Das neue Infinix Note 60 Pro beeindruckt vom ersten Moment an mit seiner Premium-Ausstrahlung. Die Verpackung sieht aus wie die eines mindestens viermal so teuren Flaggschiff-Modells. Das ist jedoch bei weitem nicht alles, was es zu bieten hat – das würde dem Gerät nicht gerecht werden. Seine technischen Daten sind keineswegs schlecht, und es verfügt über einige originelle oder vielmehr unkonventionelle Elemente. Am meisten fällt wohl das Pixel-Display auf der Rückseite neben der Kamera auf. Wozu dient das? Darauf gibt es keine kurze Antwort.
Die italienische Marke Pininfarina ist wohl vor allem Fans von Luxus- und Sportwagen ein Begriff. Dieses legendäre Designstudio aus Turin war an der Entwicklung der gesamten Serie beteiligt, also auch an den Modellen Infinix Note 60 und Infinix Note 60 Ultra. Vielleicht erinnern Sie sich im Zusammenhang mit Ferrari an ihre Arbeit – und damit liegen Sie richtig. Das Note 60 Pro verbindet diese beiden Welten auf subtile Weise – allerdings wirklich sehr subtil.
Beim Einschalten des Telefons erscheint das Pininfarina-Logo und es ertönt der kraftvolle Sound eines Sportwagenmotors. Zudem ist die Verpackung, in der Sie das Modell erhalten, ausgesprochen hochwertig gestaltet. Abgesehen davon, dass darin das Smartphone selbst wie der Heilige Gral versteckt ist, wurden Farben und Oberflächen verwendet, die den Eindruck erwecken, Sie hätten gerade etwa zwei Monatsgehälter für ein Handy ausgegeben. Das ist zwar nicht der Fall, aber es wirkt so. Das Note 60 Pro täuscht hier zwar durch sein Äußeres, aber andererseits schneidet es auch in Sachen Ausstattung und technische Daten nicht schlecht ab. Wie sieht es also tatsächlich aus?
Wenn man das Smartphone in die Hand nimmt, wird sofort klar, dass das Studio Pininfarina nicht einfach irgendetwas mit seinem Namen versehen würde. Das Smartphone wirkt modern, ist trotz seines 6,8-Zoll-Metallgehäuses leicht (201 g) und sehr schlank (7,45 mm). Das Gehäuse besteht aus einer mit Zirkonsand gestrahlten Aluminiumlegierung, um es widerstandsfähiger gegen Kratzer und Abrieb zu machen. Die Schutzklasse nach IP64 ist jedoch nicht gerade die höchste, sodass man in dieser Hinsicht keinen Premium-Charakter spürt. Es handelt sich um vollständigen Schutz vor Staub und Spritzwasser für eine Dauer von 10 Minuten.
Was das Design angeht, kann ich mir schließlich noch eine Bemerkung nicht verkneifen – in den Formen des hinteren Teils und dem pixeligen Display lässt sich die Inspiration durch die Konkurrenz erkennen. Dass mir die Ähnlichkeit mit den Gaming-Handys Asus ROG Phone nur so vorkommt, wird mich wohl kaum jemand überzeugen können.
Übrigens haben die Designer offenbar insgesamt auf Originalität gesetzt, wie beispielsweise die sogenannte „One-Tap“-Taste auf der linken Seite zeigt, der man verschiedene Funktionen zuweisen kann. Noch origineller ist jedoch der Bereich auf der rechten Seite, der Sensoren enthält, die denen einer Smartwatch ähneln.
Sie legen Ihren Finger auf und nach einer 30-sekündigen Messung teilt Ihnen das Smartphone in der App „My Health“ mit, wie es um Ihre Gesundheit steht. Es überwacht die Herzfrequenz, deren Variabilität, die Sauerstoffsättigung des Blutes und den Stresspegel. Anschließend präsentiert Ihnen die KI eine Zusammenfassung der Ergebnisse und Empfehlungen, was sehr praktisch ist. Allerdings ist alles auf Englisch.
Wenn doch nur der KI-Assistent Folax genauso geschickt wäre – er soll offenbar so etwas wie Bixby von Samsung sein, aber leider kann Folax nicht per Sprache mit Ihnen kommunizieren. Mit dem Sprachbefehl „Hi Folax“ rufen Sie seine Benutzeroberfläche auf und kommunizieren dann per Text. Zwar in verschiedenen europäischen Sprachen, aber eben textbasiert. Damit kann er bei weitem nicht mit der Konkurrenz mithalten.
