Die Impedanz stellt den elektrischen Widerstand des Mikrofons gegenüber dem Wechselstrom dar, der im Wesentlichen das Audiosignal ist. Sie wird in der Einheit Ohm angegeben, die mit dem Symbol Ω bezeichnet wird. Es gibt hauptsächlich zwei Kategorien von Mikrofonen: niederohmige und hochohmige. Die meisten modernen Studiomikrofone und Bühnenmikrofone sind niederohmig, mit Werten von typischerweise unter 600 Ohm. Die Bedeutung dieses Parameters liegt in der Beziehung zwischen der Ausgangsimpedanz des Mikrofons und der Eingangsimpedanz des Geräts, an das das Mikrofon angeschlossen wird, wie z. B. ein Mischpult oder eine Soundkarte. Als allgemeine Regel gilt, dass die Eingangsimpedanz des Vorverstärkers mindestens zehnmal höher sein sollte als die Ausgangsimpedanz des Mikrofons, damit das Signal ordnungsgemäß übertragen wird. Wenn die Impedanz des Eingangsgeräts zu niedrig ist und nahe am Mikrofonimpedanzwert liegt, wird das Mikrofon falsch belastet. Dies führt zu einem spürbaren Signalverlust und insbesondere zu einem Verlust an tiefen Frequenzen, wodurch der Klang "dünn" und schwach klingt. Eine korrekte Impedanzanpassung stellt also sicher, dass das Audiosignal vom Mikrofon in voller Qualität und ohne Verschlechterung an das nächste Gerät übertragen wird.