Die CPU (Central Processing Unit) ist die zentrale Recheneinheit jedes Computers. Sie verarbeitet die für den Betrieb des Systems erforderlichen Rechenoperationen und spielt damit auch bei grundlegenden Abläufen eine entscheidende Rolle. Einige Prozessoren sind auf einen möglichst niedrigen Energieverbrauch ausgelegt, während andere maximale Leistung für komplexe Simulationen oder anspruchsvolle Spiele bieten. Auf welche Prozessorparameter sollten Sie bei der Auswahl achten? Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie das passende Modell auswählen.
Ein neuer Prozessor kann die Leistung einer bestehenden oder neuen PC-Konfiguration deutlich verbessern. Das Segment CPU entwickelt sich ständig weiter. Nahezu jedes Jahr kommen neue Technologien, effizientere Fertigungsverfahren und verbesserte Funktionen hinzu. Dadurch profitieren Desktop-PCs, Notebooks und andere Computersysteme von mehr Leistung und höherer Effizienz.
Neuere Rechenchips bieten mehr Leistung und bewältigen anspruchsvolle Anwendungen, Spiele oder Multitasking besser.
Moderne Modelle arbeiten häufig effizienter und können bei vergleichbarer Leistung weniger Energie benötigen.
Aktuelle Generationen unterstützen moderne Funktionen wie schnelleren Arbeitsspeicher, höhere Datenraten und weiterentwickelte Sicherheitsfunktionen.
Möchten Sie mehr über Rechenchips erfahren? Lesen Sie unseren Ratgeber Was ist eine CPU?.
Rechenchips auswählen – wichtige Parameter
Ein CPU Vergleich erleichtert die erste Orientierung zwischen verschiedenen Modellen und Leistungsklassen. Ein Prozessor Vergleich sollte neben der Anzahl der Kerne auch Architektur, Taktfrequenz, Cache, Leistungsaufnahme und Plattform berücksichtigen. Ein CPU Benchmark liefert zusätzliche Anhaltspunkte zur Leistung in konkreten Anwendungen. Welche Eigenschaften besonders wichtig sind, hängt letztlich von Ihrem Einsatzgebiet ab.
Rechenkerne und ihre Bedeutung
Eine CPU kann mehrere physische Kerne besitzen. Diese bearbeiten Rechenaufgaben teilweise unabhängig voneinander und ermöglichen dadurch eine höhere Parallelisierung. Mehr Kerne können vor allem bei Anwendungen Vorteile bieten, die ihre Arbeit auf viele Recheneinheiten verteilen können. Für Büro- und Heim-PCs reichen je nach Anspruch häufig Modelle mit wenigen bis mittleren Kernzahlen aus, während Gaming- und Workstation-Systeme auch deutlich mehr Kerne nutzen können.
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Prozessorkerne und Threads
Threads sind logische Ausführungsstränge eines Rechenkerns. Unterstützt eine Architektur Simultaneous Multithreading, kann ein physischer Kern typischerweise zwei Threads gleichzeitig bearbeiten. Ein Achtkernmodell mit aktiviertem SMT kann daher beispielsweise 16 Threads bereitstellen. Dies gilt jedoch nicht automatisch für jede Architektur und jedes Modell.
Hyper-Threading und Simultaneous Multithreading
Hyper-Threading ist Intels Bezeichnung für eine Form des Simultaneous Multithreading, die bei zahlreichen Intel-Modellen eingesetzt wurde. Dabei kann ein unterstützter physischer Kern zwei Software-Threads parallel verarbeiten. AMD bezeichnet das entsprechende Verfahren als Simultaneous Multithreading beziehungsweise SMT. Ob und wie viele Threads pro Kern unterstützt werden, hängt von der jeweiligen Architektur ab.
