Poco gehört zu Xiaomi und soll eine günstigere Alternative zur bekannteren Marke bieten. Genau das tut es auch, und das gelingt ihm wirklich gut. Wenn man mit einem Auge auf den Preis und mit dem anderen auf die technischen Daten schaut, stellt man fest, dass 12 GB RAM und 512 GB Speicher ein großartiges Angebot sind. Der Fokus auf die Kameraqualität ist hier jedoch keine Nebensache, und diese Bemühungen des Herstellers sind deutlich zu erkennen. Wie hat das Poco X8 Pro Max ist Test abgeschnitten?
Ich beginne ungern mit etwas Negativem, aber meiner Meinung nach geht die Behauptung des Herstellers, das Poco X8 Pro Max habe ein Premium-Design, völlig daneben. Ich gebe zu, dass das komplett schwarze Gehäuse elegant wirkt und die Metallkonstruktion dem Gerät wohl eine ausreichende Lebensdauer verleiht, aber es gibt zwei Gründe, warum dieses Design nicht als Premium bezeichnet werden kann.
Wenn man das Gerät von hinten betrachtet, wirkt nicht nur die Insel mit den Kameralinsen, sondern die gesamte Rückseite etwas billig. Beim Anfassen merkt man sofort, dass es sich um glatten Kunststoff handelt, der zwar mit Glasfasern verstärkt ist, was man aber nicht sieht.
Ein weiterer Grund ist das Gewicht von 218 Gramm. Das Poco X8 Pro Max reiht sich also vom Design her in die Mittelklasse ein, zu der es preislich gehört. Damit ihr aber nicht den Eindruck gewinnt, dass mir das Handy nicht gefällt, möchte ich hinzufügen, dass sein Aussehen und seine Verarbeitung insgesamt in Ordnung sind, abgesehen vom Gewicht. Wenn Sie kleinere Hände haben, ist dies kein Handy für Sie. Das Display hat eine Diagonale von 6,83 Zoll, es ist also kein leichtes Leichtgewicht.
Positiv ist, dass Sie zusammen mit dem X8 Pro Max eine Schutzhülle erhalten. Diese sieht zwar etwas gewöhnlich aus, erfüllt aber ihren Zweck. Lobenswert ist auch die Kameramodul-Anordnung, die nur minimal über die Rückseite des Telefons hinausragt, was ihre Anfälligkeit deutlich verringert.
Das Thema Schutzklasse ist hier interessant, da der Hersteller gleich zwei Werte angibt: IP66 und IP68. Auf den ersten Blick mag das seltsam erscheinen, da IP68 wie eine höhere Schutzklasse wirkt. Tatsächlich handelt es sich jedoch nicht um eine einfache Rangliste, bei der eine höhere Zahl automatisch alle vorherigen Schutzklassen umfasst.
IP68 bedeutet vollständigen Schutz vor Staub und kurzzeitiges Eintauchen in Süßwasser unter den vom Hersteller festgelegten Bedingungen, in diesem Fall bis zu einer Tiefe von 2 Metern für 30 Minuten. IP66 bezeichnet die Beständigkeit gegen starken Wasserstrahl, also eine Situation, in der Wasser unter Druck auf das Telefon trifft (nicht extrem hoch, dafür gibt es bereits höhere Zertifizierungen). Daher macht die doppelte Kennzeichnung Sinn: Das Telefon soll sowohl ein kurzes Eintauchen als auch intensives Bespritzen aushalten, aber es ist dennoch keine Einladung ins Schwimmbad, ins Meer oder unter die Dusche.
Wenn man sich die technischen Daten ansieht, besticht das Smartphone durch seine Leistungswerte in dieser Preisklasse. 12 GB RAM bieten ausreichend Speicher für Multitasking, und der MediaTek Dimensity 9500s Prozessor sorgt dafür, dass dies reibungslos funktioniert. Man kann sagen, dass heutzutage selbst Low-End-Smartphones nicht mehr unter einem deutlichen Leistungsmangel leiden. Hier war ich jedoch überrascht, dass man für diesen Preis einen Prozessor erhält, der in Benchmarks und bei der praktischen Schnelligkeit an den konkurrierenden Snapdragon 8 Gen 5 herankommt.
