Akkupumpe: Wasser pumpen überall und jederzeit
Eine hochwertige Garten-Akkupumpe ist ein hervorragender Helfer, den Sie beispielsweise zum Pumpen von Regenwasser, zur Bewässerung des Gartens, zum Entleeren verschiedener Behälter oder bei kleineren Notfällen einsetzen können. Da solche modernen Akkupumpen nicht auf eine direkte Stromquelle angewiesen sind, profitieren Sie von maximaler Flexibilität und können das Gerät praktisch überall und jederzeit verwenden.
- Eine Akkupumpe für den Garten ist nicht an das Stromnetz gebunden und bietet somit deutlich mehr Flexibilität.
- Sie lässt sich leicht transportieren, sodass Sie die Gartenpumpe mit Akku flexibel an jedem gewünschten Ort nutzen können.
- Der Betrieb ist weitgehend geräuscharm, sodass Sie beim Wasserpumpen nicht gestört werden.
- Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und umfassen neben dem Haushalt vor allem den Außenbereich, wo eine leistungsstarke Garten-Akkupumpe glänzt.
- Sie eignet sich hervorragend als Akkupumpe für Regenwasser, kann aber je nach Modell auch für Trinkwasser oder Schmutzwasser verwendet werden.
Tauchpumpe vs. Oberflächenpumpe – worin unterscheiden sich diese Akkupumpen?
Eine klassische Gartenpumpe mit Akku zur Oberflächenaufstellung und eine Tauchpumpe unterscheiden sich hauptsächlich durch die Art der Platzierung sowie den spezifischen Einsatzzweck.
Tauchmodelle
Tauchpumpen mit Akkubetrieb arbeiten, indem sie direkt in das abzupumpende Wasser eingetaucht werden – dies kann ein Brunnen, eine Zisterne, ein Tank oder ein überfluteter Raum sein. Sie funktionieren, indem sie das Wasser nach oben drücken, wodurch eine solche Akkupumpe auch in größeren Tiefen eingesetzt werden kann. Je nach Modell bewältigen diese speziellen Akkupumpen auch stark verschmutztes Wasser.
Oberflächenmodelle
Eine oberflächenmontierte Pumpe funktioniert genau umgekehrt. Sie wird nicht ins Wasser gestellt, sondern auf einem trockenen und festen Untergrund außerhalb der Wasserquelle platziert. Das Ansaugen des Wassers erfolgt hier über einen Schlauch, was bei großer Tiefe ein Limit darstellen kann. Eine solche Akkupumpe für den Garten nutzen Sie idealerweise bei flachen Brunnen, Regentonnen oder Wassertanks. Die Wartung ist in der Regel etwas einfacher, jedoch ist diese Bauart nicht für das Fördern aus sehr tiefen Gewässern geeignet.
Oberflächenpumpe für Wasser
Tauchpumpe für das Regenfass
Tauchdruckpumpe
Für das Abpumpen von stark verschmutztem Wasser, das Schlamm, Sand oder andere kleine Partikel enthält, ist eine Schmutzwasser-Tauchpumpe die beste Wahl. Im Gegensatz zu Standardmodellen verfügt sie über eine spezielle Konstruktion, die ein Verstopfen verhindert.
Welche technischen Spezifikationen sollten Sie kennen, wenn Sie eine Garten-Akkupumpe kaufen?
Wenn Sie sich für eine kabellose Lösung interessieren, sollten Sie auf bestimmte technische Parameter achten. Welche sind das?
- Die Fördermenge (Durchfluss) gibt an, wie viel Wasser das Gerät pro Stunde umwälzt. Sie liegt typischerweise zwischen 600 und 7.000 l/h. Je höher der Wert, desto schneller erfolgt das Pumpen. Diese Angabe ist besonders wichtig für die Geschwindigkeit beim Entleeren, beispielsweise eines Pools.
- Die Förderhöhe ist die Distanz, auf die das Gerät das Wasser von seiner Position aus transportieren kann (5-26 m). Die Ansaughöhe gibt an, wie tief der Wasserspiegel unter dem Einlass liegen darf (5-8 m), und die Druckhöhe beschreibt die tatsächliche Strecke, wie weit das Wasser von der Quelle gedrückt werden kann (7-26 m).
- Der maximale Druck zeigt, wie viel Druck das System erzeugen kann, meist angegeben in Bar. Für gewöhnliche Anwendungen ist dieser Wert weniger entscheidend, er spielt jedoch eine große Rolle bei der Hochdruckbewässerung oder bei Hauswasserwerken.
- Die maximale Eintauchtiefe gibt an, wie tief unter der Wasseroberfläche das Modell platziert werden darf. Sie beträgt meist 1,5-6 m.
- Die maximale Korngröße bestimmt, wie groß feste Schmutzpartikel sein dürfen, damit das Gerät sie noch verarbeiten kann. Sie reicht von 0,5 bis 25 mm.
Worauf kommt es beim Akku an?
Da der Betrieb kabellos erfolgt, sollten Sie die spezifischen Eigenschaften des Stromspeichers kennen. Die Akkulaufzeit zeigt Ihnen, wie lange das Gerät mit einer vollen Ladung arbeiten kann (25-155 Minuten). Im Gegensatz dazu gibt die Ladezeit an, wie lange es dauert, bis der Akku wieder einsatzbereit ist (60-360 Minuten). Sehr wichtig ist auch die Kapazität, die meist zwischen 2 und 4 Ah liegt; ein höherer Wert bedeutet eine längere Betriebszeit. Beachten Sie, dass Sie für manche Modelle mehr als einen Akku benötigen, um sie zu betreiben.
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Vergessen Sie nicht die Maße und das Gewicht bei der Auswahl
Genauso wichtig sind die Abmessungen, besonders wenn Sie das Gerät in engen Bereichen, wie beispielsweise kleinen Schächten, unterbringen müssen. Das Gewicht spielt eine wesentliche Rolle für die einfache Handhabung und den bequemen Transport. Es bewegt sich in der Regel zwischen 2 und 4 kg.
Nützliche Zusatzfunktionen und Ausstattungsmerkmale
Obwohl das primäre Ziel das Pumpen oder Umwälzen von Wasser ist, können moderne Modelle über verschiedene nützliche Zusatzfunktionen verfügen.
- Der Trockenlaufschutz verhindert das Einschalten ohne Wasser und schützt den Motor so vor Beschädigungen.
- Der Überlastungsschutz schaltet das Gerät bei einer zu hohen Motortemperatur automatisch ab.
- Die Schaltautomatik aktiviert oder deaktiviert das Modell selbstständig je nach Wasserbedarf.
- Ein Timer ermöglicht es, eine feste Laufzeit oder spezielle Intervalle für den Betrieb einzustellen.
- Die Leistungsregulierung erlaubt es, die Pumpkraft, den Druck oder die Durchflussmenge nach den aktuellen Anforderungen anzupassen.
Welches Zubehör kann im Lieferumfang enthalten sein?
Einige Ausführungen bieten wertvolle Extras ab Werk. Dazu gehören beispielsweise ein stabiler Standfuß, ein Schwimmerschalter, ein ergonomischer Tragegriff, eine praktische Akkustandsanzeige oder ein Regulierventil. All dies sind Elemente, die Ihre Arbeit spürbar erleichtern und den Bedienkomfort erhöhen.