Auf der Rückseite befindet sich eine große Benachrichtigungs-LED, bei der Sie sowohl die Farbe als auch das Leuchtmuster einstellen können, mit dem das Gerät auf neue Ereignisse hinweist. Außerdem gibt es das bereits erwähnte, ebenfalls einstellbare Pixel-Display, das über verschiedene wichtige Informationen informieren kann, sowie eine Kamera-Objektivinsel mit fast scharfen Kanten.
Das Display kann insbesondere während des Ladevorgangs den Ladezustand in Prozent anzeigen, den Countdown eines 15-Minuten-Timers anzeigen, die genaue Uhrzeit anzeigen oder Sie können hier Spiele spielen. Was die Spiele angeht, klingt das allerdings besser, als es in Wirklichkeit ist. Es gibt nur zwei, und warum sollte man einfache Pixel-„Jump’n’Run“-Spiele spielen, wenn man das Handy einfach mit dem Display nach vorne drehen kann und dann etwas weitaus Moderneres und Ausgefeilteres spielen kann?
Das Pixel-Display kann also für verschiedene Arten von Benachrichtigungen nützlich sein, doch einige seiner Funktionen dienen eher dazu, Freunde zu beeindrucken, als dass sie einen praktischen Nutzen haben. Ganz zu schweigen davon, dass das Smartphone für die Nutzung meist mit der Rückseite nach oben liegen muss, was dem Hauptdisplay nicht immer zuträglich ist.
Das Infinix Note 60 Pro ist mit einem Snapdragon 7s Gen 4-Prozessor als Hauptantrieb ausgestattet. Es handelt sich um ein Gerät der oberen Mittelklasse, und obwohl ich normalerweise solche Kommentare nicht abgebe, finde ich es gut, dass der Hersteller bei diesem Endpreis des Smartphones einen so leistungsstarken SoC verbaut hat. Der Besitzer kann sich auf einen flüssigen Betrieb des neuesten Android 16 freuen und dank der 12 GB RAM auch auf reibungsloses Multitasking und Gaming.
Die Speicherkapazität sorgt nicht gerade für Begeisterung, sie ist eher durchschnittlich. Das Note 60 Pro wird nämlich nur in einer einzigen Version angeboten. 12 GB RAM sind eine ordentliche Kapazität, aber 256 GB Speicherplatz sind mittlerweile relativ wenig. Videos können Sie hier maximal in einer Auflösung von 4K bei 30 fps aufnehmen, und wenn Sie grafisch anspruchsvolle Spiele mögen, werden die Gigabyte nur so dahinschmelzen.
Dazu noch ein paar Urlaubsfotos, und schon ist der Speicher voll. Verstehen Sie mich nicht falsch: 256 GB sind nicht gerade wenig, aber für heutige Verhältnisse wird es langsam knapp. Aufgrund der derzeit hohen Preise für Speicherchips wird sich daran jedoch so schnell nichts ändern, und eine Erhöhung der Kapazitäten wird eher in Jahren als in Monaten erfolgen.
Die Kamera-App bietet eine Vielzahl verschiedener Modi, und nicht, dass ich ein Fan von Tutorials wäre, aber zum Beispiel der Modus mit dem Namen „Die Straße einfangen“ hätte eine Erklärung verdient. Es gibt einen Nachtmodus, Makrofotografie, einen Vlog-Modus für kurze Videoclips, einen Modus zum einfachen Austauschen des Himmels und sogar einen Profi-Modus. Der Hersteller hat sich also um ein Modell bemüht, dessen Stärke in der Aufnahme und Bearbeitung von Fotos liegt, was bei jüngeren Nutzern besonders beliebt ist.
Die Gesamtqualität der Aufnahmen ist gut, und mit der Kamera Infinix Note 60 Pro kann man viel Spaß haben. Andererseits mangelt es ihr oft an Schärfe, sowohl tagsüber als auch nachts. Die Bilder machen auf den ersten Blick einen guten Eindruck, aber bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass vor allem im Automatikmodus unscharfe Bereiche zu sehen sind, die eigentlich scharf sein sollten.