Der Dimensity 9500s ist ein Chip auf dem Niveau günstigerer Flaggschiff-Modelle, der in einem Smartphone der unteren Mittelklasse verbaut ist. Das ist ein „Lifehack“, der Ihnen beispielsweise dann einen Vorteil verschafft, wenn Sie gerne Musik hören, während Sie durch soziale Netzwerke scrollen und im Hintergrund vielleicht gerade ein Spiel herunterladen. Der Speicher hat eine Kapazität von 512 GB, was mehr als genug ist, und die Leistung des Prozessors macht sich wirklich bemerkbar. Es geht nicht nur um einen hervorragenden Benchmark, sondern das Poco X8 Pro Max läuft auch im praktischen Einsatz sehr flüssig. Schließlich ist es ein auf Fotografie ausgerichtetes Smartphone, und das braucht einen leistungsstarken Prozessor. Hut ab!
Und da gibt es noch einen weiteren Pluspunkt: Der Speicher ist vom Typ UFS 4.1 und der Arbeitsspeicher LPDDR5X – das sagt Ihnen vielleicht nichts, aber im Klartext bedeutet das, dass sowohl der Arbeitsspeicher als auch der Speicher eher die Geschwindigkeit des unteren High-End-Bereichs als die der Mittelklasse haben. *Lesen Sie das mit der Stimme von Horst Fuchs, aber ohne Ironie* Und das zahlt sich aus!
Hier kommen wir zur größten Stärke des Modells Poco X8 Pro Max, nämlich seiner Kamera. Was Videos angeht, nimmt es maximal in 4K-Auflösung bei 60 fps auf. Das dürfte für die meisten Nutzer ausreichen, und die Speicherkapazität von 512 GB leistet hier gute Dienste. Eine höhere Kapazität würde den Endpreis des Geräts erheblich in die Höhe treiben, und das würde das getestete Smartphone noch stärker in die Fußstapfen der Flaggschiff-Modelle treten lassen. So ist es gut.
Die Hauptkamera zeichnet sich hier durch eine hohe Detailgenauigkeit der Aufnahmen aus; es gibt weder Farbverfälschungen noch Probleme mit Gegenlicht... Einfach nichts, was man bei der Konkurrenz üblicherweise sieht, findet man hier nicht, denn diese Kamera ist in ihrer Klasse hervorragend. Dank des schnellen Prozessors sind die Aufnahmen nicht nur hochwertig, sondern lassen sich auch schnell machen, und das ist keine Selbstverständlichkeit. Ein langsamer Auslöser und eine träge Kamera-App sind auch heutzutage noch ein weit verbreitetes Phänomen.
Etwas überraschend ist die etwas bescheidenere Auswahl an Modi als üblich. Andererseits fehlen weder der Modus zum Scannen von Dokumenten noch der PRO-Modus, in dem auch der Feinschmecker Spaß am Einstellen hat und dann erstklassige Aufnahmen machen kann, sofern er das nötige Talent dafür mitbringt.
Aus praktischer Sicht ist es etwas überraschend, dass das Zoomen nicht stufenweise funktioniert, wie wir es gewohnt sind. Es erfolgt in Zehntelstufen der Vergrößerung, was zwar viel präziser ist, aber lange dauert, wenn man einen flüchtigen Moment schnell heranzoomen möchte.
Gerade beim Zoomen zeigt die ansonsten hervorragende Kamera ihre Schwäche. Bei maximalem Zoom nimmt die Bildqualität stark ab, und das Smartphone versucht, dies mithilfe von KI auszugleichen, doch das reicht nicht aus. Andererseits verfügt es über eine integrierte OIS, sodass das Smartphone Verwacklungen bei Nahaufnahmen etwas ausgleicht, falls Ihre Hände zittern.
Das X8 Pro Max unterstützt das 100-W-HyperCharge-Laden, doch da mir das Original-Ladegerät, das nicht im Lieferumfang enthalten ist, nicht zur Verfügung stand, kann ich keine genauen Ladezeiten angeben. Die Akkukapazität von 8.500 mAh ist so hoch, dass das Aufladen laut einigen Quellen selbst mit dem Original-Ladegerät etwa anderthalb bis zwei Stunden dauert. Beim Test mit einem 45-W-Ladegerät einer anderen Marke hat sich das langsame Aufladen bestätigt.
