Ein eigener Brunnen hat viele Vorteile. Sie sind unabhängig von der Versorgung durch das Wasserwerk und sparen Geld für Ihr Trinkwasser. Und wenn der Brunnen kein Trinkwasser liefert, können Sie damit wenigstens Ihren Garten gießen. Sie können auch einen Vorrat in einem Sammelbehälter, z. B. in einem Fass, für verschiedene Zwecke anlegen. In diesem Artikel geht es darum, wie Sie die richtige Pumpe für Ihren Brunnen auswählen, damit sie Ihre Erwartungen erfüllt und Ihnen lange Zeit zuverlässig dient.

Eine Pumpe ist ein Gerät, das Wasser entweder durch Ansaugen oder Verdrängen transportiert. Mehrere Kriterien beeinflussen ihre Auswahl.
Das erste Kriterium ist die Wasserqualität. Unter diesem Gesichtspunkt unterteilen wir das Wasser in:

Verwenden Sie zum Pumpen von Trinkwasser eine Oberflächen- oder Tauchpumpe. Ebenso ist es bei Pumpen für Nutzwasser, die mit einem Filter ausgestattet sein sollten, um zu verhindern, dass Verunreinigungen wie Blätter oder Gras in das Gerät gelangen. Denn ohne Schmutzabscheidung würde das Gerät verstopfen.
Das verschmutzte Wasser wird mit Hilfe von Schmutzwasserpumpen abgepumpt, die mit einem Rost ausgestattet sind, der nur Flüssigkeit und Verunreinigungen einer bestimmten Größe durchlässt. Robuste Pumpen aus langlebigen Materialien wie Gusseisen oder Edelstahl sind für solches Wasser ausgelegt. Einige Modelle verfügen auch über einen Zerkleinerer zum Zerkleinern von grobem Schmutz.

Die Wahl der Pumpe wirkt sich auch darauf aus, woher das Wasser gepumpt werden soll. Wird es aus einem Bohrloch, einem Brunnen oder einem Bach kommen? Wie tief ist der Wasserstand und wie weit ist die Quelle entfernt? In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass Oberflächenpumpen Wasser aus einer maximalen Tiefe von 8 Metern pumpen können; für das Pumpen aus größeren Tiefen ist es besser, eine Tauchpumpe zu verwenden. Alle Höhen von der Quelle aus werden addiert und für jeweils 10 Meter Rohr- oder Schlauchlänge wird 1 Meter hinzugefügt.

Auch die Häufigkeit und Intensität des Pumpens ist wichtig. Soll die Pumpe nur gelegentlich im Garten eingesetzt werden? Dann genügt eine Kunststoffpumpe, die billiger ist und kleinere Lasten gut bewältigen kann. Für schwerere Lasten, wie den 24-Stunden-Einsatz in der Hausversorgung, empfehlen wir jedoch eine Edelstahlpumpe.

Sie benötigen Druckwasser für die Bewässerung von Sprinklern oder die Wasserversorgung von Gebäuden. Wenn Sie hingegen eine größere Wassermenge aus einem Schwimmbecken oder einer Senkgrube pumpen möchten, ist eine Pumpe mit hoher Förderleistung und niedrigem Druck sehr nützlich. Die maximale Wassermenge, die transportiert wird, wird z. B. in Litern pro Stunde angegeben und hängt von der Anzahl der Personen im Haushalt und den verschiedenen Nutzungsarten ab. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigt eine Kapazität von etwa 3.000 Litern pro Stunde, d. h. 3 Kubikmeter pro Stunde, bei ausreichendem Druck.