Es stimmt, dass ich vielleicht ein bisschen streng bin. Wenn man den Preis berücksichtigt, ist die Kamera großartig und wird sicherlich viele angehende Influencer oder auch Fans der Nachthimmelfotografie begeistern. Das gelingt ihr recht gut, auch wenn sie ein kleines Problem mit Gegenlicht hat.
Ich möchte noch kurz auf den erwähnten Modus „Straße festhalten“ zurückkommen. Der Hersteller könnte der Qualität der Übersetzung mehr Aufmerksamkeit widmen. Der Name klingt nämlich geradezu lächerlich und entspricht einem Qualitätsniveau, bei dem der Übersetzer „onion rings“ mit „Zwiebeln läuten“ übersetzt... Letztendlich handelte es sich nur um einen stilisierten Filter, und ich habe die Straße bei nichts „festgehalten“.
Der Akku und die Laufzeit gehören zu den Stärken des Note 60 Pro. Im Lieferumfang sind nicht nur ein klassisches Ladegerät, sondern auch ein kabelloses Ladegerät enthalten, sodass Sie wählen können, welche Lademethode und -geschwindigkeit Ihnen am besten zusagt. Sogar die Möglichkeit des Reverse-Wireless-Charging fehlt nicht, sodass der Akku mit seiner beeindruckenden Kapazität von 6.000 mAh seine Energie beispielsweise an leere Kopfhörer weitergeben kann – was in einer Notsituation ohne die Möglichkeit des herkömmlichen Ladens äußerst praktisch ist.
Die Ladegeschwindigkeit ist überdurchschnittlich hoch, und schon nach einer Dreiviertelstunde sollte der Akku voll aufgeladen sein. Das Handy hält dann mindestens einen Tag durch, und wenn Sie es etwas schonen, kommen Sie sogar auf zwei Tage, was auf dem Markt für Mobiltelefone zunehmend zum Standard wird.
Was den Klang angeht, schneidet das Note 60 Pro gut ab, ist aber nicht herausragend. Es bietet einen intelligenten Klang, der DTS unterstützt, und der Hersteller erwähnt auch die Klangoptimierung durch JBL. Es gibt zudem einen 5-Band-Equalizer, doch selbst damit ist der Klang für den Feinschmecker zu flach, vor allem, wenn man von einem Smartphone mehr erwartet als nur normales Musikhören. Für den anspruchslosen Nutzer dürfte das Ergebnis wahrscheinlich ausreichend sein. Sowohl in den Bässen als auch in den Höhen sind Schwächen zu hören, und auch die maximale Lautstärke ist nicht gerade umwerfend. Wären wir in der Schule, würde ich dem Note 60 Pro in Sachen Klang eine 3 geben.
Interessanterweise befinden sich im Lieferumfang auch kleine kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer, was erfreulich ist. Was die Klangqualität angeht, werden sie Sie jedoch nicht in andere Sphären entführen – der Klang ähnelt dem der Lautsprecher des Telefons selbst. Schade, aber dennoch ist es ein netter Bonus in einer Zeit, in der die meisten Hersteller nicht einmal mehr ein einfaches Ladegerät beilegen. Nicht zu vergessen: Im Lieferumfang ist auch eine transparente Schutzhülle enthalten, die magnetisches kabelloses Laden unterstützt. Luxus.
In dieser Preisklasse können Sie auch das Modell Motorola Edge 70 Fusion in Betracht ziehen, das sehr ähnliche technische Daten aufweist und sogar fast denselben Prozessor hat – nur eine Generation älter, nämlich den Snapdragon 7s Gen 3. Es verfügt über einen leistungsstärkeren Akku mit einer Kapazität von 7.000 mAh und die höchste Schutzklasse gemäß IP69. Im Vergleich zum Infinix Note 60 Pro punktet es also vor allem durch seine höhere Wasserfestigkeit. Interessant ist, dass die Farbauswahl hier fast identisch ist, nur bietet Motorola ein ungewöhnliches sattes Grün an.