Die Akkulaufzeit ist wirklich einzigartig, und zwei Tage sollten Sie ganz normal schaffen. Wenn Sie das Smartphone nicht intensiv nutzen, hält der Akku mit einer einzigen Ladung sogar bis zu drei Tage. Interessant ist, dass es 27-W-Reverse-Charging unterstützt, sodass das Poco X8 Pro Max im Grunde sowohl Smartphone als auch Powerbank ist. Bei dieser Kapazität können Sie es sich leisten, etwas Energie daraus abzuzapfen, zum Beispiel für leere Kopfhörer oder eine leere Smartwatch.
Übrigens verdient die Klangqualität ein Lob. Man hat die Wahl zwischen dem Xiaomi-Sound und Dolby Atmos, dazu kommen noch ein 10-Band-Grafik-Equalizer und voreingestellte Klangprofile. Die Lautsprecher liefern einen sehr hochwertigen Klang, und auch die Basstiefe hat mich begeistert, die bei Smartphones oft nicht ausreicht. Hier werden alle Frequenzen hervorragend wiedergegeben, sodass Sie Musik auch ohne Kopfhörer genießen können.
Zum Schluss möchte ich mir zwei kleine Anmerkungen nicht verkneifen. Das Poco X8 Pro Max kommt mit vorinstallierter Bloatware auf den Markt. Zwar handelt es sich meist um vertrauenswürdige Apps wie Facebook, Netflix oder Copilot, doch ist dies eine ziemliche Zumutung für den Nutzer, und man findet hier auch Apps wie Temu und TikTok, die ungefähr so vertrauenswürdig sind wie der Typ in der U-Bahn, der einen um eine Zigarette bittet. Es hat mich auch ein wenig überrascht, dass Poco die Symbole bekannter Google-Apps scheinbar absichtlich nachahmt. Die Kamera hat zum Beispiel ein sehr ähnliches Symbol wie Google Chrome, und die Mi Video-App sieht aus wie das Ebenbild des Play Stores.
Für einen ähnlichen Preis können Sie sich für das Motorola Edge 70 Fusion entscheiden, das über ein 144-Hz-Display verfügt, dafür aber nur die Hälfte des Speichers (256 GB) bietet. In puncto Robustheit geht es noch einen Schritt weiter und verfügt über die IP69-Zertifizierung, was ihm zusätzliche Widerstandsfähigkeit gegen hohen Wasserdruck und hohe Wassertemperaturen verleiht. Der Akku hat eine Kapazität von 7.000 mAh, sodass sich die Laufzeit nicht wesentlich von der des Poco X8 Pro Max unterscheiden dürfte.
Interessant ist sicherlich auch das Google Pixel 9a mit integriertem AI-Kern Gemini, das ich in meinem Testbericht vorgestellt habe. In puncto Schnelligkeit ist es dem Poco ähnlich, die Widerstandsfähigkeit entspricht den Anforderungen der Schutzklasse IP68 und es punktet zudem mit einer hervorragenden Kamera. Es ist jedoch deutlich kleiner (6,3 Zoll) und wenn Sie sich für die 128-GB-Version entscheiden, werden Sie sich wahrscheinlich bald über den Platzmangel beschweren. Glücklicherweise gibt es auch eine 256-GB-Variante, die jedoch immer noch um die Hälfte bescheidener ist als der Speicher des Poco X8 Pro Max. Bei den Pixel-Modellen würde ich auch das neuere Pixel 10a in Betracht ziehen, aber im Grunde bietet es nichts Neues gegenüber dem 9a, außerdem ist seine 256-GB-Version deutlich teurer als das Poco mit 512 GB.
Wenn Sie auf eine renommiertere Marke setzen möchten, können Sie in dieser Preisklasse auch das Samsung Galaxy A56 erwerben. Das bedeutet jedoch Kompromisse, denn es ist zwar ähnlich groß (6,7 Zoll), verfügt jedoch über weniger RAM (8 GB) und der Speicherplatz geht nicht über 256 GB hinaus. Sie erhalten eine vergleichbare, vielleicht sogar bessere Kamera, aber die Widerstandsfähigkeit ist etwas geringer (IP67) und die Akkulaufzeit wird sicherlich nicht die gleiche sein wie beim Poco X8 Pro Max.
