Google Pixel 11 Pro XL (TEST): Eine solide Wahl, bei der erneut die Kamera, das ausgereifte System und die sinnvolle KI-Integration dominieren.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Einleitung

Google Pixel 11 Pro XL (TEST):
Eine solide Bank, bei der erneut die Kamera, das optimierte System und die sinnvolle KI-Integration dominieren

Das Unternehmen Google hat seine Position im Bereich der KI sehr gut verteidigt. Dabei hilft auch die Tatsache, dass es diese in ein umfangreiches Portfolio seiner Geräte integriert. Dazu gehört auch das neueste Flaggschiff Google Pixel 11 Pro XL. Nicht nur die vollständige Integration von Gemini in das Android-System soll Käufer anlocken. Das neue Pixel bemüht sich auch in anderen Bereichen, in denen es sich in der Vergangenheit bereits einen Weg gebahnt hat. Hat es das nun einfacher oder kämpft es im Gegenteil vergeblich damit, dass es nichts Neues zu zeigen hat?



Review

Autor: Ondřej Chabr

Google Pixel 11 Pro XL (TEST) – INHALT

  1. Erneut reiht sich das Google Pixel 11 Pro XL unter die ordentlichen und robusten Telefone ein, die schwarze Farbe setzt auf Matt
  2. Beim Display des Pixel 11 Pro XL müssen Sie sich keine Sorgen machen, Sie werden hervorragend darauf sehen können
  3. Flinkes Android 17 in seiner reinsten Form, obendrein gibt es jahrelangen Support
  4. Minimale Änderungen bei der Kamera in Verbindung mit der neuen Funktion Magische Erfassung
  5. Das Google Pixel 11 Pro XL passt genau zwischen die Konkurrenz von Samsung und Apple, auch preislich
  6. Eine grundlegende Verbesserung hat das Google Pixel 11 Pro XL nicht erfahren, zudem hat es ein Feature verloren
  7. Was wir früher über das Google Pixel 11 Pro XL geschrieben haben

Erneut reiht sich das Google Pixel 11 Pro XL unter die ordentlichen und robusten Telefone ein, die schwarze Farbe setzt auf Matt

Als ich das neue Pixel 11 Pro XL aus der Verpackung nahm, war ich überhaupt nicht überrascht. Es hat sich seit dem letzten Mal nicht allzu viel verändert. Das Erkennungsmerkmal in Form einer länglichen, an den Seiten abgerundeten Erhebung auf der Rückseite lebt weiter. Ehrlich gesagt muss ich sagen, dass es mir gefällt. Das Telefon ist dadurch leicht erkennbar und ziemlich unverwechselbar. Das ist in der heutigen Welt der Smartphones eine ziemliche Seltenheit. Auf den ersten Blick wirkt das größte Pixel tatsächlich wie ein riesiges Stück, das aber nicht übertrieben schwer ist und auch nicht als klobig bezeichnet werden kann.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Vorderseite Google Pixel 11 Pro XL, Test, Griff
Die Ecken des Telefons haben einen größeren Radius, was dem Display etwas Platz nimmt, aber zumindest schneiden die Ecken nicht in die Handfläche.

Das Pixel 11 Pro XL behält den Aluminiumrahmen bei, der leicht ist und ihm gut steht. Er ist an einigen Stellen wegen der Antenne unterbrochen. Die Vorder- und Rückseite sind flach und durch Gorilla Glass Victus 2 geschützt. Das Pixel erweckt auch dieses Mal bei mir den Eindruck, dass es einen zu großen Rundungsradius an allen 4 Ecken hat. Das stimmt im Vergleich beispielsweise zum Samsung Galaxy S26 Ultra sicherlich, aber andere Handys sind da ähnlich.

Die getestete Variante trägt die Bezeichnung Obsidian, also Schwarz. Diese ist sicherlich am unauffälligsten. Ich verstehe es, wenn sich jemand für verspieltere Farben wie Canyon (Orange), Olive (Grün) oder Fog entscheidet, was eher wie ein sehr helles Blaugrün wirkt. Genau diese anderen Varianten haben auch polierte Aluminiumseiten, während die schwarze Version bei einer matten Oberfläche geblieben ist. Dadurch rutscht das neue Pixel 11 Pro XL sehr leicht in der Hand. Ein schwächerer Griff genügt, etwa beim Anheben des Handys vom Tisch, und das Telefon rutscht leicht durch.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Rückseite Google Pixel 11 Pro XL, Test, Rückseite
Die Rückseite verrät das neue Pixel 11 Pro XL. Auf der rechten Seite des Kamera-Moduls befindet sich nur noch die LED-Leuchte.

Google Pixel Smartphones haben traditionell vertauschte Seitentasten, nämlich die Einschalttaste und die Lautstärketaste. Ziemlich oft passierte es mir, dass ich die Einschalttaste in der Mitte des rechten Randes suchte, wo sich jedoch genau die Lautstärkewippe befindet. Der SIM-Karten-Slot ist an der Oberkante platziert, die Unterkante ist komplett dem USB-C-Anschluss überlassen, der von zwei Lautsprechern umgeben ist.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Seitenkante
Die Seite der schwarzen Variante ist matt. Das sieht sehr schön aus, rutscht aber sehr leicht in der Hand. Die Tasten (Einschalten und Lautstärke) sind im Vergleich zur Konkurrenz ungewohnt vertauscht.

