Radardetektion

Die Radardetektion ist eine Funktion, mit der eine Autokamera den Fahrer auf eine bevorstehende Geschwindigkeitsmessung aufmerksam machen kann. Es gibt zwei grundlegende Funktionsweisen dieser Technologie. Die erste und häufigere ist die sogenannte passive Detektion mittels GPS. Die Kamera verfügt über eine Datenbank mit den Standorten stationärer Radarkameras und Abschnittskontrollen. Sobald sich das Fahrzeug einem solchen Ort nähert, gibt die Kamera eine akustische oder visuelle Warnung aus. Für eine korrekte Funktion muss diese Datenbank regelmäßig aktualisiert werden. Diese Methode ist in den meisten europäischen Ländern legal, da sie lediglich über bekannte Gefahrenabschnitte informiert. Die zweite Methode ist die aktive Detektion, auch als „Antiradar“ bezeichnet. Ein solches Gerät ist mit einer Antenne ausgestattet, die Mikrowellensignale von Polizeiradaren sucht und erkennt. Im Gegensatz zur GPS-Detektion kann es auch mobile Polizeipatrouillen aufspüren. Die Verwendung aktiver Detektoren ist jedoch in der Tschechischen Republik und vielen anderen Staaten verboten.