Chipsatz, der auf die absolute Spitze der Android-Welt abzielt. Laut Leaks plant Samsung auch Versionen mit 16 GB RAM und bis zu 1 TB Speicherplatz, sodass das Fold8 mehr als genug Leistung haben dürfte.
Das große, biegsame Display deutet zudem darauf hin, dass Samsung beim Fold8 weiterhin vor allem auf Multitasking setzt. Leaks zu One UI 9 deuten auf Verbesserungen beim Multitasking sowie eine bessere Aufteilung der Apps auf dem Bildschirm hin. In der Praxis wird das Fold8 daher wahrscheinlich ein Smartphone für Nutzer bleiben, die häufig zwischen mehreren Apps gleichzeitig wechseln oder das größere Display häufiger nutzen als bei einem klassischen Smartphone.
Einer der größten Kritikpunkte an den bisherigen Fold-Modellen war seit jeher derselbe: ein teures Smartphone, ein riesiges Display, aber ein eher konservativer Akku. Das könnte sich in diesem Jahr zumindest teilweise ändern. Es wird nämlich über eine Kapazität von 5.000 mAh und eine schnellere 45-W-Ladefunktion spekuliert, was das Fold8 endlich näher an die Konkurrenz heranbringen würde.
Andererseits gibt es bislang keine Informationen über den Einsatz neuerer Batterietechnologien, wie beispielsweise Silizium-Kohlenstoff-Zellen, die heute von einigen anderen Herstellern eingesetzt werden. Denn genau diese ermöglichen es, eine höhere Kapazität auf kleinerem Raum unterzubringen. Bei einem extrem dünnen Klapphandy macht sich jedoch jeder Millimeter im Inneren der Konstruktion bemerkbar, und Samsung balanciert offenbar weiterhin zwischen Akkulaufzeit, Kühlung und einem möglichst dünnen Gehäuse.
Eines der größten Fragezeichen rund um das Fold8 bleibt die Unterstützung des S Pen-Stifts. Ein Teil der Leaks behauptet, dass Samsung aufgrund des dünneren Designs den Digitizer entfernen will, also die Schicht, die für die Funktion des Stifts notwendig ist. Mit anderen Worten: Die Priorität soll ein möglichst dünnes Gehäuse sein, auch auf Kosten der Einschränkung einiger Funktionen.
Andererseits gibt es auch Spekulationen, dass Samsung eine neue Generation des Stylus oder eine überarbeitete Lösung auf den Markt bringen könnte, die im Inneren des Geräts weniger Platz beansprucht. Bislang ist daher unklar, ob das Fold8 die Ära des S Pen bei seinen faltbaren Smartphones endgültig beenden wird.
| Parameter/Modell | Samsung Galaxy Z Fold8 | Samsung Galaxy Z Fold7 |
|---|---|---|
| Display | Hauptdisplay: 8,0" LTPO AMOLED, 120 Hz | Hauptdisplay: 8,0" Dynamic AMOLED 2X, 120 Hz |
| Extern: 6,5" AMOLED | Extern: 6,5" Dynamic AMOLED 2X | |
| Prozessor | Snapdragon 8 Elite Gen5 for Galaxy | Snapdragon 8 Elite for Galaxy |
| Betriebssystem | 12 / 16 GB | 12 / 16 GB |
| Interner Speicher | 256 GB / 512 GB / 1 TB | 256 GB / 512 GB / 1 TB |
| Rückkameras | Hauptkamera: bis zu 200 Mpx | Hauptkamera: 200 Mpx |
| Ultraweitwinkelkamera: 12 Mpx | Ultraweitwinkelkamera: 12 Mpx | |
| Teleobjektiv: 10 Mpx, 3× Zoom | Teleobjektiv: 10 Mpx, 3× Zoom | |
| Akku | 5.000 mAh | 4.400 mAh |
| Kabelgebundenes Laden: bis zu 45 W | Kabelgebundenes Laden: 25 W | |
| Konstruktion | Dünner oder ähnlich wie beim Fold7 | 8,9 mm geschlossen / 4,2 mm geöffnet |
| Stylus | Nicht sicher / Spekulationen über die Rückkehr des S Pen | Ohne S-Pen-Unterstützung |
| Betriebssystem | Android 17 / One UI 9 | Android 16 / One UI 8 |
| Gewicht | Bisher unbekannt | 215 g |
| Vorstellung | Sommer 2026 | Juli 2025 |
Bisherige Leaks deuten darauf hin, dass das Galaxy Z Fold8 kein dramatisches Redesign sein wird. Samsung konzentriert sich offenbar vor allem auf die Feinabstimmung der Details – eine schlankere Bauweise, ein besseres Display, einen größeren Akku und modernere Hardware. Gerade das Jahr 2026 könnte für Samsung jedoch entscheidend sein, da Apple wahrscheinlich in das Segment der Falt-Smartphones einsteigen wird. Das Fold8 wird also vielleicht nicht das gewagteste Falt-Smartphone der Geschichte sein, aber es könnte durchaus das wichtigste werden.