Beim Display des Pixel 11 Pro XL müssen Sie sich keine Sorgen machen, Sie werden hervorragend darauf sehen können

Die flache Vorderseite, die durch das erwähnte widerstandsfähige Gorilla Glass Victus 2 geschützt ist, ist in die Seitenrahmen eingelassen, sodass das Display noch relativ viel Platz um sich herum hat. Es gibt einige Handys mit schmaleren Rahmen auf dem Markt, aber damit ordne ich das Pixel 11 Pro XL sicherlich nicht bei den Telefonen mit markanten Rahmen ein. Im Portfolio hat Google jedoch ein solches markantes Telefon, und zwar das Google Pixel 10a.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Display
Das Display hat eine sehr feine Auflösung. Von den Seiten trennt es ein etwas breiterer Rahmen.

In das Display ragt auch der breitere Kreis der Selfie-Kamera hinein, für die sich das Pixel 11 Pro XL nicht schämt. Platz im Display nimmt das jedoch nicht wesentlich weg, die Diagonale erreicht einen Wert von 6,8". Auf einer solchen Fläche lässt sich bereits viel unterbringen, wozu auch die überdurchschnittliche Auflösung von 2.992 × 1.344 Pixeln beiträgt. Damit hat sich selbst eine solche Fläche eine Pixeldichte von über 480 ppi verdient. Standardmäßig sind jedoch niedrigere 2.404 × 1.080 Pixel eingestellt.

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Google Pixel 10 Pro XL (TEST): Ihr persönlicher KI-Assistent, der Deutsch spricht, sich um Sie herum umsieht und Hilfe über Satellit ruft. Zur Perfektion fehlt ihm aber etwas

Das OLED-Panel ist mit der LTPO-Technologie mit dynamischer Bildwiederholfrequenz ausgestattet. Das Bild ist wunderbar flüssig mit der Möglichkeit, auf bis zu 120 Hz zu gehen. Sehr zufrieden war ich mit der maximalen Helligkeit. Die Größe der Schrift und der Elemente lässt sich für eine bessere Lesbarkeit recht detailliert einstellen.

Flinkes Android 17 in seiner reinsten Form, obendrein gibt es jahrelangen Support

Die diesjährige Generation der Pixel 11 hat Google mit dem Tensor G6 Prozessor ausgestattet. Eine Überraschung bleibt also aus. Dieser wurde im 3nm-Verfahren hergestellt und besteht aus 7 unterschiedlich leistungsstarken Kernen. Schon seit einigen Jahren wird darüber gesprochen, dass der von Google hergestellte Chip keine exzellente Wahl für Spiele und anspruchsvollere Anwendungen ist, dennoch bleibe ich dabei, dass er dem Flaggschiff des amerikanischen Herstellers steht und eigentlich auch genau in das Konzept des Telefons passt. Auch im Bereich des Speichers passiert nichts Überraschendes. Bei einer Kapazität von 256 GB beträgt der Arbeitsspeicher 12 GB, bei den Kapazitäten 512 GB und 1 TB erhalten wir dann 16 GB.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Einstellungen Google Pixel 11 Pro XL, Test, HiLight Einstellungen Google Pixel 11 Pro XL, Test, App Mein Pixel Google Pixel 11 Pro XL, Test, Foto-Coach Google Pixel 11 Pro XL, Test, Geekbench
Farblich abgesetzte Punkte in den Einstellungen. Einstellungen der HiLight-Funktion. Benutzeroberfläche der App Mein Pixel. Praktischer Foto-Coach. Ergebnisse von Geekbench 7.

Das Google Pixel kann als ein Handy betrachtet werden, bei dem nach dem Vorbild von Apple Hardware hervorragend mit Software kombiniert wird, in diesem Fall konkret mit dem Betriebssystem Android. Google hat sein System leicht im Blick, das auf der getesteten Hardware absolut problemlos läuft. Das Wichtigste ist jedoch die langfristige Unterstützung für neue Systemversionen. Konkret verspricht Google die Unterstützung von 7 weiteren Android-Versionen. Daran sind auch die Sicherheitsupdates gebunden. Der KI-Assistent ist Gemini, aber Funktionen der Künstlichen Intelligenz finden wir über das gesamte System verstreut.

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Google Pixel 11 (TEST): Auf den ersten Blick ein alter Bekannter. Tensor G6, längerer Zoom und allgegenwärtige KI. Lohnt sich der Umstieg vom Zehner?

Positiv bewerte ich die App Mein Pixel, die wirklich praktische Tipps speziell für die Pixel 11-Serie sammelt. Das ist weitaus besser als ein gewöhnliches Handbuch als PDF. Die erwähnten Informationen lassen sich durch die visuelle Präsentation leicht aneignen. Das Pixel 11 Pro XL verfügt über eine sehr gute Konnektivität, vertreten durch Wi-Fi 6e und 7, Bluetooth 6.0, Dual-Band-GPS oder einen UWB-Chip für die Nahbereichslokalisierung.