Eine interessante Option ist auch das Google Pixel 9a, das zwar aus dem Jahr 2025 stammt und bereits einen Nachfolger hat – das Pixel 10a hat, das ich Ihnen in meinem Test vorgestellt habe, aber es handelt sich um ein Modell einer renommierten Marke. Wenn Ihnen Infinix also nichts sagt, greifen Sie vielleicht gerade zu dem kleineren Pixel (6,3“), das allerdings etwas teurer ist, und achten Sie darauf, nicht die Version mit der bescheidenen Speicherkapazität von 128 GB zu kaufen. Das Pixel 9a ist gemäß der Norm IP68 widerstandsfähiger, verfügt jedoch über eine geringere Akkukapazität (5.100 mAh). Sein Prozessor ist auf KI und den Betrieb des lokal integrierten Modells Gemini ausgerichtet; wenn Sie sich also für künstliche Intelligenz interessieren, könnte das Pixel die bessere Wahl sein. Infinix hat ein eigenes Modell, aber wie ich bereits erwähnt habe, kommuniziert es nur per Text, und wenn Sie eine Lösung von Google wünschen, müssen Sie die Gemini-App zusätzlich installieren.
Eine weitere interessante Option in dieser Preisklasse ist das Samsung Galaxy A56. Es ist ungefähr genauso groß wie das Infinix Note 60 Pro, bietet Ihnen jedoch die Wahl zwischen zwei Speicherkapazitäten – 128 GB und 256 GB. Eine 512-GB-Version ist leider nicht erhältlich, und Sie erhalten weniger RAM (8 GB). Andererseits ist Samsung seit Langem Marktführer bei Android-Smartphones, und das Galaxy A56 ist gemäß IP67-Standard widerstandsfähig. In dieser Hinsicht hat es also die Nase vorn, auch wenn es nicht die höchste Widerstandsfähigkeit aufweist, mit der das Motorola Edge 70 Fusion punkten kann. Das A56 ist auch in Rosa erhältlich, was für manche ein wichtiger Entscheidungsfaktor sein kann.
Infinix Note 60 Pro
HandysAls typischen Nutzer des Modells Infinix Note 60 Pro sehe ich entweder einen Technikbegeisterten, der sich gerne von der Masse abhebt und erklärt, inwiefern sein Smartphone besser und anders ist, oder einen Teenager, der seine Gleichaltrigen mit dem Design aus dem Hause Pininfarina und dem sekundären Pixel-Display beeindrucken wird. Insgesamt bietet das Gerät eine gute Ausstattung, ordentliche technische Daten und eine gute Kamera. Auch das Schnellladen ist kein zu vernachlässigender Vorteil, und zwei Ladegeräte, darunter ein kabelloses, im Lieferumfang? Das ist schon super. Andererseits wird die nicht besonders beeindruckende Klangqualität nicht jeden begeistern, und die Wasserfestigkeit ist nicht die beste. Weitere Nachteile habe ich jedoch nicht gefunden, daher bewerte ich das Note 60 Pro sehr positiv.
Vorteile
Nachteile

Peter Vnuk
Technologien sind für mich sowohl Beruf als auch Hobby – am meisten beschäftige ich mich mit Smartphones, Notebooks, Audiotechnik, künstlicher Intelligenz und allem, was hi-tech ist. Ich rezensiere gerne Neuheiten, verfolge futuristische Trends und versuche, die zukünftige Entwicklung von Technologien abzuschätzen. Science-Fiction und Visionen zukünftiger Welten faszinieren mich – sie sind oft auch eine Inspiration für reale technologische Fortschritte. Beruflich beschäftige ich mich zudem mit Videospielen und der Gaming-Branche. Und wenn ich mal nicht arbeite, entspanne ich gerne bei einem guten Spiel, einem qualitativ hochwertigen Bier oder beim Erstellen von Tech-Memes auf Facebook.
Das Infinix Note 60 Pro ist ein großartiges und originelles Smartphone. Es wird sicherlich vor allem die jüngere Generation ansprechen, die das Pixel-Display auf der Rückseite und die Vlogging-Funktionen der Kamera zu schätzen wissen wird. Aber auch für ältere Nutzer ist es gut geeignet, die das schlanke, leichte Gehäuse, die umfangreiche Ausstattung einschließlich des kabellosen Ladegeräts, die Überwachung von Gesundheitswerten, das Schnellladen und die 12 GB RAM für den gleichzeitigen Betrieb vieler Apps zu schätzen wissen. Einschränkungen gibt es bei der Wasserfestigkeit, und auch klanglich ist es nichts für Feinschmecker. Das ändert jedoch nichts daran, dass es ein perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet – und an Ausstattung mangelt es diesem Gerät wirklich nicht.
