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Wie wählt man das richtige Fernglas aus?

Ein hochwertiges Fernglas ist ein unverzichtbarer Helfer zur Beobachtung weit entfernter Objekte. Es findet Anwendung bei Ausflügen, in der Natur, beim Sport, aber auch in der Jagd, im Militär oder in der Schifffahrt. Wie wählt man ein Fernglas mit den richtigen Parametern und worauf sollte man achten?

Wie wählt man ein Fernglas aus?

Vor dem Kauf eines Fernglases sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  1. Was genau möchten Sie mit dem Fernglas hauptsächlich beobachten?

  2. Wo werden Sie das Fernglas verwenden?

  3. Wie viel möchten Sie in das Fernglas investieren?

Wichtige Parameter für die Fernglasauswahl

Fernglasleistung

Ein Fernglas in binokularer Ausführung ist durch eine Zahlenkombination gekennzeichnet, die die Vergrößerung (also den Zoomfaktor) und den Objektivdurchmesser angibt, zum Beispiel 8 × 30.

Die 8 steht für die Vergrößerung. Wenn Sie also ein Objekt aus einer Entfernung von 80 m betrachten, erscheint es Ihnen durch das Fernglas so, als ob Sie es ohne Fernglas aus 10 m Entfernung sehen würden (80 ÷ 8 = 10). Die 30 steht für den Durchmesser der Objektivlinsen in Millimetern. Je größer dieser Wert ist, desto größer und schwerer ist das Fernglas, aber desto heller ist auch das Bild bei gleichbleibenden Lichtverhältnissen. Ein höherer Lichtdurchlass ist besonders nützlich bei schlechten Lichtbedingungen, zum Beispiel bei Nacht, Dämmerung, im Wald oder bei Nebel.

Ferngläser ohne Fokussierung

Es gibt auch binokulare Ferngläser ohne Fokussierung, also Ferngläser mit fester Schärfeeinstellung. Diese ist in der Regel von 20 m bis unendlich voreingestellt. Solche Ferngläser besitzen weder ein Fokussierrad noch eine Dioptrienkorrektur und sind daher für Brillenträger ungeeignet. Sie werden eingesetzt zur Beobachtung sich schnell bewegender Objekte – etwa von Sportlern im Stadion, Wildtieren oder Vögeln –, bei denen Ihnen während des Fokussierens wichtige Momente entgehen könnten.

Objektiv

Das Objektiv ist das erste optische System eines Fernglases und hat die Aufgabe, das Bild des beobachteten Objekts zu erzeugen. Dabei ist eine möglichst hohe Bildqualität und die Fähigkeit, möglichst viel Licht vom beobachteten Objekt zu übertragen, wünschenswert. Entscheidend hierfür ist insbesondere der Durchmesser des Objektivs, der direkt die Größe des Fernglases beeinflusst. Je größer die Linsen, desto höher die Lichtstärke. Hochwertige Ferngläser mit hoher Lichtstärke verfügen über einen Objektivdurchmesser von 40–56 mm, Kompaktferngläser hingegen etwa 20–35 mm.

Okular

Das Okular ist das letzte optische Element eines Fernglases. Es besteht aus einer oder mehreren Linsen und projiziert das vom Objektiv erzeugte Bild in unser Auge. Genau wie das Objektiv hat es entscheidenden Einfluss auf die Bildqualität des Fernglases. Die Okulare sind mit einer Augenmuschel versehen, die den Abstand zwischen dem letzten optischen Teil des Okulars und dem Punkt definiert, an dem ein scharfes Bild entsteht. Dadurch können optische Sehfehler des Auges ausgeglichen werden.

Prismenkonstruktion

Zwischen Objektiv und Okular befindet sich die Prismenbauweise, die entweder vom Typ Prism, Porro oder Roof (Dachkant) sein kann. In allen Fällen sorgen die Prismen dafür, dass das Bild seiten- und höhengerecht dargestellt wird.

Prism-Konstruktion - eine klassische und günstige Konstruktion, die in den meisten heutigen Ferngläsern verwendet wird (als prismatische Ferngläser bezeichnet). Sie verwendet konvexe Linsen sowohl für das Okular als auch für das Objektiv – das optische Prisma dreht dann das auf dem Kopf stehende Bild. Diese Bauweise ist in der Regel recht robust und schwer, weist jedoch selten optische Verluste auf.