Das System hat das Erscheinungsbild des Material Design. In den Einstellungen sind die einzelnen Punkte farblich abgesetzt, was ihre Erkennung erleichtert. Die Elemente weisen eine Transparenz auf, wobei der Hintergrund stark unscharf ist und somit die Lesbarkeit nicht gefährdet. Die Transparenz lässt sich jedoch über den Punkt "Unschärfeeffekte reduzieren" deaktivieren. Im System gibt es eine angenehme Haptik. Diese äußert sich durch ein kurzes Vibrieren, etwa beim Herunterziehen des Bedienfelds oder umgekehrt beim Hochziehen der App-Liste vom unteren Bildschirmrand.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, HiLight ausgeschaltet Google Pixel 11 Pro XL, Test, HiLight eingeschaltet
Der Unterschied, wenn die LED-Leuchte ausgeschaltet ist und wenn sie die Farbtöne der HiLight-Funktion anzeigt.

Eine Neuheit der Pixel 11 Pro-Serie ist die Lichtsignalisierung HiLight, die auf der Rückseite des Handys verfügbar ist. Der Ring befindet sich ganz rechts auf dem Kameramodul und ist so zentriert, dass hier kein Platz mehr für den früher vorhandenen Temperatursensor ist. Ich denke, es hätte sich sicherlich Platz für beides gefunden, daher betrachte ich das Fehlen des Thermometers als negativ. Aber zurück zu HiLight.

Dieses ist standardmäßig weiß und unveränderlich, jedoch beginnt sich der Ring bei aktiver Kommunikation mit dem Gemini-Assistenten oder beim Anruf eines Favoriten-Kontakts in verschiedenen Regenbogenfarben zu färben, wenn das Handy mit dem Display nach unten gedreht wird. Ich würde mir jedoch mehr Möglichkeiten und eine Nutzung auch mit Drittanbieter-Apps wünschen. Das Pixel 11 Pro XL hat so eine dezente Signalisierung, für die ich in der aktuellen Situation wohl nicht die Zielgruppe bin. Ich habe das Handy lieber mit dem Display nach oben gedreht und sehe beim Anrufen direkt den Namen des Kontakts auf dem Display.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Laden
Laden mit der magnetischen Lösung Pixelsnap. Quelle: Google.

Mit dem Akku steht das größte Pixel nicht schlecht da. Die Kapazität von 5.115 mAh ist fast identisch mit dem Vorjahresmodell. Die Ladeleistungen sind nicht enorm, es müssen 45 W über USB-C und 25 W über Qi2.2 genügen. Nach dem Vorbild der iPhones hat das Pixel einen Magneten in der Rückseite integriert, sodass es sich fest mit runden, kompatiblen Ladegeräten verbindet. Bei maximaler Geschwindigkeit lässt sich das Pixel 11 Pro XL in einer Stunde aufladen, was nicht schlecht ist. Dieser Riese ist aber ein ziemlicher Dauerläufer, denn die Ausdauer übertraf problemlos einen ganzen Tag. Ganze 2 Tage sind dann bei normaler Nutzung durchaus realistisch.

Minimale Änderungen bei der Kamera in Verbindung mit der neuen Funktion Magische Erfassung

Wenn Sie Erfahrungen mit der Kamera des Pixel 10 Pro XL haben, wird Sie der Nachfolger mit fast nichts überraschen. Die einzige Änderung hat das Teleobjektiv erfahren. Das ist aber natürlich kein Nachteil. Die Fotoausstattung des Pixel 11 Pro XL ist nah am Ideal. Alles beginnt mit der Hauptkamera mit einer Auflösung von 50 Megapixeln und einer Blende von f/1,68. Die zweite ist eine Weitwinkelkamera mit 48 Megapixeln Auflösung und ähnlicher Lichtstärke. Das verbesserte Teleobjektiv hat ebenfalls 48 Megapixel, einen größeren Sensor und einen 5-fachen optischen Zoom. Auch die Front-Selfie-Kamera ist mit einer Auflösung von 42 Megapixeln für hochwertige Fotos bereit. Videos nimmt das Pixel mit bis zu 4K-Auflösung bei 60 fps auf.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Tagesfoto Google Pixel 11 Pro XL, Test, Foto in der Stadt Google Pixel 11 Pro XL, Test, Foto Stadt
Tagesfotos meistert das Pixel 11 Pro XL perfekt. Anspruchsvollere Lichtverhältnisse bei falsch gewähltem Farbton können Sie bei der Bearbeitung leicht korrigieren.

Generell habe ich an den Kameras nichts auszusetzen. Die Hauptkamera macht schöne, lebendige Bilder voller Farben (die meist der Realität entsprechen), bei ausreichend Licht ohne unangenehmes Rauschen und unter Beibehaltung der Details im höchstmöglichen Maße. Unter schwierigeren Bedingungen in einer Waldumgebung mit vielen Kontrasten konnte das Pixel die Grastöne nicht genau erfassen, aber ein kurzer Moment im Editor reichte aus, und die Farben bekamen den richtigen Farbton. Man kann auch in der maximalen Auflösung von 50 Megapixeln fotografieren, für die allermeisten Aufnahmen ist das jedoch wahrscheinlich unnötig. Beim Vergleich der Bilddetails ist der Unterschied spürbar, allerdings ebenso beim Speicherbedarf der Fotos.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Weitwinkelfoto Google Pixel 11 Pro XL, Test, Weitwinkelfoto
Weitwinkelaufnahmen sind dem Pixel 11 Pro XL hervorragend gelungen. Die Farben stimmen und die Schärfe ist über die gesamte Fläche gegeben.