• Autor: Jan Vavřík
Die Marke Infinix bringt mit dem Note 60 und dem Note 60 Pro zwei Modelle auf den Markt, die auf den ersten Blick wie fast identische Zwillinge wirken. Sie verfügen über ein großes AMOLED-Display, ein modernes Design und eine ähnliche Bauweise, doch die Unterschiede werden deutlich, sobald man sich die Leistung, den Speicher und den Energieverbrauch ansieht. Während das Basismodell auf Ausgewogenheit und maximale Akkulaufzeit setzt, bietet die Pro-Version mehr Leistung und schnelleres Laden.
Das neue Infinix Note 60 setzt auf eine Kombination aus den üblicherweise erwarteten Merkmalen: ein großes Display, ein ansprechendes Design und einen Akku mit höherer Kapazität. Es sticht nicht durch einen bestimmten Parameter hervor, sondern versucht vielmehr, als ausgewogenes Gesamtpaket für den täglichen Gebrauch zu überzeugen. Es richtet sich an Nutzer, die keine Extreme suchen, sondern ein Smartphone wollen, das die Grundlagen ohne nennenswerte Schwächen bewältigt. In der Praxis bedeutet dies eher das Streben nach Vielseitigkeit als nach einer besonderen Überraschung.
Das Gehäuse des Note 60 verfügt über die genauen Abmessungen von 162,37 × 77,17 × 7,45 mm und ein Gewicht von 195 g, wodurch es relativ schlank und gut ausbalanciert wirkt. Die abgerundeten Kanten des Displays tragen dazu bei, das Design optisch schlanker wirken zu lassen, während die Rückseite mit ihrer glänzenden Oberfläche und dem markanten Kameramodul dem Gerät ein insgesamt ansprechendes Aussehen verleiht.
Die verwendeten Materialien entsprechen der Mittelklasse, wichtiger ist jedoch die Kombination des Gorilla Glass 7i Schutzglases und der Schutzklasse IP64, die die Widerstandsfähigkeit gegen Staub und Spritzwasser erhöht. Auf der rechten Seite befinden sich der Ein-/Aus-Schalter und die Lautstärkeregler, während die linke Seite vor allem für den SIM-Kartensteckplatz vorgesehen ist. Genau wie das Pro-Modell verfügt auch das Basis-Modell Note 60 über eine spezielle One-Tap-Taste zur Einrichtung von Tastenkombinationen, beispielsweise für den KI-Assistenten. Konstruktiv handelt es sich also um eine klassische, aber, wie ich zu sagen wage, funktionale Lösung.
Auf der Vorderseite des Infinix Note 60 befindet sich ein 6,78 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 1.208 × 2.644 Pixel und einer Pixeldichte von 429 PPI. Das Display unterstützt eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz, sodass die Bedienung des Systems und der Apps ausreichend flüssig sein dürfte. Der Hersteller gibt eine maximale Helligkeit von bis zu 4.500 Nits an.
Für die Leistung sorgt der MediaTek Dimensity 7400 mit einer Taktfrequenz von bis zu 2,6 GHz, ergänzt durch 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz. In dieser Konfiguration bewältigt das Smartphone alltägliche Apps, Multitasking und weniger anspruchsvolle Spiele.
Eine Stärke des Modells ist der Akku mit einer Kapazität von 6.150 mAh. Das Laden erfolgt mit einer Leistung von 45 W, wobei auch 30 W kabelloses Laden und 10 W Reverse-Laden nicht fehlen. Gerade die Kombination aus großer Kapazität und kabellosem Laden macht das Note 60 zu einer interessanten Wahl für Nutzer, denen die Akkulaufzeit wichtig ist.
Die Rückkamera besteht aus einem 50-MP-Hauptsensor (f/1,59) mit optischer Bildstabilisierung (OIS), ergänzt durch ein 8-MP-Ultraweitwinkelobjektiv (f/2,2). Die Frontkamera verfügt über 13 MP (f/2,2). Das Smartphone unterstützt 4K-Videoaufnahmen mit 30 fps und bietet Funktionen wie Autofokus, Nachtmodus oder KI-Fotobearbeitung. Insgesamt handelt es sich um eine Ausstattung, die dem Standard der Mittelklasse entspricht, ohne nennenswerte Neuerungen.