Poco X8 Pro Max
HandysIch bin mir ziemlich sicher, dass das Poco X8 Pro Max für 477 EUR (6. Mai 2026) das ideale Smartphone für Teenager ist. Es verfügt über einen leistungsstarken Prozessor, der sich sowohl für Multitasking als auch für Spiele eignet. Mit der Kamera lassen sich großartige Aufnahmen machen, und dank des massiven Akkus überzeugt es nicht nur durch seine lange Laufzeit, sondern dient durch die Rückladung auch als Powerbank. Das sind jedoch Vorteile, die nicht nur Teenager, sondern auch viele Erwachsene zu schätzen wissen. Dabei belastet es Ihren Geldbeutel nicht so stark wie die Flaggschiff-Modelle der Konkurrenz. Sein Design sorgt zwar nicht für bewundernde Blicke aus der Umgebung und liegt etwas schwer in der Hand. Auf der anderen Seite erhalten Sie ein leistungsstarkes Smartphone mit guter Ausstattung und hochwertigem Klang.
Vorteile
Nachteile

Peter Vnuk
Technologien sind für mich sowohl Beruf als auch Hobby – am meisten beschäftige ich mich mit Smartphones, Notebooks, Audiotechnik, künstlicher Intelligenz und allem, was hi-tech ist. Ich rezensiere gerne Neuheiten, verfolge futuristische Trends und versuche, die zukünftige Entwicklung von Technologien abzuschätzen. Science-Fiction und Visionen zukünftiger Welten faszinieren mich – sie sind oft auch eine Inspiration für reale technologische Fortschritte. Beruflich beschäftige ich mich zudem mit Videospielen und der Gaming-Branche. Und wenn ich mal nicht arbeite, entspanne ich gerne bei einem guten Spiel, einem qualitativ hochwertigen Bier oder beim Erstellen von Tech-Memes auf Facebook.
Das Poco X8 Pro Max ist ein äußerst interessantes Smartphone. In seinem Inneren verbirgt sich ein Prozessor, der selbst einigen deutlich teureren Modellen den Rang abläuft, und es überzeugt durch eine hochwertige Kamera sowie eine hervorragende Klangqualität. Zwar sieht es entgegen den Behauptungen des Herstellers nicht besonders hochwertig aus und ist relativ groß und schwer, dafür hält der Akku jedoch bis zu drei Tage. Und wenn Ihnen die schwarze Version nicht zusagt, gibt es noch die dynamische hellblaue und die interessante weiße Variante.
• Autor: Jan Vavřík
Poco stellt dieses Jahr nicht nur eine weitere Generation vor, sondern gleich ein Paar Telefone, die sich mehr unterscheiden, als ihre Namen vermuten lassen. Das Poco X8 Pro baut auf einer ausgewogenen Kombination aus Leistung, Display und Akku auf, während das Poco X8 Pro Max deutlich weiter geht und sich vor allem auf die Akkukapazität konzentriert. Der Unterschied zwischen ihnen liegt also nicht nur in den Abmessungen, sondern vor allem darin, wie sie für den alltäglichen Gebrauch konzipiert sind.
Das Modell Poco X8 Pro wirkt nicht wie ein Gerät, das um ein einziges dominantes Element herum gebaut wurde. Der Hersteller kombiniert hier einen leistungsstarken Chip, ein hochwertiges Display und einen soliden Akku so, dass die einzelnen Teile vor allem als Ganzes funktionieren. In der gegebenen Preiskategorie wirkt das auf mich wie ein Ansatz, der auf eine universelle Nutzung ohne deutliche Schwächen abzielt. Was bringt es noch mit sich?
Die Abmessungen von 157,53 × 75,19 × 8,38 mm und das Gewicht von 201,47 g reihen das Poco X8 Pro unter die Geräte ein, die dem aktuellen Standard der oberen Mittelklasse entsprechen. Es handelt sich nicht um ein kompaktes Telefon, aber auch nicht um ein extrem großes Modell.
Die Konstruktion nutzt einen Metallrahmen und das Schutzglas Gorilla Glass 7i, was durch die IP68-Zertifizierung ergänzt wird. Diese bedeutet Schutz vor Staub und dem Eintauchen in Wasser. Die Rückseite mit separaten Objektiven wirkt auf mich konstruktionsbedingt einfacher als die großen, einheitlichen Module, die bei einigen Konkurrenzgeräten auftauchen.