Weitwinkelfotos sind nicht weit von der Perfektion entfernt. Den Ergebnissen bei 0,5-facher Vergrößerung kann man nur zustimmen. Die Schärfe hält sich über die gesamte Bildfläche an einer akzeptablen Grenze, die Farben rutschen nicht in übersättigte Töne ab. Makroaufnahmen lassen sich gerade dank des großen Displays als Sucher genießen, allerdings muss die Fokusdistanz mit Vorsicht gewählt werden. Glücklicherweise ist dank des großen Displays sofort ersichtlich, ob der gewünschte Teil im Bild fokussiert ist.

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Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra (TEST): Ein immer noch unschlagbares Foldable, das sich aber scheut, eine grundlegende Neuerung zu bringen

Ich habe das Teleobjektiv liebgewonnen. Standardmäßig vergrößert es zwar maximal 5-fach in optischer Qualität, aber auch mit 10-facher Vergrößerung ist es keine Schande. Sie erhalten ein Bild mit einer bisher ungesehenen Schärfentiefe, und das vor allem in Situationen mit Objekten in unterschiedlichen Entfernungen. Ich schätze die schöne Erhaltung der Farben. Mit dem Schieberegler kann man bis zu einer 120-fachen Vergrößerung gelangen. Das empfehle ich für Momente, in denen Sie sich darüber amüsieren möchten, was die Künstliche Intelligenz im Bild neu zeichnen kann. Auch die Pixel mögen keine verpixelten Ergebnisse, also lässt die KI das Bild schärfen, was manchmal nicht ohne komische Ergebnisse abgeht.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Makro Google Pixel 11 Pro XL, Test, Makro
Makroaufnahmen mit unterschiedlicher Schärfentiefe. Man muss darauf achten, was im Bild fokussiert ist.

Am Pixel 11 Pro XL gefällt mir, dass es nicht nur beim gewöhnlichen, wenn auch hochwertigen Fotografieren bleibt. Es versucht, mit Neuheiten aufzuwarten, wie es vor Jahren etwa die Funktion "Füg mich hinzu" war, um zwei Bilder mit verschiedenen Personen im Bild aufzunehmen, die dann im Ergebnis zu einem zusammengefügt werden. Die neue Funktion ist nun die Magische Erfassung. Sie nehmen ein kurzes Video auf, aus dem das Pixel unverwackelte Bilder extrahiert. Deren Qualität ist wesentlich besser als ein Screenshot aus dem Video. Ich muss sagen, dass sich das ideal gerade bei der Übergabe von Geburtstagsgeschenken eignet, wie uns Google bei der ersten Nutzung der Funktion präsentiert.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Zoom Google Pixel 11 Pro XL, Test, maximaler Zoom
10-fache optische Vergrößerung und maximale 120-fache, bei der die KI half, den Mond nachzuzeichnen.

Beim Fotografieren bei wenig Licht verlässt sich das Pixel 11 Pro XL auf die optische Stabilisierung. Diese hilft bei einer mehrsekündigen Belichtung. Das Ergebnis ist auf einmal aufgehellt, kleine Lichtquellen sind kein Problem und verderben nicht die Gesamtkomposition. Ein ideales Ergebnis erzielen Sie sowohl bei nahen Objekten im Vordergrund als auch beim weiter entfernten Himmel.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Nachtfoto
 Ein mit dem Nachtmodus aufgenommenes Foto. Es arbeitet gut mit bereits vorhandenen Lichtquellen, auch die Wolken am Himmel sehen nicht schlecht aus.

Das Google Pixel 11 Pro XL passt genau zwischen die Konkurrenz von Samsung und Apple, auch preislich

Das Google Pixel 11 Pro XL ist mit dem Besten ausgestattet, was Google aktuell anbietet. Deshalb lässt es sich das auch entsprechend bezahlen. Der Preis der günstigsten Variante liegt bei 1.360 €. Wenn wir dieses Pixel als Konkurrenz zu anderen Flaggschiffen renommierter Marken betrachten, bringt uns der Preis nicht aus der Fassung. Wenn wir ausdrücklich Konkurrenz mit einer ähnlich langen Garantie für neue Software anführen wollen, bleibt nichts anderes übrig, als für eine Marke wie Samsung oder Apple einen Aufpreis zu zahlen. Deshalb werde ich sie detaillierter erwähnen und führe sie auch in der Tabelle unten auf.

Ansonsten aber halten beim reinen Parametervergleich mit Google viele Telefone mit, deren Preise nicht einmal 1.200 Euro überschreiten. Namentlich sind das das Oppo Find X9 Pro, Xiaomi 17 Ultra, Honor Magic8 Pro oder auch das wesentlich günstigere Xiaomi 17T Pro.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Konkurrenz, Samsung Galaxy S26 Ultra
Der Vorteil des riesigen Samsung ist das Vorhandensein eines Touchpens, der manchem bei der produktiven Arbeit helfen kann. Quelle: Samsung

Der immer noch höchste Vertreter der Galaxy S-Reihe ist das Samsung Galaxy S26 Ultra. Dieses ist dem Pixel bei der massiven Displaydiagonale ebenbürtig, die Sie beim südkoreanischen Smartphone jedoch auch dank des beiliegenden S Pen beherrschen können. Samsung bietet ebenfalls 7 Jahre Unterstützung für Betriebssystem-Updates. Sein ganzer Stolz sind natürlich die Kameras, die sich im Jahresvergleich nicht mehr allzu sehr verändern. Dennoch wird das Galaxy S26 Ultra zu Recht als großartiges Fotohandy angesehen. Ein ebenso langsames Tempo wie beim Pixel finden wir beim Akku, wo die Kapazität auf einem ähnlichen Niveau bleibt. Zumindest die maximale Ladeleistung ist gestiegen. Mehr im Test Samsung Galaxy S26 Ultra (TEST): Spielt Samsung auf Sicherheit oder vollendet es nur die Perfektion? Reicht das für die Spitze oder verliert das Ultra seine Einzigartigkeit?.