Das Infinix Note 60 läuft unter Android 16 mit der Benutzeroberfläche XOS und bietet umfassende Konnektivität, einschließlich 5G, NFC, WLAN und Bluetooth 5.4. Auch ein Fingerabdruckleser im Display sowie KI-Funktionen, darunter ein Assistent und Tools für die Bearbeitung von Texten und Fotos, sind vorhanden.
Das Infinix Note 60 Pro knüpft nahtlos an das Basismodell an, ist jedoch etwas ambitionierter ausgerichtet. Während Design und Display praktisch unverändert bleiben, finden die wichtigsten Änderungen im Inneren des Geräts statt. Diese Version richtet sich an Nutzer, die sich höhere Leistung, mehr Speicherplatz und schnelleres Laden wünschen.
Vom Design her ähnelt das Infinix Note 60 Pro stark der Basisversion, doch auch hier finden sich einige Details, die Beachtung verdienen. Die genauen Abmessungen betragen 162,37 × 77,17 × 7,45 mm, das Gewicht steigt auf 201,7 g – ein Kompromiss für die leistungsstärkere Hardware und die umfassende Ausstattung. In der Hand wirkt das Smartphone daher etwas robuster, behält aber dennoch ein relativ schlankes Profil bei.
Die Rückseite mit glänzender Oberfläche und markantem Kameramodul bewahrt die optische Identität der gesamten Serie. Abgerundet wird das Design durch Gorilla Glass 7i und die Schutzklasse IP64.
Auf der Rückseite des Infinix Note 60 Pro verbirgt sich zudem ein sogenanntes Active-Matrix-Display, also ein kleines LED-Panel, das direkt in das Kameramodul integriert ist. Dieses nutzt eine Matrix aus Leuchtpunkten, um grundlegende Informationen wie Benachrichtigungen, den Akkustand oder Animationen während des Ladevorgangs anzuzeigen. Es handelt sich dabei nicht um ein klassisches Zweitdisplay, sondern eher um ein zusätzliches Element, das einfache Funktionen mit einem auffälligen visuellen Effekt verbindet. Im Vergleich zum Basismodell ist dies somit eines der wenigen Elemente, das bereits auf den ersten Blick ins Auge fällt.
Auf der rechten Seite des Note 60 Pro befindet sich die klassische Kombination aus Ein-/Aus-Taste und Lautstärkeregler. Auf der linken Seite befindet sich die sogenannte One-Tap-Taste, also ein programmierbares Bedienelement, mit dem sich ausgewählte Funktionen, Apps oder der KI-Assistent schnell starten lassen, genau wie beim Basismodell.
Das Display bleibt einer der Hauptpfeiler der gesamten Serie, und bei der Pro-Version ändert sich daran nichts, was letztlich eher positiv ist. Das Smartphone verfügt über ein 6,78-Zoll-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 1 208 × 2 644 Pixeln und einer Pixeldichte von 429 PPI, sodass das Bild auch bei näherer Betrachtung ausreichend scharf wirkt.
Eine große Rolle spielt die Bildwiederholfrequenz von 144 Hz, die zu flüssigeren Bewegungen im System beitragen soll – also beim Scrollen, bei Animationen oder beim Wechseln zwischen Anwendungen. Der tatsächliche Nutzen hängt jedoch auch von der Systemoptimierung und der Leistung des Geräts selbst ab. Der Hersteller gibt zudem eine beachtliche maximale Helligkeit von bis zu 4.500 Nits an.
Das Display des Infinix Note 60 Pro ist durch ein Gorilla Glass 7i geschützt und wird durch abgerundete Kanten ergänzt, die die Ränder optisch schlanker wirken lassen. Die Selfie-Kamera ist in einer kleinen Aussparung untergebracht, sodass sie beim Betrachten von Inhalten nicht besonders störend wirkt. Insgesamt handelt es sich um eine Ausstattung, die laut Spezifikationen etwas hochwertiger wirken soll.
Die größte Verbesserung gegenüber der Basisversion liegt im Bereich der Leistung. Das Infinix Note 60 Pro nutzt einen Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4 mit einer Taktfrequenz von bis zu 2,7 GHz, ergänzt durch einen Adreno-Grafikprozessor. In Kombination mit 12 GB Arbeitsspeicher bietet diese Konfiguration deutlich mehr Leistungsreserven beim Multitasking und bei der Arbeit mit anspruchsvolleren Anwendungen.