Das Display des X8 Pro gehört zu den markanten Elementen der Ausstattung. Das 6,59" AMOLED-Panel bietet eine Auflösung von 2.756 × 1.268 px und eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, was für eine flüssige Darstellung und ausreichende Bildschärfe sorgen soll.
Die maximale Helligkeit von bis zu 3.500 Nits hat einen entscheidenden Einfluss auf die Lesbarkeit unter Außenbedingungen. Das Panel unterstützt Dolby Vision, HDR10+ und 12-Bit-Farben, was sich vor allem beim Ansehen von Videos bemerkbar macht. Es fehlt auch nicht das 3.840-Hz-PWM-Dimming, das das Flimmern bei niedriger Helligkeit reduziert.
Um die Leistung des X8 Pro kümmert sich der MediaTek Dimensity 8500-Ultra, der im 4nm-Verfahren hergestellt wird. Leistungstechnisch bewegt er sich oberhalb der üblichen Mittelklasse und ist für anspruchsvollere Anwendungen sowie Spiele dimensioniert.
Der Akku mit einer Kapazität von 6.500 mAh gehört in dieser Klasse zum Überdurchschnitt und sollte in Kombination mit dem effizienten Chip für eine lange Ausdauer sorgen. Das Aufladen erfolgt mit einer Leistung von 100 W, was ein schnelles Nachfüllen von Energie bedeutet. Zur Verfügung steht auch das 27-W-Reverse-Charging.
Die Hauptkamera hat eine Auflösung von 50 MP, eine Blende von f/1.5 und eine optische Bildstabilisierung (OIS). Ergänzt wird sie durch ein 8-MP-Ultraweitwinkelobjektiv und das Setup wird durch eine 20-MP-Selfie-Kamera abgerundet.
Die Rückkamera des Poco X8 Pro unterstützt 4K-Videoaufnahmen mit 30 sowie 60 fps. Die Konfiguration entspricht dem Standard der oberen Mittelklasse und ist auf einen universellen Einsatz ohne spezialisierte Sensoren ausgerichtet.
Das Telefon Poco X8 Pro startet bei 367 € in der Version mit 8/256 GB, wobei auch höhere Konfigurationen mit 8/512 GB und 12/512 GB zur Verfügung stehen. Das Preisschild entspricht somit gut der Ausrichtung des Telefons auf eine breitere Gruppe von Nutzern, die eine solide Ausstattung ohne einen unnötig überzogenen Preis suchen. Aktuell lässt sich das Poco X8 Pro zudem noch günstiger erwerben – durch die Nutzung eines Rabattcodes sinkt der Preis auf bis zu 304 €.
Das Telefon Poco X8 Pro Max basiert auf derselben Grundlage, verschiebt jedoch die Prioritäten deutlich. Das Schlüsselelement ist der Akku mit einer überdurchschnittlichen Kapazität von 8.500 mAh, was nicht nur die Ausdauer, sondern auch die Gesamtabmessungen des Geräts beeinflusst. Gegenüber dem Basismodell handelt es sich also nicht nur um eine Variante mit größerem Display, sondern um ein anders ausgerichtetes Telefon.
Die Abmessungen von 162,9 × 77,9 × 8,2 mm und das Gewicht von 218 g entsprechen einem Gerät mit einer überdurchschnittlichen Akkukapazität. Die vergrößerten Abmessungen des Poco X8 Pro Max sind die direkte Folge einer auf Ausdauer ausgelegten Konstruktionslösung.
Die Konstruktion nutzt einen Metallrahmen, Gorilla Glass 7i und die IP68-Zertifizierung. Im Vergleich zum X8 Pro handelt es sich um ein robusteres Gerät, das als ein auf Ausdauer und nicht auf Kompaktheit ausgerichtetes Modell wahrgenommen werden muss.
Das Display des X8 Pro Max hat eine Diagonale von 6,83", eine Auflösung von 2.772 × 1.280 px und eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Die verwendete Technologie ist identisch mit dem X8 Pro.
Das Panel bietet eine Helligkeit von bis zu 3.500 Nits, 12-Bit-Farben und Unterstützung für moderne Anzeigestandards. Der Unterschied zum kleineren Modell besteht vor allem in der Bildschirmfläche.