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iPhone Duo (PREVIEW): Das erste faltbare iPhone ist endlich da. Apple hat lange gewartet, jetzt will es zeigen, dass es Sinn gemacht hat

Apple hat im Jahr 2026 nur mit einem Upgrade seiner professionellen iPhone-Edition geprahlt, wobei es diese um das neue Foldable iPhone Duo ergänzt hat. Das beste aktuelle iPhone ist daher das iPhone 18 Pro Max. Auch hier ist der Hersteller des Telefons gleichzeitig der Hersteller des Betriebssystems, und das neue iPhone treibt die Zusammenarbeit dank der Integration des bisher leistungsstärksten 2nm-Chips A20 Pro auf die Spitze. Eine Stärke sind meist die Kameras, wo das iPhone mit einer variablen Blende glänzt. Bei den Abmessungen übertrifft es das Pixel noch, beim Akku sind die Handys fast gleichauf und es wird nur auf die Sparsamkeit des Systems ankommen. Mehr im Artikel Das iPhone 18 Pro erhält eine rekordverdächtig lange Akkulaufzeit, den 2nm-Chip A20 Pro, eine variable Blende und wird zudem leicht teurer.

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Konkurrenz, iPhone 18 Pro Max
Das völlig neue iPhone 18 Pro Max hat eine variable Blende und den Spitzenchip A20 Pro. Quelle: Apple
Parameter/Modell Google Pixel 11 Pro XL Samsung Galaxy S26 Ultra iPhone 18 Pro Max
Display Diagonale: 6,8" Diagonale: 6,9" Diagonale: 6,9"
Auflösung: 2.992 × 1.344 px, 482 ppi Auflösung: 3.120 × 1.440 px, 500 ppi Auflösung: 2.868 × 1.320 px, 460 ppi
Typ: OLED Typ: AMOLED Typ: OLED
Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz
Schutz: Gorilla Glass Victus 2 Schutz: Gorilla Armor 2 Schutz: Ceramic Shield 2
Rückkameras Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,7, OIS Hauptkamera: 200 Mpx, f/1,4, OIS Hauptkamera: 48 Mpx, f/1,48-4,0, OIS
Weitwinkel: 48 Mpx, f/1,7 Weitwinkel: 50 Mpx, f/1,9 Weitwinkel: 48 Mpx, f/2,2
Teleobjektiv: 48 Mpx, f/2,8, OIS Teleobjektiv: 50 Mpx, f/2,9, OIS Teleobjektiv: 48 Mpx, f/2,8, OIS

Teleobjektiv: 10 Mpx, f/2,4, OIS
Frontkamera 42 Mpx, f/2,2 12 Mpx, f/2,2 18 Mpx, f/1,9
Chipsatz Google Tensor G6 Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 Apple A20 Pro
GPU entfällt Adreno 840 Apple GPU
RAM 12 / 16 GB 12 / 16 GB 12 GB
Interner Speicher 256 / 512 GB / 1 TB 256 / 512 GB / 1 TB 256 / 512 GB / 1 / 2 TB
Betriebssystem Android 17 Android 17 iOS 27
Unterstützung von 5G-Netzen ✓ ✓ ✓
3,5mm Klinke ✕ ✕ ✕
Schutzart IP68 IP68 IP68
Akku 5.115 mAh 5.000 mAh 5.391 mAh
Schnellladen / kabelloses Laden: 45 W / 25 W Schnellladen / kabelloses Laden: 60 W / 25 W Schnellladen / kabelloses Laden: 40 W / 25 W
Abmessungen 162,7 × 76,5 × 8,5 mm 163,6 × 78,1 × 7,9 mm 163,4 × 78 × 8,8 mm
Gewicht 226 g 214 g 249 g
Verpackungsinhalt Telefon, USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch Telefon, USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch Telefon, USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch
Preis ab 1.360 € ab 1.428 € ab 1.520 €
Die Preise sind gültig ab dem 22. 9. 2025.

Eine grundlegende Verbesserung hat das Google Pixel 11 Pro XL nicht erfahren, zudem hat es ein Feature verloren

Google Pixel 11 Pro XL, Test, Bewertung

Google Pixel 11 Pro XL

Handys

Google ist ein starker Gegner im Bereich Software. Es ist der Schöpfer des Android-Systems und ein wesentlicher Akteur im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Dazu benötigt es auch geeignete Geräte, unter denen auch ein Smartphone nicht fehlen darf. Das maximal ausgestattete Pixel 11 Pro XL ist für die Präsentation des Systems und der KI-Fähigkeiten ideal. Sein Chip gehört nicht zu den besten Optionen für Gamer, die Konkurrenz erzielt bessere Benchmark-Ergebnisse. Für KI-Aufgaben, die in der Pixel-Version von Android 17 enthalten sind, ist es jedoch die richtige Wahl. Das Google Pixel 11 Pro XL wird auch Fotografen eine Freude bereiten. Zudem kann es mit Software-Raffinessen gerade auch in der Kamera-App punkten. All das bewältigen Sie zudem, ohne frühzeitig nach einem Ladegerät suchen zu müssen, was ich schätze. Schade ist nur das Weglassen des Thermometers, die neue HiLight-Funktion ist für mich kein adäquater Grund für den Umbau des rückseitigen Sensor-Setups.