Prozessoren nach Anzahl der Kerne auswählen
Die Anzahl der Kerne gehört zu den wichtigsten technischen Eigenschaften moderner Rechenchips. Deshalb können Sie unsere Modelle danach filtern, wie viele physische Kerne sie besitzen. Zur Auswahl stehen unter anderem Vierkern-, Sechskern-, Achtkern- und Vielkernmodelle. Weitere Varianten finden Sie in der Kategorie Prozessoren nach Anzahl der Kerne. Ein CPU Ranking kann zusätzlich helfen, Modelle mit ähnlicher Kernzahl anhand ihrer praktischen Leistung einzuordnen.
Vierkern-Prozessoren eignen sich beispielsweise für einfache Büro-PCs und weniger anspruchsvolle Heimcomputer.
Sechskern-Prozessoren bieten zusätzliche Leistungsreserven für Multitasking und viele Spiele.
Achtkern-Prozessoren eignen sich für Gaming, Videobearbeitung, Fotobearbeitung und weitere rechenintensive Aufgaben.
Vielkern-Prozessoren richten sich vor allem an leistungsorientierte Gaming-, Creator- und professionelle Systeme.
High-End-Workstation-Modelle wie AMD Ryzen Threadripper PRO können mit bis zu 96 physischen Kernen ausgestattet sein.
Wie behalten Sie den Überblick?
Die passende Kernzahl ist nur ein Teil einer sinnvollen Kaufentscheidung. Eine CPU Rangliste kann die Orientierung zwischen unterschiedlichen Leistungsklassen erleichtern. Ein CPU Benchmark ist besonders hilfreich, wenn Sie die Geschwindigkeit konkreter Modelle in Spielen, Rendering, Produktivitätsanwendungen oder anderen Workloads vergleichen möchten.
Einsatzbereich
Vierkern
Sechskern
Achtkern
Vielkern
Einfache Büro- und Heimanwendungen
Intel Core i3 AMD Ryzen 3
Intel Core i5 AMD Ryzen 5
Intel Core i5 AMD Ryzen 5
Nicht erforderlich
Weniger anspruchsvolle Spiele und Multimedia-Bearbeitung
Intel Core i3 AMD Ryzen 3
Intel Core i5 AMD Ryzen 5
Intel Core i5 AMD Ryzen 5
Intel Core i7 AMD Ryzen 7
Anspruchsvolle Spiele und 3D-Grafik
Weniger geeignet
Intel Core i5 AMD Ryzen 5
Intel Core i7 AMD Ryzen 7
Intel Core i9 AMD Ryzen 9
Komplexe Simulationen und sehr anspruchsvolles Multitasking
Weniger geeignet
Weniger geeignet
Intel Core i7 AMD Ryzen 7
Intel Core i9 AMD Ryzen 9 AMD Threadripper
Was sagt die Taktfrequenz aus?
Die Taktfrequenz beschreibt, mit welchem Takt ein Rechenkern arbeitet, und wird üblicherweise in GHz angegeben. Innerhalb derselben oder einer sehr ähnlichen Architektur kann ein höherer Takt mehr Rechenleistung bedeuten. Zwischen unterschiedlichen Architekturen lässt sich die Leistung jedoch nicht allein anhand der GHz-Zahl vergleichen. Viele moderne Modelle erhöhen ihre Frequenz abhängig von Last, Temperatur und Leistungsbudget automatisch über einen Boost-Modus. Für einen aussagekräftigen CPU Vergleich sollten deshalb neben dem Takt auch Architektur, IPC, Kernzahl und Anwendung berücksichtigt werden.
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Die Gesamtleistung lässt sich nicht berechnen, indem die Zahl der Kerne einfach mit ihrer Taktfrequenz multipliziert wird. Unterschiedliche Architekturen erledigen pro Takt unterschiedlich viel Arbeit, und auch Cache, Speicherzugriffe, Thread-Verteilung sowie Leistungsgrenzen beeinflussen das Ergebnis.
Prozessoren und L2-/L3-Cache
Damit Rechenchips häufig benötigte Daten besonders schnell erreichen können, verfügen sie über mehrere Cache-Ebenen. L2- und L3-Cache sind wesentlich kleiner als der Arbeitsspeicher, liegen jedoch näher an den Rechenkernen und bieten sehr kurze Zugriffszeiten. Ein größerer Cache kann bestimmte Anwendungen und Spiele beschleunigen, die tatsächliche Wirkung hängt jedoch von Architektur und Workload ab.
Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie der Cache funktioniert und welche Vorteile er bietet? Lesen Sie unseren Artikel Cache im Prozessor.
TDP (Thermal Design Power) bei Prozessoren
TDP beschreibt einen thermischen beziehungsweise elektrischen Auslegungswert, der unter anderem für die Dimensionierung der Kühlung relevant ist. Er entspricht nicht bei jedem Hersteller und jedem Modell unmittelbar der maximalen realen Leistungsaufnahme. Moderne Rechenchips können insbesondere im Boost-Betrieb zeitweise andere Leistungswerte erreichen. Achten Sie deshalb bei der Auswahl eines Kühlers zusätzlich auf die konkreten Herstellerangaben zu Leistungsgrenzen und Kühlungsanforderungen.
Neue Prozessoren und Kompatibilität
Vor dem Kauf müssen Sie prüfen, welchen Sockel Ihr Mainboard verwendet und welche Generationen dessen Chipsatz sowie BIOS unterstützen. Der Sockel von Mainboard und Rechenchip muss mechanisch und elektrisch kompatibel sein. Ebenso wichtig ist der unterstützte Arbeitsspeicher. Je nach Plattform kommen DDR4 oder DDR5 zum Einsatz, wobei aktuelle Plattformen zunehmend DDR5 verwenden. Prüfen Sie deshalb stets die Spezifikationen von Mainboard und gewünschtem Modell.
Ohne ausreichende Kühlung geht es nicht
Rechenchips erzeugen unter Last Wärme, die zuverlässig abgeführt werden muss. Einige Boxed-Modelle werden mit einem Kühler ausgeliefert, während leistungsstarke Varianten häufig eine separat erhältliche Kühllösung benötigen. Prozessorkühler unterscheiden sich hinsichtlich Abmessungen, Kühlleistung, Lautstärke und Ausstattung wie RGB-Beleuchtung. Je nach System können Sie zwischen Luftkühlung und Wasserkühlung wählen. Besuchen Sie die Kategorie Prozessorkühler.
Intel und AMD gehören zu den wichtigsten Herstellern von Desktop-Rechenchips und bieten Modelle für Büro-PCs, Gaming-Systeme und professionelle Workstations an. Ein Prozessor Vergleich erleichtert die Bewertung konkurrierender Modellreihen anhand von Preis, Plattform, Leistungsaufnahme und Ausstattung. Ein CPU Vergleich sollte zusätzlich die konkreten Anwendungen berücksichtigen, da die Ergebnisse je nach Workload deutlich variieren können. Auch ein CPU Ranking ist nur dann wirklich aussagekräftig, wenn die zugrunde liegenden Tests zu Ihrem Nutzungsprofil passen.
Intel Prozessoren
Intel Prozessoren werden weltweit in zahlreichen Desktop-PCs und Workstations eingesetzt. Die klassischen Intel-Core-Generationen mit Bezeichnungen wie i3, i5, i7 und i9 decken unterschiedliche Leistungsklassen ab, während Intel Xeon vor allem für professionelle Plattformen vorgesehen ist. Die CPU selbst unterscheidet sich je nach Modell unter anderem bei Kernzahl, integrierter Grafik, Leistungsgrenzen und Plattformfunktionen. Für aktuelle High-Performance-Desktop-Systeme bietet Intel inzwischen außerdem die Core-Ultra-Familie an.
Intel Core und Intel Core Ultra
Die klassischen Intel-Core-Reihen i3, i5, i7 und i9 wurden über viele Generationen für Büro-, Multimedia-, Gaming- und High-End-PCs angeboten. Die 14. Generation mit Raptor Lake Refresh bildet die letzte nummerierte Generation dieser klassischen Desktop-Namensgebung. Danach wechselte Intel bei neuen High-End-Desktopmodellen zur Bezeichnung Core Ultra. Im Jahr 2026 gehören die Core Ultra 200S Plus Modelle zu Intels aktuellen leistungsstarken Desktop-Angeboten.