Den technischen Angaben zufolge könnte dies beim Wechsel zwischen Anwendungen und für die allgemeine Systemstabilität von Vorteil sein, auch wenn sich dies ohne einen Test nicht bestätigen lässt. Ein Speicherplatz von 256 GB gehört heutzutage zum Standard und ist vor allem im Hinblick auf den alltäglichen Gebrauch sowie als gewisse Reserve für die Zukunft sinnvoll.
Der Akku des Note 60 Pro hat eine Kapazität von 6.000 mAh, was nur geringfügig weniger ist als beim Basismodell, doch hier spielt das Laden eine entscheidende Rolle. Das Smartphone unterstützt 90-W-Laden per Kabel, außerdem bleibt das kabellose Laden mit 30 W sowie das Reverse-Laden mit 10 W erhalten.
Die Kameraausstattung des Infinix Note 60 Pro entspricht der des Basismodells, was bedeutet, dass der Hersteller hier nicht auf Differenzierung gesetzt hat, sondern vielmehr die bewährte Konfiguration beibehalten hat. Die Hauptrolle spielt ein 50-MP-Sensor mit einer Blende von f/1,59 und optischer Bildstabilisierung (OIS), ergänzt durch ein 8-MP-Ultraweitwinkelobjektiv (f/2,2). Die Frontkamera hat 13 MP (f/2,2) und das Smartphone unterstützt 4K-Videoaufnahmen mit 30 fps.
Was die Software angeht, so läuft das Infinix Note 60 Pro unter Android 16 mit der Benutzeroberfläche XOS, die eigene Anpassungen der Benutzerumgebung bietet. Unterstützung für 5G-Netze, NFC, WLAN und Bluetooth 5.4 ist ebenfalls vorhanden, sodass das Smartphone alle gängigen Verbindungsmöglichkeiten abdeckt. Zur Ausstattung gehören auch ein im Display integrierter Fingerabdrucksensor und ein kompletter Satz an Sensoren, darunter ein Gyroskop und ein Lichtsensor. Der Hersteller legt zudem Wert auf KI-Funktionen, zu denen ein Assistent, Textbearbeitung und Fotobearbeitung gehören. Das ist nichts Revolutionäres, sondern eher eine Ergänzung.
| Parameter/Modell | Infinix Note 60 | Infinix Note 60 Pro |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,78" | Diagonale: 6,78" |
| Display-Auflösung: 1 208 × 2 644 px | Display-Auflösung: 1 208 × 2 644 px | |
| Typ: AMOLED | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholfrequenz bis zu: 144 Hz | Bildwiederholfrequenz bis zu: 144 Hz | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,59, OIS | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,59, OIS |
| Ultraweitwinkelkamera: 8 Mpx, f/2,2 | Ultraweitwinkelkamera 8 Mpx, f/2,2 | |
| Frontkamera | 13 Mpx, f/2,2 | 13 Mpx, f/2,2 |
| Chipsatz | MediaTek Dimensity 7400 | Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4 |
| RAM | 8 GB | 12 GB |
| Abmessungen | 162,37 × 77,17 × 7,45 mm | 162,37 × 77,17 × 7,45 mm |
| Gewicht | 195 g | 201,7 g |
| Interner Speicher | 256 GB | 256 GB |
| Unterstützung der 5G Netze | ✓ | ✓ |
| Akku | 6.150 mAh | 6.000 mAh |
| Kabelgebundenes Laden: 45 W / kabellos: 30 W | Kabelgebundenes Laden: 90 W / kabellos: 30 W | |
| Preis | 331,90 EUR | 414,90 EUR |
Die Modelle Infinix Note 60 und Infinix Note 60 Pro sind derzeit im Handel erhältlich, wobei die Basisversion des Infinix Note 60 (8 GB / 256 GB) ab 331,90 EUR erhältlich ist, während das leistungsstärkere Infinix Note 60 Pro (12 GB / 256 GB) ab 414,90 EUR erhältlich ist. Der Preisunterschied spiegelt die höhere Leistung und die schnellere Ladezeit der Pro-Version wider.