Die Sensorgröße gibt die physikalischen Abmessungen des Chips im Inneren der Kamera an, der für die Erfassung von Licht und dessen Umwandlung in ein digitales Bild verantwortlich ist. Die Angabe 1/2,3 Zoll (") ist eine standardisierte Bezeichnung für die Sensor-Diagonale, auch wenn sie historisch nicht der exakten Umrechnung in Millimeter entspricht. Es handelt sich um einen der kleineren Sensortypen, der üblicherweise in kompakten Digitalkameras, Action-Kameras, Drohnen und älteren oder günstigeren Mobiltelefonen verwendet wird. Eine kleinere Sensorfläche fängt weniger Licht ein als größere Sensoren. Dies zeigt sich besonders bei schlechteren Lichtverhältnissen, wo digitales Rauschen entstehen kann. Dabei handelt es sich um einen Bildfehler, der an Korn erinnert und die Details und Klarheit des Fotos beeinträchtigt. Gleichzeitig erschwert diese Sensorgröße das Erreichen einer geringen Schärfentiefe, also des Effekts, bei dem das Hauptobjekt scharf und der Hintergrund unscharf ist. Im Gegenteil, dank der geringen Sensorabmessungen können kleinere, leichtere und preisgünstigere Geräte, einschließlich ihrer Objektive, konstruiert werden.