Roof-Konstruktion (Dachkantprisma) - aufwendiger in der Herstellung, es werden hochwertigere und teurere Materialien benötigt, weshalb Ferngläser dieses Typs teurer sind. Objektiv und Okular liegen in einer Linie, was sich in kompakteren Formen äußert als bei Porro-Ferngläsern.

Porro-Konstruktion - einfacher in der Herstellung, die Prismen sind so angeordnet, dass das Licht auf dem Weg zum Auge eine Z-Form beschreibt. Ferngläser dieses Typs sind weniger kompakt als Roof-Modelle, dafür jedoch günstiger.

Sehfeld

Das Sehfeld ist der kegelförmige Bereich, den man durch das Fernglas sieht. Es wird in Metern auf eine Entfernung von 1000 m angegeben (z. B. 150 m auf 1000 m), im angloamerikanischen Raum in Fuß auf 1000 Yards (z. B. 400' auf 1000 Yards). Eine weitere Möglichkeit ist die Angabe in Grad.

Lichtstärke

Die Lichtstärke eines Objektivs gibt an, wie viel Licht durch das optische System dringt – je höher der Wert, desto heller erscheint das Bild. Sie wird bei allen Ferngläsern gleich berechnet: als Quadrat des Quotienten aus Objektivdurchmesser in mm und Vergrößerung. Ein Fernglas mit 8 × 30 hat z. B. eine relative Lichtstärke von 14.

Glasarten

BK-7 (Borosilikatglas) - wird bei günstigeren Ferngläsern verwendet, da es eine geringere Lichtdurchlässigkeit aufweist. Für Freizeitbeobachtungen ist es völlig ausreichend.

BaK-4 (Barium-Kronglas mit minimaler Dispersion) - kommt bei hochwertigeren Ferngläsern zum Einsatz und ist besonders bei schlechten Lichtverhältnissen von Vorteil. Es bietet eine bessere Lichtdurchlässigkeit als BK-7.

Gehäusematerial

Für die Gehäuse von Ferngläsern werden am häufigsten Stahl, Aluminiumlegierungen oder Kunststoffe mit Graphit- oder Keramikanteil verwendet. Stahlferngläser sind schwerer, während Aluminiumgehäuse stärker auf Temperaturschwankungen reagieren. Für den Outdoor-Einsatz eignen sich Ferngläser aus Kunststoff mit Graphit- oder Keramikanteil am besten.

Grundlegende Einteilung der Ferngläser

Wie wählt man das richtige Fernglas aus

Binokuläre Ferngläser

Zur Beobachtung mit beiden Augen

  • Breite Auswahl für Touristik und Sportbeobachtung
  • Großer Blickwinkel zur Landschaftsbeobachtung
  • Mit einstellbarer und fixer Vergrößerung

Binokulare Ferngläser sind für die Beobachtung mit beiden Augen konstruiert. Am Sehprozess sind beide Gehirnhälften beteiligt, wodurch wir die Bildtiefe besser und natürlicher wahrnehmen und Entfernungen besser einschätzen können. Geringere Vergrößerungsstufen werden durch die Reduzierung des Bildzitterns und größere Beobachtungswinkel ausgeglichen.

Vorteile und Nachteile
  • Plastisches "3D" Bild
  • Genauere Entfernungseinschätzung
  • Größerer Blickwinkel
  • Eliminierung von Bildzittern
  • Größerer Beobachtungsgenuss
  • Geringere Vergrößerung im Vergleich zu Monokularen
Wie wählt man das richtige Fernglas aus

Monokulare (Spektive)

Zur Beobachtung mit einem Auge

  • Große Auswahl zur Beobachtung des Nachthimmels, von Vögeln oder anderem Wild
  • Beobachtung und Identifikation von Zielen auf große Entfernungen
  • Möglichkeit zur Befestigung einer Kamera oder eines Smartphones

Monokulare sind im Gegensatz zu binokularen Ferngläsern für die Beobachtung mit nur einem Auge konzipiert. Ihre Hauptvorteile liegen in der höheren Vergrößerung sowie der Möglichkeit, Ziele auf große Distanzen zu beobachten, zu identifizieren oder zu fotografieren. Mit zunehmender Vergrößerung verringert sich jedoch das Sichtfeld und die Lichtstärke, während das Bildzittern deutlich zunimmt.

