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Elektronische Bildstabilisierung (EIS)

Die elektronische Bildstabilisierung, oft mit der Abkürzung EIS aus dem Englischen „Electronic Image Stabilization“ bezeichnet, ist eine Technologie zur Unterdrückung von Bildunschärfe, die durch Händezittern beim Fotografieren oder Filmen entsteht. Im Gegensatz zur optischen Stabilisierung, die bewegliche Linsen oder einen Sensor nutzt, arbeitet EIS nach einem Softwareprinzip. Der Kamerasensor nimmt ein etwas größeres Bild auf, als das resultierende Ergebnis ist. Die Software analysiert anschließend die Kamerabewegung und verschiebt den Bildausschnitt digital, um Erschütterungen auszugleichen und das resultierende Video flüssig wirken zu lassen. Der Nachteil dieses Verfahrens ist eine leichte Einschränkung des Sichtfeldes, da zur Stabilisierung nur ein Teil des Bildes vom Sensor verwendet wird. Diese Methode ist besonders weit verbreitet beim Aufnehmen von Videos mit Mobiltelefonen und Action-Kameras.

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