Generation
Reihenfolge
Markteinführung
Wichtige Neuerungen
Comet Lake
10.
2020
Bis zu 10 Kerne, Hyper-Threading in der Core-Reihe, 14-nm-Fertigung
Rocket Lake
11.
März 2021
Xe-basierte integrierte Grafik, Unterstützung für PCIe 4.0, höhere IPC
Alder Lake
12.
November 2021
Hybridarchitektur mit Performance- und Efficient-Kernen, Unterstützung für DDR5 und PCIe 5.0
Raptor Lake
13.
Oktober 2022
Weiterentwickelte Hybridarchitektur, höhere Taktraten und mehr Efficient-Kerne bei ausgewählten Modellen
Raptor Lake Refresh
14.
Oktober 2023
Bis zu 24 Kerne und bis zu 6 GHz bei Serienmodellen, höhere Taktraten und Plattformoptimierungen
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Welche Intel-Core-Reihe passt zu Ihnen?
Intel Core i5 bietet mehr Leistungsreserven für anspruchsvollere Anwender und viele Gaming-Systeme.
Intel Core i7 bietet hohe Leistung für Gaming, Content Creation und anspruchsvolle Anwendungen.
Intel Core i9 umfasst besonders leistungsstarke Modelle der klassischen Core-Generation und richtet sich an Enthusiasten und professionelle Nutzer.
Ältere beziehungsweise weiterhin verfügbare Intel-Plattformen können außerdem Modellreihen tragen, die unter Bezeichnungen wie Intel Pentium oder Intel Celeron erschienen sind.
AMD Prozessoren
AMD Prozessoren reichen von Modellen für Heim- und Büro-PCs bis zu leistungsstarken Gaming-, Workstation- und Serverlösungen. Die Ryzen-Familie deckt den klassischen Desktop- und Enthusiastenbereich ab, während EPYC für Server konzipiert ist. Ein CPU Benchmark hilft dabei, verschiedene Ryzen- und Konkurrenzmodelle unter vergleichbaren Testbedingungen einzuordnen. Ausstattung und Leistung unterscheiden sich unter anderem nach Architektur, Kernzahl, Cache, Takt und unterstützter Plattform.
AMD Ryzen Prozessoren
AMD Ryzen richtet sich an ein breites Spektrum von Anwendern – von Büro- und Multimedia-PCs bis zu leistungsstarken Gaming- und Creator-Systemen. Je nach Generation und Modell stehen Reihen wie Ryzen 3, Ryzen 5, Ryzen 7 und Ryzen 9 zur Verfügung. Neuere Generationen verbessern regelmäßig Architektur, Effizienz, Cache-System und Plattformfunktionen.
Architektur
Reihenfolge
Markteinführung
Wichtige Neuerungen
Zen
1.
März 2017
Neue Zen-Architektur, DDR4-Unterstützung und deutlich verbesserte Pro-Takt-Leistung
Zen+
2.
April 2018
Optimierte Fertigung, Verbesserungen bei Leistung und Effizienz sowie Precision Boost 2
Zen 2 (Ryzen 3000)
3.
Juli 2019
7-nm-Rechenchiplets, PCIe 4.0 und bis zu 16 Kerne bei Desktop-Ryzen
Zen 3 (Ryzen 5000)
4.
November 2020
Überarbeitete Kernarchitektur, höhere IPC und bis zu 16 Kerne bei klassischen Desktop-Modellen
Zen 4 (Ryzen 8000, Ryzen 7000)
5.
September 2022
AM5-Plattform, DDR5, PCIe 5.0 und neue 5-nm-Rechenkerne bei Ryzen 7000
Zen 5 (Ryzen 9000)
6.
August 2024
Zen-5-Kernarchitektur, 4-nm-Rechenchiplets, überarbeitete Ausführungseinheiten und bis zu 16 Kerne bei Desktop-Modellen.
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Welche AMD-Ryzen-Reihe passt zu Ihnen?