Vorteile und Nachteile
  • Höhere Vergrößerung im Vergleich zu Binokularen
  • Einfachere Handhabung
  • Kompatibilität mit Kameras
  • Geringerer (räumlicher) Beobachtungsgenuss
  • Weniger vielseitig einsetzbar
  • Häufiger Einsatz eines Stativs erforderlich (zur Reduktion von Bildzittern)
  • Größere Abmessungen und höheres Gewicht

Wählen Sie ein Fernglas je nach Verwendungszweck

Wie wählt man ein Fernglas – für Tourismus und Sport

Ferngläser für Touristik und Sport

  • Robuste und leichte binokulare Ferngläser
  • Große Bandbreite an Vergrößerung und Objektivdurchmesser
  • Geeignet sind Weitwinkelmodelle

Ein Sport- oder Touristenfernglas sollte in erster Linie leicht, flexibel, widerstandsfähig und idealerweise auch weitwinklig sein. Am häufigsten werden daher binokulare Modelle mit gummierter Oberfläche gewählt, die gut in der Hand liegen und sehr schnell einsetzbar sind (oft reicht es, sie sich um den Hals zu hängen und loszugehen). Man muss immer bedenken, dass eine kleinere Bauweise des Fernglases auch eine geringere Vergrößerung und einen kleineren Objektivdurchmesser bedeutet. Empfohlen werden Varianten mit den Werten 7 × 35, 7 × 50, 10 × 50.

Wie man ein Fernglas auswählt - Beobachtung und Jagd

Ferngläser zur Wildbeobachtung

  • Große Auswahl an binokularen und monokularen Ferngläsern
  • Fokus auf Lichtstärke und Vergrößerung

Auch für diesen Zweck wählt man heute am häufigsten binokulare Ferngläser – generell gilt, dass sich Wildtiere gut mit hochwertigen Touristenferngläsern beobachten lassen. Wichtige Parameter sind hier jedoch auch die Lichtstärke und die maximale Vergrößerung. Wenn Sie beispielsweise Vogelnester aus großer Entfernung und bei schlechten Lichtverhältnissen beobachten möchten, zögern Sie nicht und wählen Sie mit gutem Gewissen ein monokulares Fernglas mit höherer Vergrößerung und einem Stativ. Empfohlen werden Modelle mit den Werten 7 × 42, 8 × 42, 7 × 50, 8 × 56, 9 × 63 oder 10 × 50 – idealerweise in grüner oder anderer unauffälliger Farbe.

Wie man ein Fernglas auswählt - Theaterglas

Operngläser

  • Kompakte binokulare Ferngläser
  • Elegantes Design
  • Geringere Vergrößerung und Abmessungen

Im Theater trifft man am häufigsten auf kleine binokulare Ferngläser, die typischerweise eine 3- bis 8-fache Vergrößerung und einen kleineren Objektivdurchmesser aufweisen – mehr ist angesichts der geringen Distanzen im Theater nicht nötig. Der Fokus kann auch auf einem eleganten Erscheinungsbild liegen. Empfohlen werden Modelle mit den Werten 4 × 21, 4 × 30, 6 × 15, 8 × 21 oder 8 × 25.

Wie man Ferngläser auswählt - Astronomische Fernrohre und Teleskope

Astronomische Fernrohre und Teleskope

  • Monokulare Fernrohre mit Stativ
  • Enorme variable Vergrößerung

Auch wenn es in dieser Kategorie binokulare Varianten gibt, trifft man weitaus häufiger auf große und schwere monokulare Fernrohre mit Stativ. Die Vergrößerung astronomischer Zoom-Teleskope liegt zwischen 30× und 225× oder mehr, während der Objektivdurchmesser etwa 70 mm beträgt. Ein Stativ ist daher absolut unerlässlich – ohne es wäre das Fernrohr oft kaum zu halten.