Vorteile

  • Robuste Konstruktion mit typischer Erhebung
  • Das Display hat eine hohe Helligkeit und eine feine Darstellung
  • Sparsamere Google Tensor G6 Chip
  • Hervorragend funktionierendes Android 17 und langer OS-Support
  • Perfekte Fotos von allen Kameras
  • Schnelles Aufladen des Akkus und lange Ausdauer

Nachteile

  • Wir werden um das Thermometer beraubt
  • HiLight hätte mehr Einstellungen verdient
Ondřej Chabr

Ondřej Chabr

Ein Fan moderner Technologien und von Unternehmen, die die Welt verändern. Ich schreibe und lese gern über Technik. Außerdem liebe ich das Reisen mit meiner Familie – und schaue mit Vorliebe britische Sitcoms.

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Was wir zuvor über das Google Pixel 11 Pro XL geschrieben haben

• Autor: Ondřej Chabr

Die diesjährige Smartphone-Generation von Google bringt keine Revolution, dafür aber mehrere praktische Verbesserungen. An der Spitze der klassischen Modellreihe stehen das Google Pixel 11 Pro und das Google Pixel 11 Pro XL. Bei Konstruktion, Leistung und Kameras sind sich beide Modelle sehr ähnlich, die XL-Version bietet jedoch ein größeres Display und eine höhere Akkukapazität. Google hat zugleich die Kameras und das kabellose Laden verbessert und die HiLight-Lichtsignalisierung hinzugefügt. Was hat sich gegenüber den Pixel 10 Pro-Modellen alles geändert?

Google Pixel 11 Pro und 11 Pro XL, Einführung

Google Pixel 11 Pro und 11 Pro XL (PREVIEW) – INHALT

Die Google Pixel 11-Reihe umfasst drei klassische Modelle

Die neue Google Pixel 11-Reihe kommt in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt, wenn zahlreiche bedeutende Hersteller ihre Flaggschiffmodelle bereits im Handel haben. Google muss daher eine Ausstattung bieten, die nicht nur gegen die aktuelle Konkurrenz, sondern auch gegen angekündigte Neuheiten bestehen kann. Die klassische Reihe besteht aus drei Smartphones – dem Basismodell Pixel 11 sowie den besser ausgestatteten Modellen Pixel 11 Pro und Pixel 11 Pro XL. Zusätzlich hat Google separat noch das faltbare Pixel 11 Pro Fold vorgestellt.

Google Pixel 11 Pro, Canyon Google Pixel 11 Pro, Fog
Google Pixel 11 Pro in den Farben Canyon und Fog. Quelle: Google

Das Basismodell Google Pixel 11 rückt mit einem modernen Prozessor und drei rückseitigen Kameras näher an die besser ausgestatteten Varianten heran. Die Pro-Modelle behalten jedoch mehrere Vorteile. Sie bieten schärfere und hellere LTPO-OLED-Displays, ein fortschrittlicheres Kamerasystem, bei höheren Speicherkapazitäten mehr Arbeitsspeicher sowie die HiLight-Lichtsignalisierung. Das Pixel 11 Pro XL ergänzt dies um einen größeren Bildschirm, eine höhere Akkukapazität und schnelleres kabelgebundenes Laden.

Ungewöhnliche Farben treffen auf eine robuste Konstruktion

Die Konstruktion beider Modelle wirkt aufgrund der verwendeten Materialien sehr robust. Vorder- und Rückseite bestehen aus Gorilla Glass Victus 2 und werden von einem Aluminiumrahmen eingefasst, wobei das Display eine neue Oberflächenbehandlung erhalten hat, die im Vergleich zur vorherigen Generation mehr als doppelt so kratzfest sein soll. Der Kamerabuckel ragt weiterhin leicht über die Rückseite hinaus, Google hat seine Dicke jedoch reduziert. Auch die Schutzart IP68 ist vorhanden und erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Staub und Wasser. Das Smartphone ist jedoch nicht vollständig wasserdicht und die Widerstandsfähigkeit kann mit der Zeit nachlassen.

Google Pixel 11 Pro, Obsidian Google Pixel 11 Pro, Olive
Google Pixel 11 Pro in den Farben Obsidian und Olive. Quelle: Google

Die neuen Modelle sind in vier Farbtönen erhältlich – Schwarz als Obsidian, Rosa als Canyon, Blaugrün als Fog und Dunkelgrün als Olive. Es handelt sich um recht ungewöhnliche Farben, die nicht jedem gefallen müssen. Auch der polierte Aluminiumrahmen ist farblich darauf abgestimmt. Nur die schwarze Variante Obsidian verwendet eine matte Oberflächenbehandlung. Auf der rechten Seite befinden sich die Lautstärketasten und die Ein-/Aus-Taste.

Google Pixel 11 Pro, Dicke
Der Kamerabuckel ragt nur leicht über die Oberfläche der Rückseite hinaus. Quelle: Google

Auf der Rückseite der Pixel 11 Pro-Modelle befindet sich im Bereich der Blitz-LED außerdem die HiLight-Lichtsignalisierung. Mit farbigem Licht und verschiedenen Mustern weist sie beispielsweise auf einen eingehenden Anruf eines ausgewählten Kontakts oder auf die einzelnen Phasen der Kommunikation mit dem Gemini-Assistenten hin. Die Funktion ist vor allem für Situationen gedacht, in denen das Smartphone mit dem Display nach unten liegt. Google plant zugleich, ihre Möglichkeiten schrittweise zu erweitern.