AMD Ryzen 3 eignet sich für weniger anspruchsvolle Nutzer und typische Büroanwendungen.
AMD Ryzen 5 bietet ein ausgewogenes Leistungsniveau für Gaming und Multitasking.
AMD Ryzen 7 richtet sich an anspruchsvolle Anwendungen und leistungsorientierte Gaming-Systeme.
AMD Ryzen 9 umfasst besonders leistungsfähige Desktop-Modelle für Enthusiasten, professionelle Arbeit und kreative Anwendungen.
Welche AMD Prozessoren eignen sich für Workstations?
Für professionelle Workstations stehen AMD Ryzen Threadripper Modelle zur Verfügung. Sie kombinieren sehr hohe Kern- und Thread-Zahlen mit großer Speicherbandbreite und umfangreicher PCIe-Konnektivität. Dadurch eignen sie sich unter anderem für 3D-Rendering, Videobearbeitung, Simulationen, Softwareentwicklung und weitere stark parallelisierte Anwendungen. Threadripper PRO 9000 WX bietet in der Spitze bis zu 96 Kerne und 192 Threads.
AMD EPYC eignet sich für Serverplattformen, bei denen Skalierbarkeit, hohe Kernzahlen, Speicherbandbreite und professionelle Verwaltungsfunktionen gefragt sind.
Prozessoren nach Einsatzzweck
Rechenchips lassen sich nicht nur anhand von Hersteller oder maximaler Taktfrequenz auswählen. Weitere praktische Kategorien erleichtern die Suche nach einer passenden Lösung für bestimmte Einsatzgebiete. Dazu zählen Gaming-Modelle, übertaktbare Varianten, Rechenchips mit integrierter Grafikeinheit und Servermodelle.
Gaming-Prozessoren für anspruchsvolle Spieler
Gaming-Prozessoren richten sich an Spieler, die eine hohe und möglichst konstante Leistung benötigen. Entscheidend sind dabei nicht allein viele Kerne, sondern auch hohe Single-Thread-Leistung, geeignete Cache-Größen, schnelle Speicheranbindung und eine zur Grafikkarte passende Gesamtplattform. Intel und AMD bieten entsprechende Modelle in unterschiedlichen Preisklassen an. Prüfen Sie vor dem Kauf immer die Kompatibilität mit Ihrem Mainboard.
Hohe Leistung für moderne Spiele und zahlreiche weitere anspruchsvolle Anwendungen.
Leistungsreserven auch für Multitasking, Streaming und Content Creation.
Leistungsstarke Modelle können höhere Anschaffungs- und Kühlkosten verursachen.
Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit
Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit eignen sich besonders für Büro-PCs und weniger anspruchsvolle Heimcomputer. Die integrierte Grafik ermöglicht je nach Modell typische Desktop-Arbeiten, Web-Nutzung, Videowiedergabe und teilweise auch weniger anspruchsvolle Spiele ohne separate Grafikkarte. Eine dedizierte Grafikkarte bietet für aufwendiges Gaming und professionelle 3D-Anwendungen in der Regel deutlich mehr Grafikleistung.
Ein PC kann ohne separate Grafikkarte betrieben werden, sofern die Plattform Bildausgabe unterstützt.
Für Büroarbeit, Multimedia und einfache grafische Aufgaben häufig ausreichend.
Für anspruchsvolles Gaming oder aufwendige 3D-Anwendungen meist deutlich langsamer als eine leistungsstarke dedizierte Grafikkarte.
Übertakten und Leistungsgrenzen erweitern
Übertaktbare Prozessoren ermöglichen bei geeigneter Hardware eine manuelle Anpassung von Takt, Spannung oder Leistungsgrenzen. Automatische Technologien wie Intel Turbo Boost oder AMD Precision Boost erhöhen den Takt dagegen innerhalb der vom Hersteller vorgesehenen Betriebsparameter abhängig von Temperatur, Last und verfügbarem Leistungsbudget. Manuelles Übertakten setzt ein kompatibles Mainboard und eine ausreichende Kühlung voraus. Ungeeignete Einstellungen können Instabilität verursachen und die Hardware belasten.