Der Prozessor für das Poco X8 Pro Max ist der MediaTek Dimensity 9500s, der im Vergleich zum X8 Pro eine leistungsstärkere Lösung darstellt. Der Hauptunterschied ist jedoch der Akku mit einer Kapazität von 8.500 mAh.
Eine solche Kapazität übertrifft den üblichen Standard deutlich und ist das Hauptelement, auf dem dieses Modell aufbaut. Das Aufladen bleibt bei 100 W und wird durch ein 27-W-Reverse-Charging ergänzt.
Die Fotoausstattung des X8 Pro Max ist identisch mit dem Basismodell. Den 50-MP-Hauptsensor ergänzen ein 8-MP-Ultraweitwinkelobjektiv und eine 20-MP-Frontkamera. Die Rückkamera unterstützt 4K-Videoaufnahmen mit 60 fps. Die Ausrichtung der Kamera ist universell ohne nennenswerte Unterschiede.
Der Preis des Modells Poco X8 Pro Max startet bei 549 € in der Variante mit 12/512 GB, was es etwas höher als das Basismodell positioniert, aber gleichzeitig deutlich zeigt, wohin es zielt. Das höhere Preisschild stützt sich nämlich auf konkrete Vorteile – einen größeren Akku, ein größeres Display und auch einen leistungsstärkeren Chipsatz, der den Anspruch hat, auch anspruchsvollere Nutzer anzusprechen.
In der Praxis richtet sich das Poco X8 Pro Max somit an diejenigen, die ein Maximum an Ausdauer ohne Kompromisse wollen und bereit sind, dafür einen Aufpreis zu zahlen.
| Parameter/Modell | Poco X8 Pro | Poco X8 Pro Max |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,59" | Diagonale: 6,83" |
| Displayauflösung: 2.756 × 1.268 px | Displayauflösung: 2.772 × 1.280 px | |
| Typ: AMOLED | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 50 MP, f/1.5, OIS | Hauptkamera: 50 MP, f/1.5, OIS |
| Ultraweitwinkelkamera: 8 MP, f/2.2 | Ultraweitwinkelkamera: 8 MP, f/2.2 | |
| Frontkamera | 20 MP, f/2,2 | 20 MP, f/2,2 |
| Chipsatz | MediaTek Dimensity 8500-Ultra | MediaTek Dimensity 9500s |
| RAM | 8/12 GB | 12 GB |
| Interner Speicher | 256/512 GB | 256/512 GB |
| Abmessungen | 157,53 × 75,19 × 8,38 mm | 162,9 × 77,9 × 8,2 mm |
| Gewicht | 201,47 g | 218 g |
| Unterstützung von 5G-Netzwerken | ✓ | ✓ |
| Akku | 6.500 mAh | 8.500 mAh |
| Kabelgebundenes Laden: 100 W / Reverse-Charging: 27 W | Kabelgebundenes Laden: 100 W / Reverse-Charging: 27 W | |
| Preis | Ab 389 € (8/256 GB) | Ab 549 € (12/512 GB) |
Das Modell Poco X8 Pro wirkt wie ein universeller abgestimmtes Modell, das Leistung, Display und Ausdauer in einem recht ausgewogenen Verhältnis kombiniert. Auf den ersten Blick macht es somit als sichere Wahl für einen breiteren Kreis von Nutzern Sinn, die sich nicht mit deutlichen Kompromissen auseinandersetzen wollen. Das Poco X8 Pro Max hingegen baut vor allem auf Ausdauer, was auch seiner Konstruktion und seiner gesamten Ausrichtung entspricht. Schon aus den Papierparametern ist ersichtlich, dass es sich um ein Gerät handelt, das eher auf eine spezifische Art der Nutzung als auf Universalität ausgerichtet ist.
Der Unterschied zwischen ihnen liegt also nicht nur in den Parametern, sondern auch in der Herangehensweise an die Frage, wie das Telefon in der Praxis funktionieren soll. Während das eine Modell versucht, das Gleichgewicht zu halten, geht das andere deutlich stärker in eine Richtung. Die Wahl wird daher hauptsächlich davon abhängen, ob der Nutzer Ausgewogenheit oder eine konkrete Stärke bevorzugt. Ein endgültiges Urteil wird jedoch erst nach ausführlicheren Tests möglich sein, die zeigen werden, wie sich diese Unterschiede im realen Gebrauch bemerkbar machen.