Aufteilung der Ferngläser nach Preis

Kategorie bis zu 200 EUR

In dieser Kategorie finden sich Ferngläser für alle weniger anspruchsvollen Nutzer. Meist handelt es sich um klassische Touristen- oder Taschenferngläser mit geringerer Vergrößerung. Gelegentlich trifft man auch auf einfache Beobachtungsfernrohre oder Teleskope für absolute Anfänger.

Von 200 bis 600 EUR

Die Preisspanne von 200 bis 600 EUR bietet die hochwertigsten Touristenferngläser, Beobachtungsfernrohre für die Jagd und auch fortgeschrittenere astronomische Teleskope.

Von 600 bis 1200 EUR

In dieser Kategorie kommen auch deutlich anspruchsvollere Nutzer auf ihre Kosten – spezialisierte Beobachtungsfernrohre, digitale Ferngläser oder hochwertige astronomische Teleskope mit hoher Lichtstärke und starker Vergrößerung sind hier ganz selbstverständlich. Auch professionelle Funktionen wie Wasserfestigkeit, Stickstofffüllung oder Nachtsicht sind keine Seltenheit. Die optische Qualität dieser Geräte ist erstklassig.

Kategorie ab 1200 EUR

Dieser Bereich ist den besten spezialisierten Geräten mit einer Vielzahl professioneller Funktionen vorbehalten, die vor allem auf fortgeschrittene Nutzer abzielen. Die überwiegende Mehrheit der Ferngläser dieser Kategorie kann aufgrund des großen Objektivdurchmessers und der hohen Vergrößerung nur in Kombination mit einem Stativ verwendet werden.

Spezielle Eigenschaften von Ferngläsern

Zoom

Ein Fernglas mit Zoomfunktion ermöglicht die Wahl einer variablen Vergrößerung innerhalb eines festgelegten Bereichs (z. B. 10× bis 15×). Variable Vergrößerung ist eher typisch für monokulare Beobachtungsfernrohre. Oft dient Zoom jedoch lediglich als Werbetrick – eine höhere Anzahl optischer Elemente im binokularen Fernglas führt deutlich zu geringerer Lichtdurchlässigkeit, einem kleineren Sichtfeld und verminderter Bildqualität. Daher ist Zoom vor allem bei astronomischen Teleskopen mit Stativ wirklich sinnvoll.

Nachtsicht

Die Nachtsichtfunktion ist besonders bei Jagd- und Beobachtungsferngläsern nützlich, die von Jägern oder zum Objektschutz verwendet werden. Solche Ferngläser nutzen entweder Restlicht von Sonne, Mond und Straßenlaternen oder thermische (infrarote) Strahlung, die von allen Objekten ausgesendet wird.

Stickstofffüllung

Die Optik von mit Stickstoff gefüllten Ferngläsern beschlägt nicht von innen, wodurch sie auch unter extrem schlechten Bedingungen einsatzfähig bleibt.

Filter

Vor allem bei der Beobachtung des Nachthimmels ist es wichtig, unerwünschte Einflüsse zu reduzieren oder gezielte Details von Planeten, Sternen usw. hervorzuheben. Dafür gibt es spezielle Farbfilter, Breitband-, Sonnen-, Polarisations-, Spektral- oder fotografische Filter.

Dioptrienausgleich

Falls Sie eine Brille tragen, ist diese Eigenschaft für Sie essenziell. Sie ermöglicht es, das Bild den Bedürfnissen Ihrer Augen anzupassen – in der Regel im Bereich von 2 bis 5 Dioptrien.

Antireflexbeschichtung

Die Lichtdurchlässigkeit eines Fernglases hängt auch von der Beschaffenheit der Frontlinsen ab. Eine dünne Metallverbindungsschicht – die sogenannte Antireflexbeschichtung – sorgt für besseren Lichteinfall in die Optik. Gleichzeitig schützt sie die Linse vor Kratzern und filtert schädliche UV-Strahlen.

Häufig gestellte Fragen zur Fernglasauswahl

Je größer die Vergrößerung, desto besser das Fernglas?

Eine stärkere Vergrößerung bedeutet zwar, dass Sie weiter entfernte Objekte beobachten können. Doch je höher die Vergrößerung, desto kleiner wird das Sichtfeld, desto geringer ist die Lichtdurchlässigkeit und desto stärker wirkt sich das Bildzittern aus. Für freihändiges Beobachten empfiehlt sich daher eine Vergrößerung bis zu 12×. Darüber hinaus ist die Verwendung eines Stativs sinnvoll.