Pixel 11 Pro und 11 Pro XL bieten zwei Größen des hellen OLED-Displays

Google bezeichnet die Displays der Pixel 11 Pro-Modelle als Super Actua. Das kleinere Modell verfügt über ein 6,3"-Panel, während das Pixel 11 Pro XL eine Diagonale von 6,8" bietet. Auflösung und Bildwiederholfrequenz ändern sich gegenüber der vorherigen Generation nicht wesentlich, die maximale Helligkeit ist jedoch auf bis zu 3.600 Nits gestiegen. Dies ist ein Spitzenwert, der nur auf einem kleinen Bereich des Bildschirms erreicht werden kann, sollte aber vor allem bei der Nutzung des Smartphones im Freien helfen.

Google Pixel 11 Pro, Widerstandsfähigkeit des Displays
Für zusätzliche Widerstandsfähigkeit sorgt Gorilla Glass Victus 2 mit einer neuen Oberflächenbehandlung des Displays. Quelle: Google

In beiden Fällen handelt es sich um LTPO-OLED-Panels mit HDR-Unterstützung und einer adaptiven Bildwiederholfrequenz von 1 bis 120 Hz. In der kreisförmigen Aussparung befindet sich eine 42-Mpx-Selfie-Kamera mit Autofokus, die auch zum Entsperren des Smartphones per Gesichtserkennung dient.

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Tensor G6 bringt mehr Leistung und eine schnellere KI-Verarbeitung

Für die Leistung der gesamten Pixel-11-Reihe sorgt der neue Google Tensor G6-Prozessor, ergänzt durch den Sicherheits-Coprozessor Titan M3. Google gibt im Vergleich zum Tensor G5 ein um 25 % schnelleres Surfen im Web und einen um 15 % zügigeren Start von Apps an. Ein deutlicherer Fortschritt soll bei der Arbeit mit künstlicher Intelligenz erfolgen: Direkt auf dem Smartphone verarbeitete Aufgaben sollen bis zu 3,5× schneller und zugleich energieeffizienter sein.

Pixel 11 Pro und 11 Pro XL starten mit 256 GB Speicher und 12 GB RAM. Die Varianten mit 512 GB und 1 TB Speicher bieten bereits 16 GB Arbeitsspeicher. Bei den höheren Kapazitäten verwendet Google die Zoned-UFS-Technologie, die die Arbeit mit Daten beschleunigen soll.

Die Smartphones werden mit dem Betriebssystem Android 17 ausgeliefert und Google verspricht sieben Jahre lang Systemupdates, Sicherheitskorrekturen und neue Pixel-Drop-Funktionen. Zur Benutzeroberfläche gehören Gemini Intelligence und die Funktion Rambler, die bei unterstützten Sprachen bei der Umwandlung von Sprache in Text Füllwörter entfernen, die Zeichensetzung anpassen und den resultierenden Text glätten kann. Deutsch gehört zu den aktuell von Rambler unterstützten Sprachen. Quick Share ermöglicht außerdem den Austausch von Dateien mit kompatiblen Geräten, die AirDrop verwenden.

Google Pixel 11 Pro, Gemini Intelligence
Gemini Intelligence verknüpft KI-Funktionen mit Apps und dem System des Smartphones. Die Verfügbarkeit einzelner Möglichkeiten kann je nach Sprache und Region variieren. Quelle: Google

Die Akkukapazitäten sind gesunken, das kabellose Laden ist dagegen schneller geworden

Die Akkukapazitäten sind gegenüber der vorherigen Generation leicht gesunken. Das Pixel 11 Pro bietet 4.850 mAh, während das größere Pixel 11 Pro XL einen 5.115-mAh-Akku erhalten hat. Das kleinere Modell unterstützt das Laden mit einem 30-W-Adapter, die XL-Version kann einen 45-W-Adapter nutzen. Google gibt eine Aufladung auf etwa 55 beziehungsweise 75 % innerhalb von 30 Minuten an.

Google Pixel 11 Pro, Pixelsnap-Laden
Beide Modelle unterstützen magnetisches kabelloses Pixelsnap-Laden mit einer Leistung von bis zu 25 W. Quelle: Google

Beide Smartphones unterstützen magnetisches kabelloses Pixelsnap-Laden nach dem Qi2.2-Standard mit einer Leistung von bis zu 25 W. Gerade beim kleineren Pixel 11 Pro ist dies gegenüber der vorherigen Generation eine Steigerung von 15 auf 25 W. Die Leistungen beim kabelgebundenen Laden bleiben im Vergleich zu einigen Konkurrenz-Smartphones eher konservativ.

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Neue Sensoren versprechen schnellere Nachtaufnahmen und bis zu 120-fachen Zoom

Der Kamerabuckel auf der Rückseite verbirgt auf den ersten Blick eine ähnliche Ausstattung wie die vorherige Generation. Auflösung und Lichtstärke haben sich nicht wesentlich verändert, Google setzt jedoch einen neuen Hauptsensor und ein überarbeitetes Teleobjektiv ein. Die Hauptkamera bietet 50 Mpx, die Ultraweitwinkelkamera 48 Mpx und das 48-Mpx-Teleobjektiv ermöglicht eine 5-fache optische Vergrößerung. Die Hauptkamera und das Teleobjektiv unterstützen eine optische Bildstabilisierung.

