Computer-Netzteile sind nach dem Format ATX genormt, das in 1995 von Intel als Standard-Anordnung für Komponenten in Computer-Gehäusen geschaffen wurde. Das Format ATX ersetzte damals das ältere, unbefriedigende, Format AT, und es wird bis heute noch verwendet. Im Jahr 2003 versuchte es Intel erfolglos mit einem neuen Format, BTX genannt, zu ersetzen. Die Hersteller gingen auf das neue Format aber nicht ein, und stattdessen wurde ATX mehrmals verbessert. Zur Zeit heißt die neueste Version ATX2.2. Auf ATX basieren auch die kleineren Formate mATX und Mini-ITX.
Fortsetzen
Wie sich das ATX-Format entwickelte, gab es auch stets Neuerungen bei der Netzspeisung – d.h. auch beim Computer-Netzteil. Daher werden heute ATX-Netzteile zur Speisung von Computern der Versionen 2.0, 2.2, 2.3 und 2.4 verwendet, die sich voneinander durch den Hauptstromanschluss unterscheiden, der auf der Hauptplatine eingesteckt wird. Das von uns gewählte Netzteil muss demnach derjenigen Version entsprechen, die mit unserem Mainboard kompatibel ist.
Bei der Entscheidung, welches Netzteil zu kaufen ist, sind wichtige Parameter die Gesamtleistung (in Watt, muss für das entsprechende Computersystem ausreichend sein – für eine Büromaschine sind z.B. 350 bis 400 W ausreichend), der Typ (und möglicherweise der Lärmpegel) des Lüfters und die Menge und Typen der Zusatzstromanschlüsse.