Zoom ist eine Funktion, die angibt, um wie viel das optische System des Projektors das projizierte Bild vergrößern kann. Es gibt zwei Arten von Zoom: digitaler und optischer Zoom.
Der digitale Zoom ist wesentlich preiswerter und bietet selbst bei kleinen Sensoren, wie z. B. bei Mobiltelefonen, eine um ein Vielfaches höhere Vergrößerung. Hier ist es keine Ausnahme, dass einige Modelle mit einem 40-fachen digitalen Zoom ausgestattet sind. Nachteile? Der Digitalzoom ist nur ein Ausschnitt. Es handelt sich nicht um ein echtes Zoom, sondern nur um einen Ausschnitt. Wenn Sie einen 20-Megapixel-Sensor haben, bleiben Ihnen bei einem 4-fachen Digitalzoom nur 5 Megapixel. Und das ist noch nicht alles. Der optische Zoom ist mit einer Änderung der Perspektive verbunden (sehr vereinfacht: Der optische Zoom lässt den Hintergrund näher erscheinen). So können Sie den digitalen Zoom beim Malen leicht simulieren.
Moderne Handys können fast Wunder bewirken: Dank fortschrittlicher künstlicher Intelligenz können sie die Bilder trotz der geringeren Auflösung per Software schärfen und den Qualitätsverlust teilweise überdecken.
Aber der digitale Zoom kann niemals mit dem optischen Zoom mithalten. Und es besteht keine Hoffnung, dass er jemals Erfolg haben wird - die Gesetze der Physik sind gnadenlos.
Mehr Informationen über Digitalzoom finden Sie in unserem Artikel.
Der optische Zoom ist wesentlich teurer und verspricht oft eine geringere Vergrößerung. Ganz abgesehen von den größeren Objektiven. Aber die Ergebnisse sind unvergleichlich. Und so wie die künstliche Intelligenz in den letzten Jahren Wunder vollbracht hat, so kann man das auch vom optischen Zoom sagen.
Mehr Informationen über optischer Zoom finden Sie in unserem Artikel.
Wenn Sie also einen 40-fachen Digitalzoom sehen und denken, dass Sie für ein paar Euros ein Objektiv bekommen, das sonst mehrere Kilo wiegen würde, dann ist das leider nicht der Fall. Sie erhalten lediglich einen softwaregestützten Ausschnitt.