Bei schlechten Lichtverhältnissen – am Morgen, Abend oder bei schlechtem Wetter – sind Vergrößerungen von 7× oder 8× ideal. Zum Beispiel bietet ein 8×56-Fernglas dank geringer Vergrößerung und großem Objektivdurchmesser hervorragende optische Eigenschaften selbst bei Dämmerung oder bedecktem Himmel.

Welche Vergrößerung und welcher Objektivdurchmesser sind für meine Beobachtungen geeignet?

Unterschiedliche Einsatzbereiche erfordern unterschiedliche Fernglasparameter. Ein Theaterfernglas unterscheidet sich deutlich von einem Modell zur Vogelbeobachtung. Klären Sie also vor dem Kauf, wo Sie das Fernglas hauptsächlich einsetzen werden.

Beispiele für Anwendungsbereiche und passende Ferngläser:
Natur, Outdoor: 7×35, 7×50, 10×50 – Weitwinkelmodelle sind empfehlenswert
Tierbeobachtung: 7×35, 7×42, 8×42, 7×50, 8×56 – hohe Lichtdurchlässigkeit
Reisen, Sport: 7×35 – kompaktes Maß und geringes Gewicht
Dämmerung, Nacht, bewölkter Himmel: 7×50
Scharfe Fernsicht: 10×50
Open-Air-Konzerte: 7×35, 7×50, 10×50, 12×50, 16×50
Theater, Hallensport: 4×21, 4×30, 6×15, 8×21, 8×25 – geringe Vergrößerung, kompakte Bauweise

Fixe oder variable Vergrößerung (Zoom)?

Zoom-Ferngläser (z. B. 10–30×50) ermöglichen sowohl Nah- als auch Fernbeobachtung. Allerdings geht dies meist zulasten der optischen Qualität, Lichtdurchlässigkeit und des Sichtfelds – letzteres ist oft bis zu 30 % kleiner als bei einem Fernglas mit fixer Vergrößerung.

Ist ein schwereres Fernglas automatisch besser?

Früher galt das als Qualitätsmerkmal, heute dank moderner Materialien und Technologien nicht mehr zwingend. Die Wahl sollte sich vielmehr an Ihrem Einsatzzweck orientieren. Wer viel unterwegs ist, wird jedes eingesparte Gramm zu schätzen wissen.



Glossar - Fernglas

Antireflexbeschichtung

Die Antireflexbeschichtung ist eine dünne Metallschicht, die auf die Linsen aufgetragen wird und verhindert, dass Lichtstrahlen von den Glasflächen reflektiert werden. Ebenso wie der Linsendurchmesser beeinflusst sie die Lichtmenge, die in das optische System des Fernglases gelangt.

Man unterscheidet folgende Typen der Antireflexbeschichtung:
FC (Fully Coated) – einfache Antireflexschicht
MC (Multi Coated) - mehrere Schichten (bis zu 7)
FMC oder Super (Fully) MultiCoated - mehrere Schichten (mehr als 7) inklusive Zusatzstoffe

Objektiv

Das Objektiv ist das erste optische System eines Fernglases und hat die Aufgabe, ein Bild des beobachteten Objekts zu erzeugen. Entscheidend ist dabei eine möglichst hohe Bildqualität und die Fähigkeit, möglichst viel Licht einzufangen. Dies wird insbesondere durch den Objektivdurchmesser beeinflusst, der direkt die Größe des Fernglases bestimmt. Je größer die Linsen, desto höher die Lichtstärke. Hochwertige Ferngläser mit hoher Lichtstärke haben einen Durchmesser von 40–56 mm, Kompaktmodelle etwa 20–35 mm.

Okular

Das Okular besteht aus einer oder mehreren Linsen und ist das letzte optische Element im Fernglas. Es projiziert das Bild in unser Auge und beeinflusst – ebenso wie das Objektiv – maßgeblich die Bildqualität. Okulare verfügen entweder über eine feste oder eine variable Vergrößerung (Zoom).

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