Ermöglichen bei kompatibler Hardware eine individuelle Leistungsoptimierung.
Manuelles Übertakten erfordert Fachwissen, Tests und eine ausreichend dimensionierte Kühlung.
Serverprozessoren für den Dauerbetrieb
Serverprozessoren sind für hohe Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und lang anhaltende Lasten konzipiert. Je nach Plattform bieten sie zahlreiche Kerne, große Cache-Kapazitäten, umfangreiche Speicherunterstützung und Funktionen für Virtualisierung sowie Fehlerkorrektur. Produktfamilien wie Intel Xeon oder AMD EPYC werden deshalb in professionellen Servern und Rechenzentren eingesetzt.
Hohe Rechenleistung und Skalierbarkeit.
Auf professionelle Dauerlasten und Zuverlässigkeit ausgelegte Plattformen.
Erweiterte Speicher-, Virtualisierungs- und Verwaltungsfunktionen.
In der Regel höhere Anschaffungs- und Plattformkosten.
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Nutzen Sie die Erfahrungen anderer Käufer
Sind Sie noch unsicher, welches Modell zu Ihren Anforderungen passt? Erfahrungsberichte und Bewertungen können zusätzliche Hinweise zu Leistung, Temperaturen, Lautstärke oder Plattformkompatibilität liefern. Sehen Sie sich Prozessoren nach Bewertungen an.
Stellen Sie Ihren PC im Konfigurator zusammen
Rechenchip, Grafikkarte, Mainboard, Arbeitsspeicher, Gehäuse und Kühlung müssen bei einem selbst zusammengestellten PC zueinander passen. Unser Konfigurator führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Komponenten und erleichtert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen PC-Bauern die Zusammenstellung. Probieren Sie unseren PC-Konfigurator aus.
Der Begriff Prozessor (abgekürzt CPU aus dem englischen "central processing unit") bezeichnet eine komplexe integrierte Schaltung, die das Gehirn jedes Computers bildet. Er sitzt in einem Sockel auf dem Mainboard und wir sollten bei seiner Auswahl besonders sorgfältig vorgehen. Der Prozessor ist sicherlich nicht ein Teil des Computers, an dem wir sparen sollten. Gerade der Prozessor ist nämlich einer der wichtigsten Faktoren, der Einfluss auf die Gesamtleistung des Computers hat.
Langsam aber sicher verschwinden die klassischen Einzelkernprozessoren, die von modernen Multi-Core-Prozessoren verdrängt werden. Gegenwärtig findet man Dual-Core-, Triple-Core-, Quad-Core-und sogar Sechskern-Prozessoren auf dem Markt. Ein Mehrkernprozessor hat einem Einzelkernprozessor gegenüber einen großen Vorteil. Er kann nämlich eine viel größere Menge an Informationen auf einmal verarbeiten. Sie können so mehrere Programme gleichzeitig laufen haben, ohne dass Sie eine signifikante Leistungsabnahme des Computers beobachten. Zur Zeit bemühen sich Hersteller, Prozessoren zu entwickeln, die einen kleineren Energiebedarf haben. Deshalb werden heute Prozessoren im fortschrittlichen 45nm-Verfahren hergestellt, dank dem sie weniger Abwärme erzeugen und energieeffizienter sind. Moderne Prozessoren arbeiten mit 64-Bit- und 32-Bit-Anwendungen.
Primär unterteilen wir Prozessoren nach ihrem Hersteller (AMD und Intel). Beide Unternehmen produzieren Prozessoren für verschiedene Sockel (socket). Es muss daher darauf geachtet werden, dass der gewählte Prozessor voll kompatibel ist mit unserem Mainboard – allenfalls mit dem, das wir zu kaufen gedenken. Wichtige Parameter bei der Wahl eines Prozessors sind seine Taktfrequenz, die Taktfrequenz des Systembus, die Cache-Speichergröße, die Unterstützung moderner Befehlssätze und nicht zuletzt sein Stromverbrauch.
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