Das Teleobjektiv verwendet einen größeren Sensor mit einer um 30 % höheren Lichtempfindlichkeit. Die Smartphones bieten Bildqualität auf optischem Niveau bei 10-facher Vergrößerung und mithilfe von Rechenmodellen außerdem bis zu 120-fachen Pro Zoom. Der neue Bildprozessor soll zugleich das Aufnehmen von Fotos im Night-Sight-Modus um bis zu 4,5× beschleunigen.

Die Funktion Magic Capture zeichnet mit einem einzigen Tastendruck ein Video auf und wählt gleichzeitig aus ungefähr 400 Aufnahmen gelungene 12-Mpx-Fotos aus. Sie kann diese automatisch zuschneiden, nachschärfen und für das Teilen vorbereiten. Videos lassen sich mithilfe der Funktion Video Boost mit bis zu 8K bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen, auch der neue Modus Pro Stable Video ist vorhanden.

Google Pixel 11 Pro, Kamerabuckel
Der Kamerabuckel wurde leicht im Design überarbeitet, die wichtigeren Änderungen fanden jedoch im Inneren der Kameras statt. Quelle: Google

Preis und Verfügbarkeit der Google Pixel 11 Pro-Smartphones

Die Google Pixel 11 Pro-Smartphones gehören bei Ausstattung und Preis zur Spitzenklasse. Das kleinere Modell in der Variante 12 / 256 GB startet bei 1.199 €, das größere Pixel 11 Pro XL mit derselben Kapazität kostet ab 1.389 €. Damit konkurrieren die Neuheiten beispielsweise mit der Samsung Galaxy S26-Reihe oder dem iPhone 17 Pro. Die Vorbestellungen laufen seit dem 12. August, der Verkauf beginnt am 20. August 2026.

Parameter/Modell Google Pixel 11 Pro / 11 Pro XL Google Pixel 10 Pro / 10 Pro XL
Display Diagonale: 6,3" / 6,8" Diagonale: 6,3" / 6,8"
Auflösung: 2 856 × 1 280 px, 495 ppi
2 992 × 1 344 px, 486 ppi
Auflösung: 2 856 × 1 280 px, 495 ppi
2 992 × 1 344 px, 486 ppi
Typ: LTPO OLED Typ: LTPO OLED
Bildwiederholfrequenz: 1–120 Hz Bildwiederholfrequenz: 1–120 Hz
Schutz: Gorilla Glass Victus 2 mit kratzfester Oberflächenbehandlung Schutz: Gorilla Glass Victus 2
Rückkameras Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,68, OIS Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,68, OIS
Ultraweitwinkel: 48 Mpx, f/1,7 Ultraweitwinkel: 48 Mpx, f/1,7
Teleobjektiv: 48 Mpx, f/2,8, OIS, 5× optischer Zoom Teleobjektiv: 48 Mpx, f/2,8, OIS, 5× optischer Zoom
Frontkamera 42 Mpx, f/2,2, Autofokus 42 Mpx, f/2,2, Autofokus
Chipsatz Google Tensor G6, Titan M3 Google Tensor G5, Titan M2
RAM 12 GB (256 GB) / 16 GB (512 GB und 1 TB) 16 GB
Interner Speicher 256 / 512 GB / 1 TB Pro: 128 / 256 / 512 GB / 1 TB
Pro XL: 256 / 512 GB / 1 TB
Betriebssystem Android 17 Android 16 bei Markteinführung, aktualisierbar auf Android 17
Unterstützung für 5G-Netze ✓ ✓
Schutzart IP68 IP68
Akku 4 850 mAh / 5 115 mAh 4 870 mAh / 5 200 mAh
Laden per Adapter / kabelloses Laden: 30 W / 25 W
45 W / 25 W
Laden per Adapter / kabelloses Laden: 30 W / 15 W
45 W / 25 W
Abmessungen 152,7 × 71,9 × 8,4 mm
162,7 × 76,5 × 8,5 mm
152,8 × 72 × 8,5 mm
162,8 × 76,6 × 8,5 mm
Gewicht 204 / 226 g 207 / 232 g
Lieferumfang USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte
Preis ab 1.199 € / 1.389 €* ab 799 € / 999 €*
*Die Preise gelten zum 12.08.2026.

Google Pixel 11 Pro und 11 Pro XL ändern das bewährte Rezept nicht grundlegend, die einzelnen Verbesserungen können sich in der Praxis jedoch bemerkbar machen. Die Displays sind heller und kratzfester, beide Modelle unterstützen nun kabelloses Laden mit 25 W und die Kameras versprechen einen schnelleren Nachtmodus sowie eine bessere Vergrößerungsqualität. Eine interessante Ergänzung ist zudem die HiLight-Signalisierung. Das kleinere Pixel 11 Pro bietet dabei dieselbe Leistung und praktisch identische Kameras wie das größere XL, sodass die wichtigsten Unterschiede in der Displaygröße, der Akkukapazität und der Geschwindigkeit des kabelgebundenen Ladens liegen. Wie deutlich die Fortschritte bei Leistung, Akkulaufzeit und Fotoqualität ausfallen, wird erst ein ausführlicher Test zeigen.

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